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Knacken bei eingeschlagener Lenkung

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  • Knacken bei eingeschlagener Lenkung

    Hallo zusammen!

    Ich brauche mal dringend eure Hilfe!

    Mein Explorer knackt sehr stark bei 50% -100% Lenkeinschlag. Zu spüren durch ein Rucken an der Karosserie und im Lenkrad.
    Man merkt dass er gegen einen Wiederstand arbeiten muss, bis der Wagen sich in Bewegung setzt. (Beim von der Bremse gehen im D- Modus)
    Steht man draußen spürt man das Knacken kräftig am Rad. Fast man beim Knacken die Antriebswellen an, merkt man dies dort auch, allerdings jetzt nicht heftiger als am Reifen.
    Das Knacken tritt im Drive- Modus auf, aber auch wenn man den Wagen selbst anschiebt. Es gibt keinen Unterschied ob 4x4 eingeschaltet ist oder AUTO.

    Es tritt sowohl beim Rechtslenken als auch beim Linkslenken auf. Immer zittert dann das Kurvenäußere Rad.
    Das Knacken ist sogar teilweise bis in den hinteren Rädern zu spüren.

    Ich war eben noch in einer Mietwerkstatt, da sah man keine Auffälligkeiten wie jetzt zum Beispiel ausgeschlagene Gelenke oder sonstiges. Dort im ausgefederten Zustand konnte man beim Drehen der Räder kein Knacken feststelllen.

    das Geräusch wird von Tag zu Tag schlimmer, sodass ich mit dem Dicken schon gar nicht mehr rangieren möchte...

    Damit ihr euch das Problem besser vorstellen könnt, habe ich ein Video gemacht.
    Ton bitte ganz laut machen!

    Video

    Ich hoffe ihr habt ein paar Ideen, was es sein könnte... Ich dachte schon an Antriebswellen, aber beide Seiten so plötzlich kaputt!?

    Viele Grüße
    Chris
  • Wenn ich es richtig verstanden habe;
    Bremse gelöst und anfahren mit eingeschlagener Lenkung, dann knacken.
    Lenken im Stand (auf N) kein knacken.
    Anfahren gerade (Lenkung nicht eingeschlagen) kein Knacken.
    Drehende Vorderräder auf der Bühne eingeschlagen kein knacken.

    Vermutlich eine Gelenkwelle defekt. Der Schlag vom Knacken dürfte sich über das Diferenzial ünertragen auf die andere Seite.
    Bin aber nicht so fitt was die Vorderachse angeht. Warte mal noch auf andere Infos.
    Gruesse Uli
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    Auto-Mobile Randgruppe ;(
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  • Hatte noch nicht diese probleme , aber
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    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von xp-manne ()

  • Feldweg schrieb:

    Lenken im Stand (auf N) kein knacken.
    Doch da tritt das Knacken auch auf, wenn man das Fahrzeug schiebt oder es rollt.. Beim Lastwechsel auch ab und zu. Das Knacken ist sogar manchmal bei Schaltvorgängen zu vernehmen.

    Ein Kollege von mir, meinte schon ob das Verteilergetriebe defekt sei und ich permanent im 4x4 fahren würde. Konnte ich gerade auschließen als ich auf unserer matschigen Wiese rum gefahren bin. Arbeitet tadellos!

    @xp-manne
    Leider ist da nichts dabei, was dort wirklich zutrifft, ob Schrauben lose sind, habe ich schon eben in der Werkstatt geprüft. Scheint alles fest zu sein.
  • Würde die vordere Kardanwelle ausbauen um zu schauen ob
    Antrieb oder Lenkung das Knacken verursacht.
    Knacken weg -> Antrieb (VTG oder sonstiges)
    Knacken noch vorhanden -> Lenkung (Gelenke usw.)

