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Getriebespülung mit Pumpe?

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    • Getriebespülung mit Pumpe?

      Hallo,

      da ich meinen Dicken jetzt erst einen Monat habe und die Vorgeschichte nicht kenne, wollte ich jetzt mal das komplette Wartungsprogram durchführen.
      Zündkerzen, Filter und Flüssigkeiten usw.
      Bis jetzt hab ich noch keine auffälligkeiten feststellen können, aber das Getriebeöl ist definitiv nicht rot, sondern sieht aus wie neues Motorenöl von der Farbe.
      Also werde ich das Getriebe direkt mal spülen.
      Wenn ich bei laufenden Motor das Öl unten ablasse und oben frisches nachfülle, habe ich ein wenig angst das ich oben zu schnell bzw. zu langsam nachfülle
      so das dann zuviel bzw. zu wenig Öl im Getriebe sich befindet.
      Wie groß ist denn da die tolleranz ohne das ein schaden am Getriebe entsteht?
      Wieviel L/min kommen denn da unten ca. raus?
      Meine Idee war wenn ich das neue Öl mit hilfe einer Pumpe (zb. Bohrmaschinenpumpe ) ins Getriebe pumpe wärend das alte Öl rausläuft,
      wenn ich jetzt beide Behälter zusammen auf eine Personenwaage stelle und soviel Öl reinpumpe das das Gewicht was die Waage anzeigt gleich bleibt,
      dann müßte die Ölmenge im Getriebe doch auch gleich bleiben.
      Oder mache ich mir jetzt einfach zuviel gedanken um das Thema??

      Gruß
      Frank
    • Hi Frank,

      grundsätzlich ist es doch lobenswert wenn man sich Gedanken um das Getriebe macht,
      zuviel kann vorab nicht schaden ;)

      Die Frage/Diskussion der Automatik Ölmarke im Explorer gibt es schon lange,
      für mich steht einfach Mercon V fest.

      Du hast das "Problem" nicht zu wissen welches Öl in deinem Getriebe werkelt,
      wie lange es drin ist und überhaupt spezifiziert ist.

      Wenn du tatsächlich spülen möchtest (Ich tue mir das nicht nochmal an!!!), dann sollte schon das gleiche Öl
      verwendet werden.
      Zum Spülen selbst ist zu sagen, dass das "alte" Öl aus dem Wandler nicht komplett
      mit getauscht wird. Noch ist zu erwähnen, dass der Grad zwischen neu Nachfüllen
      und alt Ablassen sehr schmal ist. Reißt der Ölfluss zur Öl-Pumpe ab, kann diese schnell Schaden
      erleiden. Das abfließende Öl fängt an zu schäumen, in dem Moment ist die Pumpe fast trocken.
      Und es ist eine schmierige Angelegenheit, die wenn auch nur zu zweit gemacht werden sollte.

      Solltest du dich entschließen auf Mercon V umzusteigen einen 20L Kanister bei Ravenol ordern.
      Neue Ölwannendichtungen und Filter ordern.
      Getriebeölwanne ab und über nacht soweit leer laufen lassen, Filter tauschen wenn nicht bekannt wann das letzte Mal war,
      neues Öl auffüllen und nach 300-500km das "Mischöl" ablassen (gut wenn man eine Ablasschraube in der Wanne hat).
      Eine weitere derartige Prozedur ist nötig um das "alte" Öl komplett entfernt zu haben.
      Danach mit neuem Mercon V befüllen, neuen Filter rein und den korrekten Ölstand anpeilen.

      Bei diesen Arbeiten kann man dann auch gleich feststellen ob die Steuerblockbolzen fest sind
      und/oder die Steuerkopfdichtungen ausgeblasen/geplatzt sind.

      (wenn nicht der KAT im Wege wäre, wäre es eine entspannte Arbeit)

      LG Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
      VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas, zensiert by Alterspinner
    • das kannst du auch mit der Ölpumpe machen, aber ohne laufenden Motor und mit z.B. dieser:

      amazon.de/%C3%96labsaugpumpe-%…keywords=%C3%B6lpumpe+12v

      Haben Uli aka @Feldweg und ich noch vor 3 Wochen mit Erfolg praktiziert.

