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Hängendes Heck / Stoßdämpfer

  • Hängendes Heck / Stoßdämpfer

    Hallo zusammen,

    ich hatte vor kurzem bei links Kurven, also bei Lastenwechsel, ein Knackgeräusch wahrgenommen. Dabei fiel mir auch auf, dass die linke Seite hinten schief runter hing. Habe mich vorne drunter gelegt, Koppelstange rechts war abgebrochen. Die habe ich dann auch gleich ausgetauscht, hinten kam er jetzt was höher, hängt aber immernoch ein paar cm runter. Nach etwas rumlesen im Forum fiel der Verdacht auch "Blattfeder" oder "Stoßdämpfer". Letztere waren ja schnell überprüft, bin gleich zur Prüfstation vom ADAC und habe dort einen Stoßdämpfertest gemacht.

    Raus kam folgendes:
    Laut Bericht liegt der Normwert bei 0,13.
    Korriegiert mich bitte , kenne mich damit nicht aus.
    Vorne lagen beide über dem Wert, hinten rechts 0,12 und hinten links sind es nur 0,09.

    Meine Frage: Kann man sich auf diese Werte verlassen? Oder anders ausgedrückt, kann die Schieflage damit in zusammenhang gebracht werden? ?(
    Falls ja, wären ja 2 neue Stoßdämpfer für hinten fällig. Welche würdet ihr empfehlen? Wahrscheinlich gleich die originalen von Motorcraft... Da muss man wohl beim Einbau auch nicht viel rumfummeln.

    Btw, ich fahre auch Offroad. Zwar ganz gemütlich und vorsichtig, aber muss halt öfters durchn Wald.

    Besten Gruß Sam
  • Moin,

    die Schieflage links kommt nicht plötzlich sondern schleichend im Laufe der Jahre.
    Ist einfach die Ermüdung von Material (Drehstäbe, Blattfedern, Querstabilisatoren).
    Meist ist die Fahrerseite betroffen, dort sitzt der schwere Fahrer, meist alleine
    und der immer prall gefüllte Benzintank :--:
    Ohne Blattfedertausch und Nachjustierung der Drehstäbe ist die Schieflage
    nicht so ohne weiteres in den Griff zu bekommen.
    Neue Stossdämpfer sind zwar schön, nur nicht zwinged erforderlich, es sei denn
    die Niveau-Dämpfer sind undicht und Luft entweicht.
    Zu empfehlen sind dann die original Dämpfer von Monroe.

    LG Wolle
    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas
  • Hallo Wolle,

    ersteinmal danke für die Antwort!
    Ja, das hab ich auch befürchtet. Ich habe hier noch einen Satz längere Schäkel rumliegen, wollte mich ab nächster Woche darum kümmern. Dann muss ich ja sowieso die Drehstäbe anpassen, vielleicht kriege ich's ja damit weg.

    Gruß Sam
  • Yukon schrieb:

    Hallo Wolle,

    ersteinmal danke für die Antwort!
    Ja, das hab ich auch befürchtet. Ich habe hier noch einen Satz längere Schäkel rumliegen, wollte mich ab nächster Woche darum kümmern. Dann muss ich ja sowieso die Drehstäbe anpassen, vielleicht kriege ich's ja damit weg.

    Gruß Sam
    jepp, das geht normalerweise, die Kippachse geht ja in diagonaler Richtung, ist aber ein Geduldsspiel. Du solltest aber dir Drehstäbe nicht zu viel heraus drehen, sonst bekommst du Probleme mit dem Ausfedern, Spur/Sturz, und die ohnehin nur fragmentarisch vorhandene Straßenlage leidet auch.... ;)

    Ich weiß, das ist eh kein Flachbahnrenner, aber habe das schon mal selber erfahren, als ich auf der Bahn mal ein abrupteres Ausweichmanöver machen musste (mein Oarsch ist auch geliftet :D )
    Gruß Winne


    Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

    99er XLT SOHC 2xx PS
    Prins VSI
  • Yukon schrieb:

    Hallo Wolle,

    ersteinmal danke für die Antwort!
    Ja, das hab ich auch befürchtet. Ich habe hier noch einen Satz längere Schäkel rumliegen, wollte mich ab nächster Woche darum kümmern. Dann muss ich ja sowieso die Drehstäbe anpassen, vielleicht kriege ich's ja damit weg.

