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OHV Motor springt nicht an - Einspritzdüsen ?

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    • OHV Motor springt nicht an - Einspritzdüsen ?

      Habe da i.M. ein Problem, wo ich nicht weiter komme. Und zwar an meinem 94er OHV.
      An dem hatte ich ja diverse Bauteile neu lackiert und alles wieder eingebaut.

      Er will aber leider nicht mehr anspringen. :(
      Anlasser/Motor dreht. WFS ist nicht vorhanden.

      Was ich bis jetzt gemacht habe:
      - alle Stecker geprüft ... (soviel war gar nicht auseinander - um genau DAS zu vermeiden)
      - Benzindruck geprüft - ca. 3,5 bar liegen an ... und halten auch
      - Kurbelwellensensor (CKP) geprüft ... scheint o.k.
      - Zündfunken an der Zündkerze geprüft ... ist gut vorhanden
      - Zündkerzen trocken - kein Sprit
      - Masse am Motorblock liegt an

      Also Luft, Zündung und Sprit ist da. Letzteres halt nur bis in den Verteiler. Die Einspritzdüsen scheinen mir nicht angesteuert zu werden.

      Meine Vermutung - im Kabelstrang ist was durch oder das Steuergerät hat ´ne Macke.

      Ansaugbrücke habe ich z.Zt. wieder runter gebaut, um gut an die Stecker der Einspritzdüsen zu kommen.
      Kann man da was messen um eine Aussage treffen zu können ?
      Kann man am Zündungssteuergerät was messen ?

      Schaltbild und Steckeransichten reiche ich nach. ^^

      Kann ggf. noch was anderes für das Problem verantwortlich sein ?
      Viele Grüsse ... Falk
    • Vllt. hilft das (?) = fairgarage.de/einspritzduese-defekt
      Und wenn das Licht hinter Dir dunkel wird, ist es nicht Dein Schatten ...
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      Der beste Schutz gegen Haarausfall ist eine Glatze. (Telly Savalas alias Kojak)
      ==============================================
      Fragen Sie mich ob ich ein Killer bin ?
      Ja, dass bin ich.
      War nicht meine Absicht, hat sich nur so entwickelt. (Filmzitat)
    • solange der nur durch den Anlasser dreht, sollte eine normale Prüflampe reichen, um zu sehen, ob die ESD angesteuert werden. Ich vermute mal, sie werden nicht, dass gleich alle verklebt sind, glaube ich nun nicht.

      Ist da eine Gasanlage eingebaut?
      Gruß Winne


      Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

      99er XLT SOHC 2xx PS
      Prins VSI
    • Hi Falk.
      Hast du schon mit Startpilot oder Bremsenreiniger gestartet...... So kannst du feststellen ob Benzin fehlt..
      Startet er damit nicht fehlt die Zündung..... ganz einfach......

      Gruß
      Jürgen
      Explorer II Highclass EZ. 01/1998 SOHC 152/207kw-PS Rot Metallic
      Kauftag 10.2015 mit 178.000km und Getriebeschaden
      --Änderungen--
      KME-Gasanlage mit 105l Tank - Ford Trittbretter - Edelstahl-Sportauspuff 'by jojo10' - Tagfahrlichter - Getriebeöltemperatur Analog - Uhr Analog - Rammbügel - Räder mit 10 x15 Zoll Verchromten Stahlfelgen und einer 31x10,5x15 Bereifung - #jubel#
    • Sorry ... hatte ich vergessen.

      Mit Startpilot habe ich es auch getestet. Da springt er an. Will jedenfalls.
      Fehlt also tatsächlich Benzin.