    Video hört sich nach Antriebswellen an, oder Radlager.
    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
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  • Mein Tipp :

    Laut Video und Beschreibung sind im Radlager die Kugeln defekt bzw. der dünne Haltering für die Kugeln gebrochen oder die Lager der Antriebswelle (Schnecke hat Zahn "verloren").
    Und wenn das Licht hinter Dir dunkel wird, ist es nicht Dein Schatten ...
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    Der beste Schutz gegen Haarausfall ist eine Glatze. (Telly Savalas alias Kojak)
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    Fragen Sie mich ob ich ein Killer bin ?
    Ja, dass bin ich.
    War nicht meine Absicht, hat sich nur so entwickelt. (Filmzitat)
  • Hallo, ich hatte ähnliches, als das VTGs nicht richtig arbeitete, der Allrad hat zwar auf nassem Untergrund spürbar normal zugeschaltet, aber war doch irgendwie immer eine kraftübertragung zur Vorderachse vorhanden. Man hat auf festem Untergrund die Verwindung gespürt, als wenn man leicht gegen ein geringes Hindernis anfahren muss bevor er sich in Bewegung setzt, machmal beim langsamen Rollen pulsierbar zu spüren. Ich habe es damals so wie VTG Meister Wolli :deal: beschreibt gemacht, die Kardan nach vorne raus, ist ja schnll gemacht und siehe da es war weg. Habe dann das VTG getauscht und die Welle wieder verbaut und die Fuhre lief wie ne Jungfrau.

    Denke die Welle selber, könnte es natürlich auch sein, aber meiner hat jetzt knapp 300 TKM teilweise unter beschissensten Bedingungen beim Vorbesitzer auf der Uhr und sicherlich war da auch Spiel und ist bestimmt auch noch, grins, aber habe die Welle schon ein paar mal auseinander gehabt, die Kugeln im oberen Gelenk am VTG waren doch meines erachtens nicht so das Problem.

    Ist nur mein Tip aus meiner Erfahrung!
    Gruss Martin

    Ford Explorer 4.0 - 152 KW - SOHC Bj 1998/ EZ 1999 Black Edition
    299.647KM Erster Motor und Getriebe #jubel#
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    Fehler sind dazu da, damit wir sie machen #jubel#
  • So gestern habe ich die Kardanwelle ausgebaut... War echt schwerer als gedacht. Das Kardangelenk ging gut ab, allerdings die andere Seite zum VTG nicht. Also musste ich dort das Gelenk zerlegen und hab hab mir dann eine Blechscheibe angefertigt, die ich dann wieder verschraubt habe, sodass keine Feuchtigkeit ins innere gelangt.
    Und siehe da, das Knacken war weg... also brauch ich demnächst ein neues VTG. :(
    Allerdings ganz ist das Knacken nicht weg... Ich habe immer noch ein Knacken beim Lastwechsel und so ab und zu beim Lenken... Muss ich mir auch nochmal anschauen... Querlenker und Spurstangen sind alle ohne Spiel. Reifenverschleiß ist auch I.O.

    Jemand noch ne Idee?

    Und danke an euch schonmal bis dahin. :thumbup:
  • ??? Die Kardanwelle wird am VTG mit 6 Schrauben angeschraubt... diese löst man und zieht die Kardanwelle ab.
    Vorne sind es 4 Schrauben an 2 Bügeln... alles Makieren und Lösen.
    Die vorderen sind 7oder8mm Sechskannt und Torx, ich bevorzuge die Sechskannt zu benutzen.

    Mit Blechplatte usw versteh ich nicht.. in welchem Handbuch hast du Dir Rat geholt?
    Grüße

    Alterspinner

    *Explorer 2004, 4.6 Eddie Bauer :thumbup:
  • chris26jung schrieb:

    So gestern habe ich die Kardanwelle ausgebaut...
    Also wenn die Welle raus ist und das Knacken fast weg, bedenke dass das VTG immer einen gewissen Anteil an Kraft auf die Vorderräder überträgt.
    Wenn dieser Anteil fehlt werden die Antriebswellen anders belastet. Ohne Welle laufen sie frei. Ich denke man kann die Antriebswellen nicht vollständig ausschließen von der Problematik. Wenn das VTG eine Fehlfunktion hat, hätte man auch den dicken braunen Draht aus dem Stecker ziehen können.
    Somit wäre auch die Ansteuerung des Allrads ganz aus und man wüsste ob er falsch angesteuert wird (eventuell ein Sensor setzt aus).