      Bei diesen Temperaturen braucht das Öl nicht mal warm gefahren sein:

      Saugschlauch durch Peilstaböffnung einführen, Ablaufschlauch in einen Behälter mit Litermarkierung (kann man selber machen, 5L Pott reicht), Pumpe einschalten und abpumpen, bis sie nur noch Luft zieht. Je nachdem, wie gut man den Schlauch rein bekommt sollten da zw. 2,5 und max. 4L heraus kommen, diese Menge mit Mercon V auffüllen (vorher sollte der Ölstand natürlich stimmen). Motor anlassen, 3-4 mal alle Gänge langsam durchschalten, Motor aus, paar minuten warten und die Geschichte wiederholen, bis du ca. 12-14 Liter neues Öl drin hast. Du kannst auch noch jeweils eine kleine Runde um den Pudding drehen, manche meinen, dass der Wandler dann besser gespült wird, weiß ich aber nicht, schaden tut's auf jeden Fall nicht.

      Als letztes Ölwanne ab (vorher noch mal absaugen vermindert die Öldusche auf dem Kopp), Filterwechsel, Schrauben vom VB nachziehen, Wanne dauf, Öl auffüllen und Ölstand nach Anweisung kontrollieren.
      Gruß Winne


      Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

      99er XLT SOHC 2xx PS
      Prins VSI
    • Hallo,
      wenn hier jemand schreibt,daß in seinem 97'er SOHC-Automatikgetriebe gelbes Getriebeöl ist,dann sollten doch wohl alle Alarmglocken angehen,oder etwa nicht? Da ist billigstes Dextron 3 verfüllt worden,und das Getriebe wird es dann nicht mehr lange machen.Oder gehe ich jetzt davon aus,daß die Erfahrungen der letzten Jahre nix mehr wert sind?Es gehört nichts anderes als rotes MerconV hinein,wenn es dafür jetzt nicht schon zu spät ist...... :--:

      Gruß Reiner
    • Reiner schrieb:

      Hallo,
      wenn hier jemand schreibt,daß in seinem 97'er SOHC-Automatikgetriebe gelbes Getriebeöl ist,dann sollten doch wohl alle Alarmglocken angehen,oder etwa nicht? Da ist billigstes Dextron 3 verfüllt worden,und das Getriebe wird es dann nicht mehr lange machen.Oder gehe ich jetzt davon aus,daß die Erfahrungen der letzten Jahre nix mehr wert sind?Es gehört nichts anderes als rotes MerconV hinein,wenn es dafür jetzt nicht schon zu spät ist...... :--:

      Gruß Reiner
      langsam, Reiner, ich hab gelesen, dass das aktuelle Ford-Öl (hat auch Mercon-Spez. und ein paar mehr) wohl bernsteinfarben ist...... muss nicht zwingend Dexron sein.....
      Gruß Winne


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      Prins VSI
    • Winne2 schrieb:

      Reiner schrieb:

      Hallo,
      wenn hier jemand schreibt,daß in seinem 97'er SOHC-Automatikgetriebe gelbes Getriebeöl ist,dann sollten doch wohl alle Alarmglocken angehen,oder etwa nicht? Da ist billigstes Dextron 3 verfüllt worden,und das Getriebe wird es dann nicht mehr lange machen.Oder gehe ich jetzt davon aus,daß die Erfahrungen der letzten Jahre nix mehr wert sind?Es gehört nichts anderes als rotes MerconV hinein,wenn es dafür jetzt nicht schon zu spät ist...... :--:

      Gruß Reiner
      langsam, Reiner, ich hab gelesen, dass das aktuelle Ford-Öl (hat auch Mercon-Spez. und ein paar mehr) wohl bernsteinfarben ist...... muss nicht zwingend Dexron sein.....
      Hallo,
      dann wäre ein Link jetzt nicht das Schlechteste...... :deal:

      Gruß Reiner
    • Ich hatte mir ja schon einiges im Forum diesbezüglich durchgelesen und mir daraufhin schon bei Ravenol 20Liter Mercon V sowie Motoröl und
      Kühlflüssigkeit bestellt.
      Filter und Dichtung liegen auch schon bereit.
      Das Getriebe schaltet soweit ich es beurteilen kann ganz normal, ich fahre zwar schon länger Automatik, Vorgänger war ein CLK,
      aber da ist der Explorer ja eh etwas "rustikaler".
      Ich denke auch mal egal welche Suppe da grade drin ist, kann ein wechsel die Sache auch nicht verschlimmern.