      Eine separate Sicherung für die Einspritzdüsen gibt es nicht.
      Habe aber gerade gelesen, das es ein Relais gibt das das PCM steuert. Das PCM ist verantwortlich für die Funktion der Einspritzdüsen.
      Mal schauen wo das Ding sitzt ... ^^



      Ach so .. Gasanlage hat er nicht.
      Viele Grüsse ... Falk
    • Doch, Nockenwellensensor hat der OHV. Danke für den Hinweis. :thumbup: Ist tatsächlich wichtig für die Einspritzung.
      Habe ich zwar nicht angefasst, schaue aber mal nach dem.
      (ist ja auch die blödeste Stelle ganz hinten im Motor :huh: )

      Ansonsten habe ich mal ein paar Basics gemacht.
      Das EEC-Relais mal ausgetauscht. Gibt ja da 3 baugleiche im Relaiskasten. Alles ohne Befund.
      Interessanter Nebeneffekt. Um die Benzinpumpe zu starten müssen beide Relais o.k. sein. Also Pumpe und EEC.

      An den Stecker der Einspritzdüsen mal die Spannung bei "Zündung ein" gemessen.
      An allen beiden Kontakten liegen jeweils knapp über 12V an. Also etwas weniger als die aktuelle Batteriespannung. (12,5V)
      Und das jeweils an beiden Einspritzdüsen"Drillingen".
      Ob das so sein muss ? Da bin ich als Elektrolaie überfragt.
      Müsste die Leitung 361 nicht Masse sein ? Dagegen spricht ja, das sie rot ist.
      Ich schließe aus den Messungen, das die Leitungen jedenfalls Durchgang haben und der Kabelbaum offensichtlich i.O. ist.

      Hier noch der Plan EEC - Einspritzventile vom OHV aus dem 92er Ford-Schaltpläne-WHB

      Viele Grüsse ... Falk
    • Winne2 schrieb:

      wenn ich mich nicht irre, hat der OHV keinen NW Sensor

      Falk4x4 schrieb:

      Doch, Nockenwellensensor hat der OHV. Danke für den Hinweis. :thumbup: Ist tatsächlich wichtig für die Einspritzung.
      Habe gerade nachgeschaut. Wäre ja zu einfach. :D

      Aber der OHV vom Explorer I hat noch keinen Nockenwellensensor.
      Erst ab OHV Explorer II wurde auf dem Antrieb der Ölpumpe ganz hinten am Motor ein Nockenwellenstellungs-Sensor (CMP) verbaut.

      Kommt also hier als Ursache nicht in Frage.


      Ich bin aber noch einer Sache auf der Spur, die hier ggf. die Lösung bringt. ^^
      Viele Grüsse ... Falk
    • Falk4x4 schrieb:

      Müsste die Leitung 361 nicht Masse sein ? Dagegen spricht ja, das sie rot ist.
      nein, 361 ist Dauerplus, liegt ständig an den Düsen an. Geschaltet wird vom Stg. die Masse (auch wenn jedem "normalen" Elektrotechniker Schauer über den Rücken laufen, wie im Auto kreuz und quer mal Plus und mal Masse geschaltet wird. :D ).

      Aus deinen genauen Angaben (12V, 12,5V) sehe ich, dass du mit einem Messgerät da zugange warst. Diese sind sehr hochohmig und zeigen gerne statische Spannung an, die sich ohne Leistung aufbaut und bei geringer Belastung (Prüflampe) sofort zusammenbricht. Manchmal ist ne simple Prüflampe besser....

      Mach folgendes: 12V Prüflampe, ein Pol auf Batterieplus, den anderen auf die Kontakte für die ESD. Dann Motor starten. Bei dem einen (rot, Dauerplus) bleibt die Prüflampe aus, beim anderen sollte sie pulsieren.
      Gruß Winne


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      Prins VSI
    • Ich habe jetzt mal wieder alles zusammen gebaut.

