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Bodenblech- und Schwellerreparatur am Beispiel eines 89er Scorpio

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    • Bodenblech- und Schwellerreparatur am Beispiel eines 89er Scorpio

      Bei unserem Scorpio zeigte sich nach Demontage des Teppichs und der Bodenblechdämmung unter einer werksmässig verklebten Bitumplatte dieses Loch:


      Zuerst wurde es grösser ausgeschnitten und anschliessend ein Reparaturblech eingeschweisst.


      Die nächsten Arbeiten, Abdichten etc. sollten von unten erfolgen, doch da zeigte sich Lochfrass im Schweller


      Also gleiches Prozedere, mit der Zopfscheibe ausschleifen, befallene Stellen herausschneiden. Das glänzen im Loch ist die Hohlraumkonservierung, die wir vor nunmehr 9 Jahren eingebracht haben.


      Nun wurden Reparaturbleche maßgefertigt, mit Schlagscheere und Abkantbank. Diese wurden eingeschweisst und mit der Flex die Schweisspunkte geglättet. Anschliessend wurde der gesamte Bereich mit Rostumwandler behandelt, da immer noch kleinere oberflächliche rostnester sichtbar waren. Hier sollte der Einzelfall entscheiden, ob man diesen Kopromiss eingehen will oder lieber Reparaturbleche einschweisst.


      Der nächste Schichtaufbau ist : Rostschutzgrundierung und Glätten der Reparaturstellen mit Karosseriedichtmasse und zu guter letzt wird Unterbodenwachs gespritzt.

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    • Und hier nochmal das vordere Eckdetail. Das Kunststoffrohr ist der Auslauf des Schiebedaches, ford liess diesen im Schweller enden, was zum Gammeln an nahezu allen Scorpios und Sierras führte. Beim Umbau 2006 haben wir diese bereits aus den Schwellern herausgeführt.
      Bilder
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      • Schweller14.jpg

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    • Also ... toi.. toi .. toi .... am Ford Explorer habe ich noch keine Bodenblechprobleme gesehen.

      Ansonsten sind die Probleme ähnlich. Regenwasserablauf in den Schweller - dazu noch mit Dämmstoff vollgepumpte Schwellerenden am Ford Explorer 3-tür. ;( = Durchrostung im Zeitraffer.
      Viele Grüsse ... Falk
    • Der besagte Eckbereich geht auch auf Füllstoffe. Bei späteren Scorpios kommen noch 92 eingeführte öko-Dichtmassen auf Acrylbasis dazu, besonders in den Radläufen und beim Mondeo in den Türen. Später fand man aufgrund von Langzeiterfahrungen heraus, sie wirken hycroskopisch, ziehen also Feuchtigkeit und halten diese zurück.

      Die Stelle am Bodenblech kann mit der Bitummatte zusammenhängen.Sie war spröde und rissig geworden und da sie ja abgedeckt wurde,sicher nicht genug grundiert. Feuchtigkeit kann nunmehr in den Rissen Nester bilden, aufgrund Adhäsion und Kohäsion.
      Leichte Rostansätze an den Bodenseitenschienen unter der Dichtmasse sind nach über 25 Jahren Fahrzeugnutzung im Alltag wohl normal und nur oberflächlich. Da hilft das Entfernen der Dichtmasse, Säubern mit Drahtbürste und Rostumwandler. Die so vor 9 Jahren behandelten Stellen waren voll okay, also keine neue Dichtmasse drauf.
      Ansonsten sind mir solche Stellen auch fremd, wenn keine mechanische Beschädigung durch falsches Wagenanheben etc vorliegt.
      Vor 9 Jahren wurde schoneinmal ein Loch in diesem Schweller auf diese Art und Weise repariert, es war noch wie neu. also kann ich beruhigt sagen: Erlaubt ist, was funktioniert :-).

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    • Moin,

      Super Idee mit der Duko. über die "Restaurierung".

      Mir ist aufgefallen, das du wenig Punktest eher über 2-4cm Schweißnaht ziehst.
      Hast du noch keine Probleme bekommen duch die sogenannte "ausglühung" und Matterials "Schwundes" neben
      den Schweißnähten?
      Ich frage desshalb, weil mir vor Jahzehnten ein Karrossiebauer dieses als problematisch erklärte und
      mir riet nur zu Punkten oder bis max 1cm zu Schweißen.
      Das mache ich seither nun auch so und habe halt auch nach 10 Jähriger Rep. keine Probleme dort.

      Welche Chemie , Rost umwandler, und und und verwendest du?

      Ich werde meine Produkte mal eraus suchen und auch einstellen, denn da liegt nach meiner Meinung
      ein wesendlicher Teil für die Langlebigkeit meiner Rep.

      Verwendung von min. 1mm Blechen ist bei mir zum Standart geworden.

      Überschweißbare Grundierung ebenfalls, Chemie nehme ich mindestens die von Förch, da mache ich aber noch einmal
      eine genauere Aufstellung.

      Finde ich echt super diese Entwicklung ihr im Forum, denn das sind doch die sachen die uns weiter bringen.
      Zusammen und nicht gegen einander.

      Bis dann

      Halle ist schon wieder voll.
      Mit freundlichen Grüßen

      Tomspeed ETT
      (Explorer Trolle Tolk Schraubergemeinschaft Verein i.g.)

      98 SOHC Durango 5,2 Durango 5,9 alle mit LPG
    • Thomas ich wollte eigentlich vorerst nichts mehr Posten, deine Fragen beantworte ich Dir aber gern.

      Ich schrieb das Thema bewusst im Wir, da jegliche Art von Karosseriearbeiten mein bester langjähriger Freund ausführt. Ich bin dabei eher störendes geduldetes fragendes Beiwerk. :-). Er hat das Handwerk von der Pike auf gelernt und arbeitet bei einer Fordwerkstatt. Demzufolge verwendet er nur von Ford freigegebene Methoden und Produkte.

      Mich hat halt nur interessiert was die hiesigen Fachleute zu der Arbeit sagen.

      Ich schicke ihm den link zu dieser Diskussion, es steht ihm dann frei auf Details zu antworten.

      Roman
    • Hallo,

      ja ok mach mal.

      Aber trotzdem finde ich es sehr gut soetwas für alle zugänglich zu machen.
      Denn es sind warscheinlich mehr unter uns die eher selten und nur wenn es
      Not ist selber schweißen.
      Wenn dann hier schon einmal steht was warum benötigt wird, und ggf. auch noch die Anwendung beschrieben wird
      glaube ich kann das sehr viel Frust vermeiden.

      Bis dann
      Mit freundlichen Grüßen

      Tomspeed ETT
      (Explorer Trolle Tolk Schraubergemeinschaft Verein i.g.)

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