      Die Sache mit der Pumpe hatte ich mir folgendermaßen überlegt:
      Ich stell den vollen 20l Behälter Mercon V und einen leeren 20l Behälter auf eine Waage.
      Dann trenn ich den Schlauch vom Getriebe und steck Ihn in den leeren Behälter, am offenen Ende des Getriebes kommt der Schlauch
      mit der Pumpe der im Mercon V Behälter steckt.
      Dann starte ich den Motor und lasse das alte Öl in den leeren Behälter laufen, gleichzeitig pumpe ich neues Öl ins Getriebe und genau soviel das
      die Anzeige der Waage unverändert bleibt.
      Wenn dann neues Öl wieder rausläuft, Schlauch wieder dranstöpstel.
      Filterwechsel versteht sich ja von selbst.

      Falls es nicht klappen sollte das Öl direkt wieder ins Getriebe zu pumpen, könnte man den Schlauch ja auch in das Röhrchen vom Peilstab stecken ;)

      Gruß
      Frank
    • da müsstest du schon eine vernünftige Regelung zu bauen, eine regelbare Pumpe, die auch genug Leistung hat, genug Öl nachzupumpen bei Bedarf....

      das dürfte etwas aufwendig werden...... wenn du das mit der Hand regeln willst, würde ich mir den ganzen Sermon sparen und den Kram rauspumpen lassen und oben kräftig nachfüllen.... mit 2-3 Mann hat das auch schon geklappt (bei meinem), ist aber Risiko...... der Nervenkitzel war durchaus gegeben....
      Gruß Winne


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    • wollimann schrieb:

      dann sollte schon das gleiche Öl
      verwendet werden.
      Eigentlich ein Gedankenfehler von Dir ; spülen hat under anderem ja auch den sinn Sinn Falsches Öl zu entfernen .
      Neues , auch wieder falsches Öl , einzufüllen macht keinen Sinn !!


      wollimann schrieb:

      (Ich tue mir das nicht nochmal an!!!)
      Warum ?
      Ich persöhnlich empfand es als die leichteste Übung der ganzes Klebrigen Geschichte ( Voraussetzung 2 Mann ) .

      wollimann schrieb:

      Reißt der Ölfluss zur Öl-Pumpe ab, kann diese schnell Schaden
      erleiden. Das abfließende Öl fängt an zu schäumen, in dem Moment ist die Pumpe fast trocken.
      Nja , wenn man vor dem Spülvorgang erst ca.3 liter neues Öl einfüllt und die Geschichte zu zweit macht kann es nicht passieren .
      Das erste alte Öl was aus der Rücklaufleitung rauskommt beim Spülen ist wohl etwas schaumig und kommt stossweise .
      Wahrscheinlich weil Luft im System ist durch das ablassen und auffüllen .

      Wildcat schrieb:

      Ich stell den vollen 20l Behälter Mercon V und einen leeren 20l Behälter auf eine Waage.
      Dann trenn ich den Schlauch vom Getriebe und steck Ihn in den leeren Behälter, am offenen Ende des Getriebes kommt der Schlauch
      mit der Pumpe der im Mercon V Behälter steckt.
      Du willst auf die schnelle sowas aufbauen was der "Eckert" teuer den Werkstätten verkauft ( Spülautomaten)
      Ich denke mal , das lass man lieber .
      Wie @Winne2 schon erwähnte , entweder kämpft deine Pumpe gegen die interne an weil Sie zu schnell reindrücken will ,
      oder Deine Pumpe fördert zu wenig , und es kommt zum trockenlauf der Getriebeölpumpe !!