    Hast du vielleicht schon gelesen
    Verteilergetriebe Funktion und Aufbau, VTG Funktion und Aufbau
    Gruesse Uli
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  • chris26jung schrieb:

    Und siehe da, das Knacken war weg... also brauch ich demnächst ein neues VTG. :(
    Allerdings ganz ist das Knacken nicht weg... Ich habe immer noch ein Knacken beim Lastwechsel und so ab und zu beim Lenken... Muss ich mir auch nochmal anschauen... Querlenker und Spurstangen sind alle ohne Spiel. Reifenverschleiß ist auch I.O.

    Jemand noch ne Idee?

    Und danke an euch schonmal bis dahin. :thumbup:
    Für ein neues VTG wird vorsichtig geschätzt erst ein Finanzierungsplan benötigt. <X
    Scherz beiseite, die Dinger's kann man zerlegen, reinschauen und überholen.

    Zum Knacken:
    Schön dass es weniger geworden ist, schade dass es nicht vollkommen weg ist.
    Das Kreuzgelenk der vord. Kardanwelle kann es ja nicht mehr sein, da Welle ausgebaut.

    Ein Ab und An Knacken beim Lastwechsel könnten die Aufnahmen der beiden senklrechten Stabistangen
    sein, wenn dort die Gummibuchsen ausgeschlagen sind und Metall an Metall schabt.

    Die oberen Aufnahmen der Stoßdämpfer kämen evtl. auch noch in Betracht (eher selten).

    Hast du den Wagen vorne mal hochgenommen und die Radlager auf Spiel kontrolliert?

    Untere Traggelenke sind ebenfalls Kandidaten für Knacken bei Lastwechsel (trocken und/oder ausgeschlagen).
    Sind die evtl. schonmal getauscht worden gegen welche mit Abschmiermöglichkeit?

    LG Wolle
    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
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  • @Alterspinner
    Wie das dort aufgebaut war, habe ich gesehen... Fakt ist, dass sich die Kardanwelle nicht vom VTG lösen ließ und ich deshalb das Gelenk zerlegen musste.

    @Feldweg
    Die Antriebswellen kommen mir auch recht verdächtig vor. Auf jeden Fall hat das VTG Getriebe Kraft nach vorne übertragen. jetzt fährt sich der Wagen viel sanfter und nicht so verkrampft um die Kurven. Würde ein Sensor aussetzen, würde dann nicht eine Kontrollampe im Cockpit aufleuchten?

    @wollimann
    Zu dem VTG habe ich mir gedacht, ein Gebrauchtes zu nehmen mit Funktionsgarantie.
    Stabistangen sind i.O... Mir ist auch aufgefallen, dass viele Gummiteile der Achsteile schon recht spröde sind. Allerdings ist kein Spiel vorhanden. Würde sich ja denke ich auch auf den Reifenverschleiß auswirken. Bin mittlerweile schon 1800 km mit dem Dicken gerollt..
    Zu den Traggelenken unten... Der Explorer hat schonmal ein neues bekommen vom Vorbesitzer wo keine Abschmiermöglichkeit besteht. Bei dem älteren Querlenker ist eine Abschmiermöglichkeit vorhanden. Ausgerechnet von links kommt das Knacken, dort wo keine Schmiermöglichkleit vorhanden ist.
  • chris26jung schrieb:



    @wollimann
    Zu dem VTG habe ich mir gedacht, ein Gebrauchtes zu nehmen mit Funktionsgarantie.
    Stabistangen sind i.O... Mir ist auch aufgefallen, dass viele Gummiteile der Achsteile schon recht spröde sind. Allerdings ist kein Spiel vorhanden. Würde sich ja denke ich auch auf den Reifenverschleiß auswirken. Bin mittlerweile schon 1800 km mit dem Dicken gerollt..
    Zu den Traggelenken unten... Der Explorer hat schonmal ein neues bekommen vom Vorbesitzer wo keine Abschmiermöglichkeit besteht. Bei dem älteren Querlenker ist eine Abschmiermöglichkeit vorhanden. Ausgerechnet von links kommt das Knacken, dort wo keine Schmiermöglichkleit vorhanden ist.
    Woher bekommst du ein gebrauchtes VTG mit Garantie? Funktionieren wird es, aber wie lange?
    Besser du lässt dein VTG revidieren, dann weist du was Sache ist. Denke auch, dass es nicht am VTG selbst,
    sondern am Stellmotor bzw. seinem Kumpel dem Kontaktgeber (blaues Teil).

    Die Gummibuchsen sind bei allen alten Querlenkern spröde, ist normaler Alterungsprozess,
    hat aber eher weniger mit dem Knacken zu tun.
    Man kann es an den Stellen mal mit Silikon Öl/Spray versuchen.

    Traggelenke mit Abschmiermöglichkeit sind wirklich die bessere Option,
    da sie meiner Meinung nach wirklich länger durchhalten (wenn man sie ein-zwei mal im Jahr mit Fett beglückt).
    Du musst das linke untere Traggelenk mal auf Spiel testen.
    Wagen vorne entlasten und mit einem langen Montierhebel zwischen Querlenker und Achsschenkel gehen.
    Auf und Ab Hebeln, es darf sich dort nichts bewegen.

    Wenn dort alles OK ist die anderen Gelenke unter die Lupe nehmen
    (obere Traggelenke -> Schmiernippel?, Spurstangenköpfe).
    Bei ganz eingeschlagenen Rädern knacken auch gerne die trockenen Endanschläge/Lenkungsbegrenzer.

    Wolle
    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
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  • chris26jung schrieb:

    Würde ein Sensor aussetzen, würde dann nicht eine Kontrollampe im Cockpit aufleuchten?
    Wenn die Sensoren aussetzen und dann wieder Signale liefern, denkt das Steuergerät es wäre eine Drehzahldifferenz zwischen Vorder- und Hinterachse. Dann wird der Allrad automatisch zugeschaltet. Der automatisch zugeschaltete Allrad wird nicht angezeigt im Tacho.
    Es könnte sein dass sich die Lamellen in der Kupplung verklemmen wenn der Korb oder die Mittelwelle eingelaufen ist. Hatte ich mal bei einer Nasskupplung am Motorrad. Die ist genauso aufgebaut nur mechanisch betätigt.

    wollimann schrieb:

    Denke auch, dass es nicht am VTG selbst,
    sondern am Stellmotor bzw. seinem Kumpel dem Kontaktgeber (blaues Teil).
    Der Stellmotor schaltet einzig und allein die Untersetzung im VTG zu. Hat nicht mit dem Allrad zu tun.
    5 Effekte fallen mir dazu ein.

    Anzeige im Tacho bleibt auf Low oder auf High 4x4

    Untersetzung ist immer an und die Drehzahl zur Geschwindigkeit zu hoch

    Kein Vortrieb weil die Verzahnung zwischen Low und High steht.

    Fahren mit ca. 80 KM/h und Gas wegnehmen, es entsteht ein Geräusch wie wenn man bei einem Schaltwagen einen Gang ohne Kupplung einlegen will, wenn man wieder Gas gibt hört das Geräusch auf. Die Verzahnung steht kurz vor dem Auskuppeln und springt Heraus. War mein erster Defekt am Explorer, war aber eine gebrochene Schaltgabel im VTG.

