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Differential und Kardan Hinterachse Explorer II

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    • Differential und Kardan Hinterachse Explorer II

      N`Abend Leute,

      wie hatte @wollimann geschrieben? Explorer - never ending Story. :whistling:
      Kaum hat man etwas von der berühmten To Do Liste abgehakt, kommt die nächste Überraschung.
      Meine nächste Baustelle, an die ich mich aber leider nicht selbst ran traue, da ich so etwas noch nie auseinander hatte.
      Aber schaut selbst.


      Zufällig entdeckt als ich den Dicken auf der Grube hatte und nach den vorderen Stoßdämpfern geschaut habe. =O
      Weil ich ebenfalls ein Knacken auf der Vorderachse habe und im Thread von Wolli die Stoßdämpfer als Ursache gefunden wurden.

      Im Lichtkegel der Handlampe dort hinten eine feuchte Stelle entdeckt und: :/ Oh Schreck, wie das reparieren und vor allem Wo?
      Gut mit 291000 Laufleistung muss ja dort irgendwann was kommen.
      Das Diff selbst arbeitet noch bestens, keine Gräusche, kein Hakeln, nichts. Nur jetzt wohl mit etwas weniger Öl und bevor es mir das Diff auf der Autobahn zerlegt muss da was gemacht werden.

      Frage an Euch: Was wird dafür benötigt und wo könnte ich die Rep. machen lassen?
      Möchte damit nicht unbedingt zur Ford-Werkstatt, nur wenn es gar nicht anders geht.
      Danke schon mal für sachdienliche Hinweise. :deal:
      Gruß Schumi

      Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D

      XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
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      Allet schick, Dank der Helfer hier im Forum. :thumbsup:
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    • @Feldweg ich glaube nicht dass man von der Vorderseite (wie im Bild) da etwas tauschen/wechseln kann.
      Habe so den Verdacht, das Diff muss raus. Schlimmsten Fall die ganze HA.
      Doof dabei ist nur, mein Kermit ist Alltagsfahrzeug, habe kein anderes. Der muss mich täglich zur Arbeit bringen.
      Nochmal solche Kapriolen wie letztes Jahr die Getriebereparatur (2 Monate Ausfall und das im tiefsten Winter) möchte ich nicht noch einmal mitmachen.
      Wenn ich hier jemanden hätte der sagt: "schaffen wir an einem Wochenende", würde ich zu demjenigen hinfahren. (Möchte ja auch was dabei lernen. :D Logisch)
      Gruß Schumi

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    • An den Dichtring kommt man schon ran und könnte den auch tauschen,
      wenn da nicht die Stauchhülse im Inneren des Diffs wäre.

      Lösen des Flansches bzw. der selbstsichernden Mutter ist nicht das Problem,
      nur das Wiederfestziehen.
      Man wird es nicht genauso wieder hinbekommen wie zuvor,
      einen Schlag zu fest und die alte Stauchhülse wird weiter gestaucht.
      Damit verändert sich aber der Druck auf die Kegelrollenlager, also die Vorspannung.



      8.8 Hinterachse aufarbeiten

      Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
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    • Danke @wollimann
      Bekommt man nun den Simmerring am Kardan bei eingebauter Hinterachse getauscht?
      Deine Abhandlung zum Überholen der HA war ja (logisch) im ausgebauten Zustand.

      Ich ahne also schlimmes. :whistling:
      Keine reine Wochenend-Reparatur und wenn das Diff offen ist, dann das "volle Programm" :--:
      Gruß Schumi

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    • Denke das geht schon, wenn man einige Sachen beachtet.
      (Markierungen setzen, Flansch wieder so aufsetzen wie vorher montiert,
      vorsichtig an Drehmoment rantasten, auch Kardan wieder so anschrauben wie vorher)





      1:30

      Benötigt wird dazu
      - 2 Arm Abzieher für Flansch
      - gute 27er Nuss mit Verlängerung
      - Vielzahnnuss für Flanschschrauben
      - Dickes Flacheisen mit 2 Bohrungen zum Gegenhalten
      - Rohrstück zum gleichmäßigen Eindengeln des Dichtringes
      - Dichtring z.B.
      shop3.kts.de/?site=akarte&art=akarte&pid=21151&artX=cat&me=1
      oder
      kimmerle-onlineshop.de/dichtri…d-explorer-1992-2000.html
      oder
      rockauto.com/de/catalog/ford,1…RL+%2Fde%2Fcatalog%2Fford
      oder
      amazon.com/Timken-3604-Seal/dp…=1&vehicleType=automotive

      - Difföl + Silikon wenn Öl auch gewechselt werden soll
      - Drehmomentschlüssel
      - Preload Tool (0.9-1.6 Nm)
      - Locktite Schraubensicherung

      flacheisen.jpgseal-tool.jpgpreload.jpg
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wollimann ()

    • Ich finde das zwar unschön, aber jetzt nicht so richtig schlimm...ich würde vermutlich regelmäßig nach dem Ölstand schauen und gar nix machen, solang es keine Tropfenbildung gibt. Bin da vielleicht durch den 3. älteren Daimler in Folge auch etwas dickhäutig geworden. Da gibts das Sprichwort: "Ist das Diff außen trocken, ist es innen leer!"