      Eigentlich ist deine Angst das du vor der ersten Getriebeölstandkontrolle viel zu wenig Öl drin hast unbegründet .
      Denn du füllst ja so lange nach wie altes Öl abläuft , dann Motor aus und Ablaufleitung wieder dran .
      Somit stimmt der Ölstand schon relativ gut . Wenn noch Öl fehlt oder etwas zu viel ist kann es doch relativ leicht behoben werden !
    • Ich habe das so gemacht: Motor und Getriebeöl warmwerden lassen, Ölwanne ab, altes Öl raus, Ölwanne wieder drauf und leicht angezogen. Die selbe Ölmenge frisch oben nachgefüllt, Motor wieder 3 - 4 min laufen lassen dann aus machen, Öl absaugen (Membranhandpumpe von KTS Autoteile) oder ablassen, selbe Menge nachgeüllt,etc 3 - 4 x , dann Ölwanne wieder ab, abtropfen lassen, Getriebeölfilter wechseln und nach Vorschrift bis zur Marke auffüllen.

      Man kann wohl auch die Schläuche vom Ölkühler in 2 Behältern führen: Frisches Öl über saugende Schlauch aus Mercon-V Gebinde saugen , altes Öl aus "spuckendem Schlauch" (oder besser Ölkühlerausgang und Schlauch dranfrickeln, dann wird der mitgespült) in große Ölauffangwanne ... vorher Ölwanne ab und die erste Fuhre Altöl so ablassen., Getriebeölfilter wechseln...

      Ich fands auch ne ziemliche Sauerei, aber offenbar hat es sich gelohnt, das Öl ist jetzt nach 10.000 km immer noch rötlich - durchsichtig.
      Explorer XP1 , 8/1993, 165 PS, EURO 2

      Fertig für den "Baltic Sea Circle" - die Charitiy Rally um die Ostsee.
      :thumbup:
    • jesill schrieb:

      Ich habe das so gemacht: Motor und Getriebeöl warmwerden lassen, Ölwanne ab, altes Öl raus, Ölwanne wieder drauf und leicht angezogen. Die selbe Ölmenge frisch oben nachgefüllt, Motor wieder 3 - 4 min laufen lassen dann aus machen, Öl absaugen (Membranhandpumpe von KTS Autoteile) oder ablassen, selbe Menge nachgeüllt,etc 3 - 4 x , dann Ölwanne wieder ab, abtropfen lassen, Getriebeölfilter wechseln und nach Vorschrift bis zur Marke auffüllen.
      warum einfach, wenn's auch umständlich geht..... ;) :D
      Gruß Winne


      Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

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    • jesill schrieb:

      Anfänger eben - führte aber auch zum Ziel ;) Nächstes mal bin ich schlauer - wenn das Getriebe durchhält.
      learning by doing, kostet halt nur Zeit und ein paar Ölduschen mehr..... :D

      aber bei dem wäre ich vorsichtig:

      jesill schrieb:

      Man kann wohl auch die Schläuche vom Ölkühler in 2 Behältern führen: Frisches Öl über saugende Schlauch aus Mercon-V Gebinde saugen , altes Öl aus "spuckendem Schlauch" (oder besser Ölkühlerausgang und Schlauch dranfrickeln, dann wird der mitgespült) in große Ölauffangwanne ... vorher Ölwanne ab und die erste Fuhre Altöl so ablassen., Getriebeölfilter wechseln...
      es gibt Saugpumpen und Druckpumpen, die sind eben für den jeweiligen Zweck konstruiert (die max. Saughöhe ist eh physikalisch begrenzt). Im Getriebe ist eine Druckpumpe, die nur schwach saugen kann. Ob die es schafft, Öl aus einem Ölgebinde abzusaugen, ist fraglich und würde ich auch nicht unbedingt ausprobieren wollen....
      Gruß Winne


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    • nur so als Anhaltspunkt.

      In @Winne2 s Getriebe war ein grünlich / dunkles Öl. Vermutlich zusätzliche Additive.
      Nach dem Wechsel von ca 10L (waren es glaub ich) wurde die Sauce bereit rot. Mehr Öl hatten wir aber nicht zur Verfügung.
      Also es funktioniert auch mit dem Abpumpen und danach den Filter noch zu wechseln.

      Eine 100% Spülung wird auch mit einem professionellen Gerät nicht erreicht. Reste werden immer bleiben. OK, beim Profigerät definitiv weniger.
      Ob sich aller "Schlamm", Metallabrieb, heraus schafft wage ich zu bezweifeln. Man muss sich nur mal die Bilder vom VB anschauen...
      Gruesse Uli
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    • Feldweg schrieb:

      Ob sich aller "Schlamm", Metallabrieb, heraus schafft wage ich zu bezweifeln.
      ne, schafft er nicht, wenn es so wäre, bliebe das Zeug im Filter. Bei meinem damals war trotz Transmission Flush Reiniger immer noch einiges im VB. Macht aber nix, wenn es nicht zu viel ist.