    4x4 High und Low lassen sich nicht zuschalten.
    Gruesse Uli
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  • Man baut nicht die Kardanwelle auseinander wenn man die am Flansch nicht ab bekommt!
    Sorry das ist dilettantisch

    Feldweg... 4x4 Auto bedeutet das sekundenschnell die Kraft auch nach vorn geht also muss der Stellmotor arbeiten. Oder?
    Grüße

    Alterspinner

    *Explorer 2004, 4.6 Eddie Bauer :thumbup:
  • @Alterspinner

    Nein, der Stellmotor bewegt sich nur wenn man 4x4 low zuschaltet. Beim Abschalten auf 4x4 High geht er auf die Nullposition zurück.
    Er schaltet also nur das Planetengetriebe zur Untersetzung zu und ab. Hab an meinem den Stellmotor abgebaut und das Ganze getestet.

    Der Allrad wird nur über die Kupplungsscheiben zugeschaltet (Magnetisch betätigte Kupplung).

    Wenn man den Stellmotor abgebaut hat und das Zuschalten beobachtet, sieht man auch dass der Stellmotor viel zu langsam dreht um sekundenschnell zuzuschalten.

    Der Link zur Beschreibung der Funktion ... Verteilergetriebe Funktion und Aufbau, VTG Funktion und Aufbau
    Gruesse Uli
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  • Feldweg schrieb:

    wollimann schrieb:

    Denke auch, dass es nicht am VTG selbst,
    sondern am Stellmotor bzw. seinem Kumpel dem Kontaktgeber (blaues Teil).
    Der Stellmotor schaltet einzig und allein die Untersetzung im VTG zu. Hat nicht mit dem Allrad zu tun.
    Das der Motor nur die Welle bewegt ist mir klar, meinte ja auch den "blauen Kollegen" und seine internen Kontakte.
    Wenn diese Kontakte der Steuerung "Mist" mitteilen wird evtl. Dauerstrom auf den "braunen Draht" gegeben?
    Ich nix Stromversteher!
    Wäre nur billiger als ein Ersatz VTG bzw. VTG Reparatur.

    Wolle
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  • Hallo lieber Dani, schön von dir zu lesen.
    Meinst du die beiden VTG Sensoren?
    Wenn Spannung auf dem braunen Draht wäre, wer veranlasst das?
    (Könnte man leichter unten am VTG messen, denke ich)
    Und das alles ohne Fehlermeldung oder Geblinke im Cockpit.
    Im nächsten leben werde ich E-Wurm :lol:

    Wolle
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  • @wollimann
    Dein Einwand mit dem "blauen Kumpel" ist berechtigt. Hab ich noch nicht Ausgetestet. Werde ich bei Gelegenheit.

    Das mit der Spannung messen ist so eine Sache. Es ist immer ein Impuls da. Der Impuls wird nur länger wenn der Allrad zuschaltet. Somit wird man immer Spannung messen und je nach Messgerät steigt sie an wenn der Allrad voll zuschaltet. Manche Messgeräte dürften dies eventuell nicht registrieren. Wenn eine LED im Kabel ist sieht man es an einer leichten Helligkeitsänderung.
    Gruesse Uli
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  • wollimann schrieb:

    Wenn Spannung auf dem braunen Draht wäre, wer veranlasst das?
    (Könnte man leichter unten am VTG messen, denke ich)
    Und das alles ohne Fehlermeldung oder Geblinke im Cockpit.
    Das wird von fehlendem Signal von einem der Sensoren veranlasst. Die Wirkung ist wie wenn die Hinterräder durchdrehen.