    Gruß Sam
    Ja, der Explorer kann einem das Fürchten lehren -> fürchterlich leer der Geldbeutel :whistling:
    Längere Schäkel verändern eigentlich nur die Optik und man muss einiges anpassen,
    unter anderem die Niveaustange vom Sensor.
    Und man darf auch erst einmal die alten Schäkelbolzen rausbekommen,
    und die Drehstäbe nachstellen, und sich über die danach geänderte Vorderachsgeometrie
    Gedanken machen, und .....
    Vordere Antriebswellen sind schnell geschrotet nach zu viel Drehstabhochkurbeln :whistling: ,
    eigentlich müssten sogar die unteren fetten Querlenkerbolzen beim Hochdrehen gelöst werden.
    Naja, einige haben das ja auch schon durch oder sich gleich neue Blattfedern besorgt.
    Alte Blattfedern aufsprengen lassen lohnt nicht, genauso wenig wie die alten Federpakete
    untereinander zu tauschen oder eine zusätzliche Federlage pro Paket einzulegen.
    Nach diesem ganzen Aufwand (selbst auch durchgemacht) würde ich jetzt
    nur zum Austausch gegen neu raten (sofern die Kohle da ist).
    Federpakete gibt es in D neu, Drehstäbe nicht mehr.
    Anpassen kann man den ganzen Schlamassel, wie Winne schon sagt sehr zeitintensiv.
    Wenn dann noch Vorspur/Sturz/Nachlauf von jemand mit Ahnung und Lust
    überprüft/eingestellt werden soll, kostet das zusätzliche Taler.
    Einige Reifendienste passen sogar beim Sturz Einstellen.
    Wenn du die originalen Sturz Einstellplatten verbaut hast, wird es eh schwierig
    und dann noch die jahrzehnte lang unbewegten Bolzen.
    Letztendlich stimmt vielleicht die Optik, aber man ärgert sich über ein schief stehendes Lenkrad,
    einseitig abgefahrene Reifen oder Verzug beim Bremsen.
    Ich will das Alles nicht zu schwarz malen, kann aber passieren :D .

    Also trotzdem Thumbs Up :thumbup:

    Wolle
    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas
  • Hi Wolle,

    habe schon ein Blattfedershop gefunden. Über kurz oder lang werde ich mir auch einen Satz neuer bestellen. Vorher mache ich das aber mit den längeren Schäkel, da ich sie sowieso für eine "dezente Höherlegung" einbauen wollte. Laut Hersteller muss da nichts an der Niveastange gemacht werden, sondern, einbauen und vorne anpassen. Aber das wird sich dann zeigen. :/

    Ich hatte die selben Schäkel bei meinem alten Black Edition drin, die hatte aber der Vorbesitzer eingebaut. Das das Fahrwerk hinten und vorne straffer wird, kenne ich. Besonders vorne hat es auf hoppeligen Strassen ziemlich hart gehauen, bin deswegen mit nur 2,1 bar gefahren.

    Ich werde mal versuchen, wie weit ich damit komme. Falls das Heck weiterhin schief hängt, komme ich ja an neuen Blattfedern nicht vorbei.

    Gibt es hier vielleicht eine Anleitung zum Einstellen der Drehstäbe..? Habe noch nicht danach gesucht, aber ich denke bestimmt.

    Gruß Sam
  • Yukon schrieb:


    habe schon ein Blattfedershop gefunden. Über kurz oder lang werde ich mir auch einen Satz neuer bestellen. Vorher mache ich das aber mit den längeren Schäkel, da ich sie sowieso für eine "dezente Höherlegung" einbauen wollte. Laut Hersteller muss da nichts an der Niveastange gemacht werden, sondern, einbauen und vorne anpassen. Aber das wird sich dann zeigen. :/
    Gruß Sam
    Um neue Blattfedern kommt wohl niemand herum. :D
    Aber wenn Du die hast, dann brauchst Du keine Schakles mehr, dann kommt der Hintern der Exe von ganz allein in die Höhe. ;)
    @Micha71Berlin hatte seine nach dem Blattfederntausch rausgeworfen, weil das Heck zu hoch stand.
    Gruß Schumi

    Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D

    XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
    1FMDU34E2XUA43038
    Motorwechsel bei 336.500 km
    Allet schick, Dank der Helfer hier im Forum. :thumbsup:
    Aktuell: 352.000 km

    Veränderung am Fahrzeug: Rückfahrkamera im Kennzeichenhalter, CB-Funk