      Und nebenbei die Bremsanlage befüllt. Hatte nämlich die leichte Hoffnung, das es daran liegt, da im WHB die Sicherung für ABS/Brems-/Blinkleuchten/Bremsflüssigkeits-Füllstand auch für die elektronische Motorregelung aufgeführt wird. Warum auch immer.
      Am Ergebnis hat sich aber nichts geändert. :(
      (Hätte ja sein können, das das Motorsteuergerät/Einspritzdüsen kein Signal bekommt, wenn die Bremsanlage leer ist. Als Sicherheitsfunktion. ^^ )

      Ich werde versuchen den Zustand wiederherzustellen, der vor der ganzen Lackieraktion bestand.
      Genug nachweislich funktionierende Teile zum tauschen habe ich ja da. Ich vermute das Problem ist nur eine Kleinigkeit - ggf. Kontaktproblem durch den Lack ?.
      Habe aber von den KFZ-Elektrokram zu wenig Ahnung um hier sinnvoll weitere Prüfungen vorzunehmen.

      Das tauschen nach dem Ausschlussprinzip erscheint mir erst mal hier am sinnvollsten. Und das ab-/anschrauben kann ich bei dem Teil schon fast blind ...


      Alles nur eine Frage der Zeit ... 8)
      Viele Grüsse ... Falk
    • Falk4x4 schrieb:

      Ich werde versuchen den Zustand wiederherzustellen, der vor der ganzen Lackieraktion bestand.
      Teile entlacken :lol:

      Aber er lief doch schonmal oder?
      Das wird bestimmt nur was Kleines sein,
      aber du schaffst es eine gewisse Spannung aufzubauen 8o

      Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
      VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas
    • irgendwie geht er nicht auf die Tips zum messen ein.... denn eben Teile tauschen, bis er wieder löppt..... :)
      Gruß Winne


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    • habt euch nicht so, ihr sollt ja keinen Elektronenspin messen.... :D geschaltetes Signal, entweder gegen Masse oder halt beim Auto auch gegen Plus. Mit Prüflampe oder Messdiener kann da nix passieren, auch kein Kurzschluss.... nur Mut ;)
      Gruß Winne


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    • @Winne
      Hast ja Recht. Und ich bin dir ja auch dankbar.
      Aber man muss das gemessene dann auch richtig interpretieren können.
      Ob die Düsen nun mit 12V belegt sind, oder dann nachweisbar getacktet, ist für mich vom Ergebnis das selbe.
      Es funktioniert so oder so nicht. Und dann wechsle ich doch Teile.
      Dazu krieche ich auch noch alleine im Motorraum rum. Zündschlüssel drehen und Strömlinge im Motorraum prüfen ist auch etwas schwierig.
      Ein versierter KFZ-Elektrofuchs hätte sicher nur mal hier und da geprüft, einen Blick auf den Schaltplan geworfen und genau das richtige sofort getan. Ich kann mal ´ne Spannung oder Durchgang messen. Das war´s.
      (Bin schon froh gestern an meiner AHK-Dose am hellblauen so einen blöden Elektrowurm getötet zu haben. :) )

      Egal. Sooo viele Bauteile sind ja für die Ansteuerung der Einspritzdüsen nicht notwendig.
      Das wird schon zu schaffen sein, den Fehler auch im Ausschlussverfahren zu finden.


      Ich habe ihn mit laufendem Motor in die Garage gefahren ... und er wird mit laufendem Motor auch wieder aus derselben heraus kommen. 8)
      Viele Grüsse ... Falk
    • Neu

      Falk4x4 schrieb:


      Das wird schon zu schaffen sein, den Fehler auch im Ausschlussverfahren zu finden.


      So arbeiten wohl die Meisten hier, man kann ja nicht Gott für alles sein ;)


      Ich habe ihn mit laufendem Motor in die Garage gefahren ... und er wird mit laufendem Motor auch wieder aus derselben heraus kommen. 8)

      Gute Einstellung :thumbsup:
      Gruß Jean Pierre
      Explorer II 4x4 - EZ.95
      4,0-Liter-V6-Motor mit 115 kW (156 PS)OHV.
      Icom JTG Gasanlage (95 l)