      Feldweg schrieb:

      Nach dem Wechsel von ca 10L (waren es glaub ich) wurde die Sauce bereit rot. Mehr Öl hatten wir aber nicht zur Verfügung.
      Also es funktioniert auch mit dem Abpumpen und danach den Filter noch zu wechseln.
      Wenn man bedenkt, dass beim normalen Wechsel lediglich das Zeug aus der Wanne gewechselt wird (ca. 4 Liter), ist das schon deutlich mehr....


      Feldweg schrieb:

      In @Winne2 s Getriebe war ein grünlich / dunkles Öl. Vermutlich zusätzliche Additive.
      Fläschchen "Green Bottle" kommt auch wieder rein...... ;)
      Gruß Winne


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    • Manchmal macht man sich auch mehr gedanken als nötig, aber wenns hilft größeren Schaden abzuwenden
      kann es ja auch nicht schaden. ;)

      Feldweg schrieb:

      nur so als Anhaltspunkt.

      In @Winne2 s Getriebe war ein grünlich / dunkles Öl. Vermutlich zusätzliche Additive.
      Nach dem Wechsel von ca 10L (waren es glaub ich) wurde die Sauce bereit rot. Mehr Öl hatten wir aber nicht zur Verfügung.
      Also es funktioniert auch mit dem Abpumpen und danach den Filter noch zu wechseln.
      Wie lange dauert es den so ungefähr bis 10 Liter raus sind?
      Damit ich mal einen Anhaltspunkt habe wie schnell ich nachschütten muß :D

      xp-manne schrieb:

      Warum ?Ich persöhnlich empfand es als die leichteste Übung der ganzes Klebrigen Geschichte ( Voraussetzung 2 Mann ) .Nja , wenn man vor dem Spülvorgang erst ca.3 liter neues Öl einfüllt und die Geschichte zu zweit macht kann es nicht p

      Das erste alte Öl was aus der Rücklaufleitung rauskommt beim Spülen ist wohl etwas schaumig und kommt stossweise .
      Wahrscheinlich weil Luft im System ist durch das ablassen und auffüllen .
      Das heist also ich kann ruhig 3Liter zuviel reinkippen um einen gewissen Puffer zu haben bevor ich den Motor starte.
      Dann bin ich ja etwas beruhigt, mein sorge war die Ölmenge im Getriebe wärend des spülvorgangs exakt gleich zu halten...

      Ich die Sache dann mal in angriff nehmen....
      ...auf jedenfall schonmal danke für die infos, :thumbup:
      ich werde dann mal näher berichten wenns schiefgegangen ist :D

      gruß Frank
    • Wildcat schrieb:

      Das heist also ich kann ruhig 3Liter zuviel reinkippen um einen gewissen Puffer zu haben
      Ja ne , dann habe ich mich unklar ausgedrückt .
      Das Getriebe ist doch leer wenn du den Deckel abschraubst um den Filter zu wechseln ,
      nachdem du wieder alles zusammen hast kippst du ca.3 liter rein um mit der Spülung beginnen zu können !

      Kannst den Motor ja nicht starten wenn alles komplett leer ist um mit der Spülung zu beginnen :!:
    • Winne2 schrieb:

      jesill schrieb:

      Anfänger eben - führte aber auch zum Ziel ;) Nächstes mal bin ich schlauer - wenn das Getriebe durchhält.
      learning by doing, kostet halt nur Zeit und ein paar Ölduschen mehr..... :D
      aber bei dem wäre ich vorsichtig:

      jesill schrieb:

      Man kann wohl auch die Schläuche vom Ölkühler in 2 Behältern führen: Frisches Öl über saugende Schlauch aus Mercon-V Gebinde saugen , altes Öl aus "spuckendem Schlauch" (oder besser Ölkühlerausgang und Schlauch dranfrickeln, dann wird der mitgespült) in große Ölauffangwanne ... vorher Ölwanne ab und die erste Fuhre Altöl so ablassen., Getriebeölfilter wechseln...
      es gibt Saugpumpen und Druckpumpen, die sind eben für den jeweiligen Zweck konstruiert (die max. Saughöhe ist eh physikalisch begrenzt). Im Getriebe ist eine Druckpumpe, die nur schwach saugen kann. Ob die es schafft, Öl aus einem Ölgebinde abzusaugen, ist fraglich und würde ich auch nicht unbedingt ausprobieren wollen....
      War nur so ne Idee ... stimmt, wahrscheinlich wäre ich bei dem Versuch gescheitert. Ich habe hier im Board allerdings mal einen Beitrag gelesen, in dem jemand die Getriebeölspülung über die Schläuche vom Getriebeölkühler beschrieben hat.... soweit ich mich erinnere, hatte er das frische Öl von oben reingeschüttet und hinter dem Ölkühler ablaufen lassen.
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      :thumbup:
    • Wildcat schrieb:

      Wie lange dauert es den so ungefähr bis 10 Liter raus sind?
      Damit ich mal einen Anhaltspunkt habe wie schnell ich nachschütten muß
      neee, der Wagen ist ja aus, also saugst du nur das Öl in der Wanne ab, du hörst und siehst ja, wenn die Pumpe nur noch Luft zieht. Dann im markierten Auffangbehälter (wir haben einen leeren Kanister Kühlflüssigkeit genommen, der hatte ne 1/2 L Unterteilung) schaust du nach, wieviel raus ist, diese Menge nachfüllen, Motor starten, alle Gänge langsam 2-3 mal durchschalten, Motor aus, eine Zigarettenlänge/Flaschbier/Tass Kaff warten, dass sich das Öl wieder in der Wanne sammelt, und das gleiche von vorn.

      Ist nix anderes, als das Öl über die Ölwanne abzulassen, aber deutlich weniger Aufwand und Schweinerei, schneller geht's auch..... ;)
      Gruß Winne


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    • jesill schrieb:

      soweit ich mich erinnere, hatte er das frische Öl von oben reingeschüttet und hinter dem Ölkühler ablaufen lassen.
      richtig, ich glaube Falk war das.... aber der ist 1. sehr erfahren und geübt und 2. relativ schmerzfrei :D

      Ich würde es zumindest mit nem 2. Mann machen, der im Wagen sitzt und im Fall der Fälle den Motor abschaltet, besser zu dritt: einer schüttet nach, einer schaut, was raus kommt und der dritte im Wagen.....

      Mit der 12V Pumpe kann man das stressfrei alleine erledigen......
      Gruß Winne


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      Prins VSI
    • Hier mal der Link zum besagten Thema:
      Automatik-Getriebeöl - Ölwechsel mit Filterwechsel

      Falk geht dabei von der Verbindung Zusatzölkühler Rücklauf zum Getriebe, um den Ölkühler mit zu spülen.

      Rein theoretisch gesehen würde dort auch eine Pumpe (Bohrmaschine) mit Schlauch aufgesetzt werden können.
      Heißt: die Bohrmaschinenpumpe an den Getrieberücklauf, Mercon V-Gebinde daneben (die Bohrmaschine zieht frisches Öl aus dem Gebinde), den Schlauch vom Zusatzölkühler in ein Auffangbehälter für das alte Öl.
      Dabei müsste der Motor vermutlich nicht laufen weil die Bohrmaschine die aufgesetzte Pumpe antreibt und die Getriebeölpumpe nicht laufen muss.
      So hat man den Zulauf mit frischem Öl und den Ablauf des alten Öls unter Kontrolle und benötigt nicht unbedingt einen zweiten Mann.

      Schon mal die Idee genauer betrachtet?? ;)
      Gruß Schumi

      Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D

      XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
      1FMDU34E2XUA43038
      Motorwechsel bei 336.500 km
      Allet schick, Dank der Helfer hier im Forum. :thumbsup:
    • die Getriebeölpumpe hat richtig Druck, braucht sie auch, da damit ja auch Bremsbänder, Kupplungen u. Servos bewegt werden müssen, das muss die Bohrmaschinenpumpe ja nicht. Wenn man sich alledings den VB mit seinen dünnen Kanälen und die Separatorplatte mit den mickrigen Bohrungen ansieht, habe ich Zweifel, dass so ein Pümpsken das schafft, inkl. hochpumpen in die beiden Ölkühler, haben ja nur ein simples Schaufelrad....
      Gruß Winne


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    • Kermit schrieb:

      Hier mal der Link zum besagten Thema:
      Automatik-Getriebeöl - Ölwechsel mit Filterwechsel

      Falk geht dabei von der Verbindung Zusatzölkühler Rücklauf zum Getriebe, um den Ölkühler mit zu spülen.