    Fehlermeldungen gibt es keine und keine Lampe brennt.
    Ausser bei vollzogenem Brown wire Mod, dann leuchtet der Schalter, wegen eben genannter Spannung.
    Beste Grüsse

    Dani
  • Alterspinner schrieb:

    Man baut nicht die Kardanwelle auseinander wenn man die am Flansch nicht ab bekommt!
    Sorry das ist dilettantisch
    Achja... Soll ich dann lieber weiter mit Allrad durch die Gegend fahren und mir den Antriebsstrang kaputt machen!? :thumbdown:

    Ich werde am Wochenende noch mal jedes Gelenk auf Spiel überprüfen... Irgendwo muss da ja etwas nicht stimmen.
    Was mich ja auch wundert ist, dass sich dort am Reifenverschleiß auch nichts ändert. Ansonsten kenne ich das so, dass wenn ein Gelenk ausgeschlagen ist, sich das ruck zuck auf den Reifenverschleiß auswirkt.
    Noch mal zu den Symptomen:
    Es knackt bei Lastwechsel
    Wenn man ganz langsam anfährt knackt es auch mal 3 mal hintereinander
    Das Knacken tritt auch bei Fahrbahnunebenheiten/Schlaglöchern auf
    Es verstärkt sich bei eingeschlagener Lenkung oder auch wenn meine steile Auffahrt schräg hoch fahre. Sprich wenn das Fahrwerk richtig arbeiten muss.

    Zu dem VTG
    Diesen Brown wire Mod könnte ich ja theoretisch machen. Ist an sich auch eine gute Sache...
    Also wenn ich das richtig verstanden habe ist wahrscheinlich bei mir ein Sensor kaputt der die Raddrehzahlen überwacht, falsche Signale liefert und somit das VTG "denkt" die hinteren Räder würden durchdrehen und es müsste 4WD zu schalten...

    Mh.. was mich auch wundert ist, dass der Fehler so schleichend kam. Ob es doch an der Lamellenkupplung liegt? Aber doch nicht erst bei 123.000 km... Ich frag mich auch, ob der schon ein neues VTG bekommen hat, weil das echt noch richtig frisch aussieht im Vergleich zu den anderen Komponenten...

    Danke euch, für eure Hilfe und diese ganzen Informationen :top:
  • Hallo, was macht das vordere Diff, Achswellengelenke, vielleicht auch Verdächtige. Mich stört daran nur das, BEI LASTWECHSEL, wie genau meinst Du das?
    Lastwechsel im Sinne von fahren und das Fahrzeug schaltet hoch oder runter, oder von vorwärts in rückwärts Bewegung?

    Mal voll eingeschagen in unterschiedliche Richtung einseitig über etwas erhöhtes fahren und lauschen(kleine Rampe einseitig bauen)
    Gruss Martin

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    Fehler sind dazu da, damit wir sie machen #jubel#
  • Konnte man nicht ganz simpel als erste Maßnahme alle elektrischen Kandidaten am VtG ausschließen, in dem man einfach den Hauptstecker löst?
    a) abgesteckt und Problem weiterhin da = mechanischer Verschleiß/Defekt im VtG
    b) abgesteckt und Problem weg = Fehler in der Zuschaltung des Allrad = elektrisches Bauteil/MagnetKupplung/Sensor

    Frage zum Lösen der Kardan zur VA:
    Habe mich noch net damit beschäftigt..die wird dann vorn am KreuzG und hinten am VtG gelöst und komplett raus genommen oder?
    ..gibt es denn bei diesem Umbau langfristig irgendwelche Nachteile? Bisher wurde es immer nur als Übergangslösung angegeben..
    Lastverteilung ändert sich im VtG minimal- dann werden halt die 4% die die VA sonst mit läuft halt auf die HA noch umgelegt..die machen doch den Kohl auch nimmer fett oder? Oder übersehe ich etwas? ..So würde aus dem 4x4Auto halt nen RWD :whistling:

