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AGR/EGR - wann und wie arbeitet das Gerät

    • AGR/EGR - wann und wie arbeitet das Gerät

      Da ich immer noch auf der Ursachenforschung meiner rasselei/flattern an der exe bin, habe ich einen neuen möglichen Übeltäter.

      Das AGR Ventil / Sensor / Rohr.

      Ich habe es bereits im unterbereich Motor versucht zu lösen. Leider bisher kein Erfolg bzw muss ich den Themenbereich wechseln, da ich einen neuen Tipp erhalten habe.

      Da bei mir das Geräusch immer erst 40-60 Sekunden nach Motorstart auftritt, sowie im höheren Lastbereich nicht auftritt. Egal ob der Motor warm ist oder aus dem Kalten heraus in Betrieb geht. Auch muss ich jetzt resümieren, dass die Geräuschkulisse hauptsächlich auf der linken Seite des Aggregats auftritt.

      Ich habe neben einer defekten abgaskrümmerdichtung noch das AGR Ventil/Sensor bzw das Rohr in Verdacht.

      Um es theoretischer Weise noch zu verstehen befrage ich euch heute.
      Was es bezwecken soll und wie es grob funktioniert ist mir bekannt.

      Ich möchte wissen, unter welchen Bedingungen die Abgasrückführung aktiviert bzw deaktiviert wird.

      Ist z.b. nach dem Start (egal ob motor warm oder kalt) noch ein prüfzyklus, der das Teilsystem agr deaktiviert lässt

      und

      Ist ab einer Motorlast (z.b. 65%) das System ebenfalls geschlossen, weil die Verbrennung nur "reine" Ansaugluft braucht um die geforderte leistung zu erreichen.

      Das sind meine Überlegungen, welche ich grundsätzlich für nachvollziehbar halte.

      Dennoch brennt es mir unter den Nägeln, eure Meinungen zu lesen. :eyes:
      Danke und einen schönen Dritten Advent!
      Maddin
      Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege. :00010180:
      Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
    • Würde mal denken, dass eine defekte linke Krümmerdichtung
      den Differenzdruck und somit den DPFE Sensor etwas durcheinander bringen
      könnte.
      Das "Hin/Her Signal" vom DPFE Sensor kommt im PCM an,
      PCM steuert dann EGR-Unterdruckregler,
      der bewegt per Unterdruck dann das EGR Ventil.

      Ergo spielen so einge Faktoren mit in die Verbrennung rein.
      Erfahrungsgemäß ist der EGR-Unterdruckregler nicht anfällig gegen Störungen,
      jedoch kann der Steuerschlauch angebrochen oder nicht 100%tig eingesteckt sein.

      Das EGR Ventil selbst verkokt manchmal und klemmt dann, oder die Membran ist
      wirklich defekt. Ausbauen, reinigen und Unterdruck drauf geben, schauen ob sich der Ventilkegel
      bewegt.

      Das EGR Rohr kann ebenfalls im Inneren verkoken und verstopfen. Ausbauen, Gummischlauch Anschlüsse reinigen
      bringt Klarheit.

      In der Mitte des EGR Rohres sind 2 unterschiedlich dicke hitzebeständige Gummischläuche aufgesteckt.
      Diese können im laufe der Jahre undicht werden -> Tauschen.

      Diese beiden Gummischläuche sind mit dem DPFE Sensor verbunden. Der ist allerdings nicht
      für seine ewigliche Zuverlässigkeit bekannt. Kann man durchmessen, hat 3 Anschlüsse, wieviel Volt die
      jeweilss haben müssen? Müsste ich heraussuchen.

      Hier ein EGR Auszug aus einer SOHC Motorbeschreibung,
      wann welches Bauteil regelt entzieht sich leider meiner Kenntnis.
      egr.pdf

      Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
      VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas
    • Na das klingt doch schon Mal nach einer Aussage.
      Werde mich Mal den Bauteilen widmen.
      Kann man das Ventil und rohr gut reinigen?

      Dann erklärt dieser Umstand sicher auch das Rücken bei konstanter Fahrt um die 55km/h, sowie das verschlucken beim anfahren oder rückwärts setzen, sowie das seltene motorabsterben.

      Hatte letztlich die ansaugkrümmer runter, auch die DK. War ganz schön versifft.
      Ebenfalls der agr Ausgang, den ich bis dato nicht zuordnen konnte.

      Danke für die umfangreiche Antwort.
      Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege. :00010180:
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    • IndiaRomeo schrieb:


      Ich möchte wissen, unter welchen Bedingungen die Abgasrückführung aktiviert bzw deaktiviert wird.

      Ist z.b. nach dem Start (egal ob motor warm oder kalt) noch ein prüfzyklus, der das Teilsystem agr deaktiviert lässt
      Das System ist ja nur unter bestimmten Bedingung aktiv.

      Z.B. beim Kaltstart vollkommen inaktiv. Erst bei betriebswarmen Motor. Denke mal vom Wassertemp.-Sensor abhängig. Welche Temperatur genau da im Steuergerät hinterlegt ist, weiß ich aber auch nicht. Aber Betriebswarm dauert schon ´ne Weile. Mindestens bis zur Thermostatöffnung.