      Rein theoretisch gesehen würde dort auch eine Pumpe (Bohrmaschine) mit Schlauch aufgesetzt werden können.
      Heißt: die Bohrmaschinenpumpe an den Getrieberücklauf, Mercon V-Gebinde daneben (die Bohrmaschine zieht frisches Öl aus dem Gebinde), den Schlauch vom Zusatzölkühler in ein Auffangbehälter für das alte Öl.
      Dabei müsste der Motor vermutlich nicht laufen weil die Bohrmaschine die aufgesetzte Pumpe antreibt und die Getriebeölpumpe nicht laufen muss.
      So hat man den Zulauf mit frischem Öl und den Ablauf des alten Öls unter Kontrolle und benötigt nicht unbedingt einen zweiten Mann.

      Schon mal die Idee genauer betrachtet?? ;)
      Genau so war ja mein erster Gedanke... wobei ich nicht davon augegangen bin das es zb. die Bohrmaschinen Pumpe es schaft bei stehendem Motor das Öl
      durchs Getriebe zu drücken.
      Wenns gehen sollte wäre es ja noch besser.
      Ich hatte mir auf grund der Anleitung vom Falk nur gedacht das es mit einer Bohrmaschinenpumpe besser geht als es mit der Hand über einen Trichter
      nachzufüllen.
      Da die Bohrmaschine regelbar ist, kann man den Zufluss ja auch besser regulieren.
      Ein zweiter Mann bzw. (Ehe)Frau wäre ja auch noch vorhanden...
      ... einer muß ja schliesslich auch die Ölwanne abschrauben :lol:
    • Winne2 schrieb:

      die Getriebeölpumpe hat richtig Druck, braucht sie auch, da damit ja auch Bremsbänder, Kupplungen u. Servos bewegt werden müssen, das muss die Bohrmaschinenpumpe ja nicht. Wenn man sich alledings den VB mit seinen dünnen Kanälen und die Separatorplatte mit den mickrigen Bohrungen ansieht, habe ich Zweifel, dass so ein Pümpsken das schafft, inkl. hochpumpen in die beiden Ölkühler, haben ja nur ein simples Schaufelrad....
      Jo, da hast Du schon recht.
      Ich habe das so auch noch nicht probiert, war eben nur eine Idee um die Öldusche zu meiden.
      Versuch macht kluch. :whistling: Oder nass. :D
      Gruß Schumi

      Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D

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    • Wildcat schrieb:

      ... einer muß ja schliesslich auch die Ölwanne abschrauben
      Das musste ich bis jetzt immer selbst... wollte keiner machen... kam immer die komische Frage warum ich?

      Nun aber mal zur Spülung....

      1. Du hast einen 97ziger. Im Getriebe sitzt ein Thermostat mit der gleichen Funktion wie der Thermostat vom Wasserkreislauf.
      Also solange noch das Getriebe kalt ist wird auch kein Öl durch den externen Kreislauf gepumpt. Der Thermostat sitzt im VB. Somit ist eigentlich eine Spülung nicht komplett möglich.
      Auch nicht mit einem Profigerät. Wüsste nicht wo man das anschließen soll... mit den Leitungen zum Kühler.
      Da der Thermostat geschlossen sein sollte (kalt) denke ist wäre es unlogisch wie man dann Öl durchbekommt.
      Der Anschluss an den Leitungen zum Kühler ist ja dann gebrückt / verschlossen im VB.
      Eventuell wurde im VB / der Thermostat bereits modifiziert / "überbrückt".
      Kann man aber ohne Ausbau, aus dem VB, nicht feststellen.
      Hier ein Bild vom Thermostaten im VB und ausgebaut.



      2. Es wird nicht der ganze Abrieb / Schlamm heraus gespült. Ebenfalls nicht mit dem Profigerät. Z.B. im Revers-Servo. Bild der Deckel davon.