    greez
    -Ford XP2, SOHC 4.0i V6, 97er 207PS, AWD, mit 216Km frisch eingefahren
    -Ford XP2, SOHC 4.0i V6, 98er 207PS, AWD, jungfräuliche 99kKm
    -BMW E46, M54B25, 2,5i R6, BJ03 192PS, RWD, Langstreckenbrezel 290kKm - Mod: Prins-LPG -im Alltag 6€/100Km!
    -Mitsu Pajero Sport, 4D56, 2,5TDi, Bj02 116PS, AWD, Jungspund mit 127kKm
  • Klar hätte man erst den Stecker ziehen können, die Eingrenzung der Knackgeräusche ist dann
    aber nicht so genau, da die mechanische Verbindung nach vorne noch besteht.
    Da das Knacken durch den Ausbau der Kardanwelle zwar weniger geworden ist und nun immer noch Geräusche
    von vorne kommen, kann man denen besser auf den Grund gehen.
    Sind die dann lokalisiert und beseitigt kann die Kardan wieder eingesetzt werden.
    Danach sind dann tatsächlich die elektrischen Komponenten vom VTG zu begutachten.
    Dann macht es meiner Meinung Sinn den Stecker zu ziehen, Kontakte auf Korrosion zu prüfen,
    mal die beiden Sensoren ausbauen und schauen ob die Sensorfläche gebrochen ist,
    Stellmotor abbauen und den Anschlag im Gehäuse checken.

    Welchen Umbau meinst du? Hier ist es nur ein vorübergehender Zustand,
    die Kardanwelle soll bestimmt wieder eingebaut werden denke ich.
    So wie ich es verstanden habe, ist wohl der Anschlussteil mit den 6 Bolzen der Kardanwelle
    am VTG verblieben. Ist wohl festgegammelt, sollte aber zu lösen sein, zur Not mit Nachdruck.

    Die mechanische Seite der BW4405 VTG's ist eigentlich robust, Verschleiß
    ist zwar vorhanden (Dichtringe, Plastikführungen Schaltgabel, Lager, Lagersitz, selten Kupplungsscheiben),
    meist kommen die Fehler von den Kupferwürmern.

    Wird schon ein gutes Ende nehmen, so lernt man auch mal die Ecken kennen.

    Wolle
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  • chris26jung schrieb:

    Achja... Soll ich dann lieber weiter mit Allrad durch die Gegend fahren und mir den Antriebsstrang kaputt machen!?

    Ich werde am Wochenende noch mal jedes Gelenk auf Spiel überprüfen... Irgendwo muss da ja etwas nicht stimmen.
    Was mich ja auch wundert ist, dass sich dort am Reifenverschleiß auch nichts ändert. Ansonsten kenne ich das so, dass wenn ein Gelenk ausgeschlagen ist, sich das ruck zuck auf den Reifenverschleiß auswirkt.
    Als vorübergehende Lösung ist es mal egal wie der Kardarnwelle entfernt wurde. Solange man es wieder heil zusammenbekommt. Besser wie wenn hinterher was kaputt ist. Meine Meinung.

    Zum Reifenverschleiß, hatte mal eine gebrochene Koppelstange vom Stabi und das hat Reifenverschleiß verursacht. Dann untere Traggelenke völlig fertig, kein ungewöhnlicher Reifenverschließ. Muss aber nicht immer so sein, denke ich. Nur z.B.
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  • Dennoch die Frage..gibt es irgendwelche Negativaspekte an einer ausgebauten VA-Kardanwelle, außer der nicht mehr gegebenen Allrad-Funktion?

    Bisher wurde der Ausbau immer mit den Worten "kurze Übergangslösung bis zum neuen VtG" gehandhabt..und was wenns mal länger dauert? ^^
    Nehmen wir einfach mal als blödes Bsp an,
    der Onkel Karlheinz kommt in 3Monaten aus USA wieder und kann eins mitbringen..was juckt mich in der Zeit die nicht-angetriebene VA bei Asphalt-Fahrten?
    KLAR WILL Ich ALLRAD!! ..aber gibt es Probleme ohne Kardan?
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