      Weis nicht, ob dein Problem dort zu suchen ist, da es ja praktisch immer - egal ob kalt oder warm - auftritt.
      Viele Grüsse ... Falk
    • IndiaRomeo schrieb:

      Da bei mir das Geräusch immer erst 40-60 Sekunden nach Motorstart auftritt
      Ist das nicht die Zeitspanne wenn die Drehzahl beginnt abzufallen ? Sprich der LLR schließ etwas.
      Klappert eventuell dein LLR.
      Gruesse Uli
      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Auto-Mobile Randgruppe ;(
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      Sei schmerzfrei und traue keiner Reparatur die du nicht selbst verpfuscht hast :lol:
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    • Feldweg schrieb:

      IndiaRomeo schrieb:

      Da bei mir das Geräusch immer erst 40-60 Sekunden nach Motorstart auftritt
      Ist das nicht die Zeitspanne wenn die Drehzahl beginnt abzufallen ? Sprich der LLR schließ etwas.Klappert eventuell dein LLR.

      istt der LLR mittig auf dem ansaugkrümmer?

      Wird mit geprüft bzw gereinigt.
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    • Ja das ist er.
      Gruesse Uli
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    • Hier liegt wohl das Problem. Ein geschmolzener und somit undichter EGR Druck Sensor.
      Daraus resultieren falsche Werte, wenn Frischluft gezogen wird.
      Denke auch, deshalb ist die linke Seite etwas mager gelaufen.

      DK, LLR und LMM gereinigt.
      Schlauch EGR sensor provisorisch abgedichtet und Stecker gezogen.
      Ergebnis, Motor läuft ruhig und stottert nicht. Auch das Geräusch ist weg.
      Mit der MKL kann ich bis zum Eintreffen der spareparts gut leben.
      Jetzt macht das fahren wieder Spass. :D <3

      Danke für eure Tipps.
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    • Sensor und Schläuche wurden gewechselt.
      Rasseln und auch das Ruckeln sind bei der Probefahrt nicht mehr aufgetreten.
      Auf Dauer mit MKL fahren ist sicher auch nicht gut.

      Schläuche habe ich etwas länger geschnitten, so sind sie leicht gestaucht und drücken sich in Position.

      Dann habe ich noch das Unterdrucksystem abgesprüht, in der Absicht ein leck zu finden. Aber es ist wohl alles soweit dicht.

      Danke für eure vielen Tipps.
      Jetzt weiter beobachten und eine längere Strecke fahren.
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    • Jetzt habe ich noch eine, naja eher pragmatische Frage zu dem Sensor.
      Die Funktionalität ist mir nun bekannt.

      Braucht man den eigentlich nur für den TÜV?
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    • IndiaRomeo schrieb:

      Braucht man den eigentlich nur für den TÜV?
      Nun ja, ganz unwichtig und sinnlos ist das Thema nicht.
      Es geht ja um die bösen Stickoxide und damit um unser aller Gesundheit. (Ohne das ich mir da - ehrlich gesagt - große Gedanken machen X/ Sonst dürfte ich grundsätzlich keinen Ford Explorer fahren.)
      Zum Thema vom Umweltbundesamt --> umweltbundesamt.de/themen/luft…hadstoffe/stickstoffoxide

      Das System kann man sicher komplett lahm legen und ausbauen.
      Vermutlich muss dann das Steuergerät überlistet werden. Sonst kommen Fehlermeldungen. Und spätestens da kommt der TÜV in´s Spiel.
      Viele Grüsse ... Falk
    • Okay.
      Also Stecker ab und nur zum TÜV Termin aktivieren. :D
      Ist ja fast so wie mit dem Seitenständer Schalter am Motorrad.
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    • IndiaRomeo schrieb:

      Also Stecker ab
      Alleine damit ist das Abgasrückführungssystem ja nicht still gelegt.
      Ein Blindblech am Anschraubflansch zwischen EGR Ventil und
      Rohr zum Ansaugtrakt würde verhindern, dass Abgase
      wieder verwertet werden.
      Ob dadurch das PCM dadurch tatsächlich überlistet wird kann ich nicht sagen.
      Blech sieht ungefähr so aus
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    • vermutlich wird das PCM nix davon merken, dafür ist die Sensorik bei unseren alten Hobeln zu alt, aber wer weiß? Probieren geht über studieren..... aber ohne Not würde ich es auch nicht verschließen. Wenn das Dingen am laufenden Band verstopft, hat der Motor ein anderes Problem (bei Benzinern verdrecken die nicht so wie bei Dieseln), und um es zu verschließen, musst du eh dran fummeln, da kann man es auch gleich reinigen oder austauschen.
      Gruß Winne


      Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

      99er XLT SOHC 2xx PS
      Prins VSI
    • Also nix einfach den Stecker ab.

      Da mir aber der Sensor wieder abgerauch ist, habe ich die zwei Schläuche zugemacht und Stecker ab.

      Jetzt kommt wieder ein neuer dran.

      Habe irgendwo gelesen, dass der Verlust des Sensors nix seltenes ist.... :(
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    • IndiaRomeo schrieb:

      dass der Verlust des Sensors nix seltenes ist
      Der geht schon mal defekt, aber nicht so oft, dass es hier ein "Dauerbrenner" wäre.
      Wenn der bei dir schonwieder "gegrillt" ist, muss es eigentlich eine Ursache geben.
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    • Im wie fern abgeraucht?
      Richtig verschmort?
      Dann sind eventuell die Schläuche undicht und die heißen Abgase kommen dadurch bis zum Sensor.
      Gruesse Uli
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    • Die Schläuche hatte ich erneuert und sind dicht.

      Ich vermute dass das Material vom Gehäuse aufgegeben hat und dadurch undicht geworden ist und dann eben verschmorrt.

      Der Sensor war was günstiges. Hersteller unbekannt.
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