      Der "Schlamm ging nur mit Pinsel und Benzin ab....
      Wenn ein Profigerät erst ein Reinigungsmittel durchpumpt und dann eine Spülung vornimmt, könnte ich mir vorstellen dass es klappt.
      Der gleiche Schlamm hängt in den beiden Servo's seitlich und noch an diversen anderen Stellen im Getriebe.

      3. Ein kompletter Ölwechsel.... das ist nämlich das was wir da eigentlich mit der "Spülung" machen....
      Es werden immer Resten vom alten Öl im Getriebe bleiben. Bei der Spülung schalten bei laufendem Motor nicht alle Servo's. Einige schalten nur bei höherer Geschwindigkeit.
      Also bleibt auch das alte Öl in den Servo's die nicht betätigt werden. Ebenso in den Kanälen des VB's die eben nicht geschaltet werden.

      Das Hautproblem ist eigentlich der Wandler. In ihm befindet sich eine recht grosse Ölmenge. Diese lässt sich nur mit laufendem Motor tauschen oder einem Pumpsystem.

      Wenn man nun, "nur" den normalen Ölwechsel vornimmt, werden ca. 4,5L Öl getauscht. Der Rest ist alt. Insgesamt sind etwa 9L im Getriebe. Reist eigentlich laut Ford. Siehe Serviceintervalle.

      Wenn man nun aber her geht, den Wagen warm fährt, bis der Getriebeölkühler offen ist und dann den Motor abstellt, das Öl absaugt und wieder die gleiche Menge auffüllt, ist beriet ein 1/2 des normalen Ölwechsels erledigt (ca. 2,5L).
      Dann Motor an, Ölstand sicherheitshalber kontrollieren, 5 Min. laufen lassen und Gänge durchschalten, wird weiteres Öl im Wandler getauscht / gemischt und auch in einigen Servo's.
      Das ganze 4-5 mal wiederholen. Dann Wanne ab (Vorher nochmals absaugen, ist die Sauerei kleiner) und den Filter tauschen, sowie die Wanne innen reinigen. Wanne drauf. Öl wieder auffüllen ca. 4L und den Ölstand prüfen.
      Filter beim letzten Durchgang, falls sich doch vom "Schlamm" bei der Aktion löst, sonst ist der neue Filter gleich wieder versifft.

      Somit dürfte nur noch ein Minimum an Restöl im Gemisch enthalten sein. Ich denke das ist das Maximum was wir mit normalen Mitteln erledigen können.

      Richtig säubern wäre nur das Getriebe ganz zerlegen.....

      Und die Aktion, wie @Winne2 schon beschrieben hat, birgt keine Risiken, wenn man es so macht.
      Gruesse Uli
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    • Wildcat schrieb:

      direkt mal eine Ablassschraube reinschweißen fürs nächste mal...
      kann man machen, aber wenn ich Uli's Trick schon gekannt hätte, hätte ich mir das seinerzeit als unnötig gespart....
      Gruß Winne


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    • so mal ein kleiner zwischenstand, hab jetzt Kühlflüssigkeit inkl. Thermostat gewechselt und Motoröl inkl. Filter.
      Die Anzeige der Motortemperatur ist jetzt auch wieder in der Mitte was sie vorher nicht war, beim
      Ölwechsel hab ich aber unschöne Entdeckungen gemacht... 8|

      Bis jetzt rasselt zwar noch nix, aber kann nicht mehr lange dauern oder?

      Den Getriebeölwechsel hab ich auf meinen Urlaub verschoben in einer Woche, da es dann mit meiner Zeit auch etwas besser aussieht.
      Ich wollte mir bis dann auch direkt einen Dichtungssatz für den Ventilblock besorgen, nicht das ich die Wanne abmache und sehe dann
      das die Dichtung auch schon einen weg hat.

      Gruß Frank
    • das sind die Dinge, die man nicht sehen möchte.... so Stückchen können auch die Ansaugung der Ölpumpe verstopfen. Da sind neue Ketten fällig.... fahren würde ich nicht mehr damit, wenn es geht.....
      Gruß Winne


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    • Ganz schlecht....
      Teil ist zu groß dass man es bei einer vorherigen Reparatur übersehen haben könnte..., wie bei meinem...
      Gruesse Uli
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