      Und wo Öl ist, wächst kein Rost...

      Gruß
    • prinzipiell richtig, nur so ganz einfach ist das mit dem Kontrollieren des Ölstandes auch nicht, leider gilt bei unseren Diff. nicht, dass das Öl bis Unterkante Einlassschraube stehen muss und gut ist....

      zu dramatisch würde ich das jetzt auch (noch) nicht sehen...
      Gruß Winne


      Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

      99er XLT SOHC 2xx PS
      Prins VSI
    • Tropfen und Ölflecke gibt es zum Glück noch nicht. Aber da ich nicht weiß, wie lange das schon suppt, möchte ich auch nicht allzu lange mit der Reparatur warten.
      Werde nächste Woche mal bei Ford mit ranfahren und schauen ob die dort Ersatzteile haben und Öl beschaffenfür das Diff beschaffen.
      In den Videoanleitungen sieht alles immer so schön einfach aus. ||
      Ich bin Heimwerker ohne jegliches Spezialwerkzeug, weswegen solche Reps für mich immer eine Hürde darstellen.
      Na wird schon schiefgehen. :D
      Gruß Schumi

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    • dann wechsel doch mal erst das Öl, wisch das Ding sauber und beobachte erst mal, ob da nennenswerter Verlust ist, der hat ja schon einiges runter. Du hast dann erst mal neues Öl in der richtigen Menge drin und kannst ohne Hektik weitere Schritte planen.....

      Ach ja: VOR dem Ablassen die Einfüllschraube öffnen wenn die nämlich festgegammelt ist, sieht's mit neu befüllen schlecht aus......
      Gruß Winne


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    • Kermit schrieb:



      Werde nächste Woche mal bei Ford mit ranfahren und schauen ob die dort Ersatzteile haben und Öl beschaffenfür das Diff beschaffen.
      Ford wäre in diesem Falle eher die letzte Instanz wo ich nach Ersatzteilen fragen würde.
      Der Liter Ford Diff Öl muss bei dem Preis Blattgold beinhalten,
      ein Castrol Syntrax Limited Slip 75W-140 tut es auch.
      Der Dichtring bei Kimmerle Ford 60,42€ (ist das inclusive Einbau?)
      Lieber über Rockauto einer Bestellung mit beilegen.
      Guter Tip von Winne mit dem Verschlussstopfen, der kann einen schonmal ärgern!

      Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
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    • Winne2 schrieb:

      dann wechsel doch mal erst das Öl, wisch das Ding sauber und beobachte erst mal, ob da nennenswerter Verlust ist, der hat ja schon einiges runter. Du hast dann erst mal neues Öl in der richtigen Menge drin und kannst ohne Hektik weitere Schritte planen.....

      Ach ja: VOR dem Ablassen die Einfüllschraube öffnen wenn die nämlich festgegammelt ist, sieht's mit neu befüllen schlecht aus......
      Danke @Winne2, werde die vor dem Öffnen auch noch mit WD40 einjauchen, dann sollte sie sich einfacher lösen lassen.
      Ja, Du hast recht. Nichts überstürzen und durch den Ölwechsel gewinnt man ja etwas Zeit. :top:

      wollimann schrieb:

      Ford wäre in diesem Falle eher die letzte Instanz wo ich nach Ersatzteilen fragen würde.
      Der Liter Ford Diff Öl muss bei dem Preis Blattgold beinhalten,
      ein Castrol Syntrax Limited Slip 75W-140 tut es auch.
      Der Dichtring bei Kimmerle Ford 60,42€ (ist das inclusive Einbau?)
      Lieber über Rockauto einer Bestellung mit beilegen.
      Guter Tip von Winne mit dem Verschlussstopfen, der kann einen schonmal ärgern!

      Wolle

      Ok @wollimann, bei dem Preis erwarte ich doch prompt den Einbau. :saint:
      Dachte der Simmerring wäre "Pfennigartikel". Hab ja noch nicht recherchiert.
      Gruß Schumi

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    • Heute endlich das HA-Diff angegangen. War ja schon länger fällig. :whistling:
      Nach "Klimmzüge" an der Kardan dann die Zentralmutter von der Scheibe. Auch hier erstmal Klimmzüge. :saint:
      Man, wer hat die so festgeknallt?
      Ok, als beides raus war, den Simmerring rausgepopelt. Zu meinem Erstaunen ging der ganz leicht mit Schraubendreherhebel.
      Neuen rein und Scheibe wieder draufgeklöppelt und festgezogen. Dann Einlassstutzen auf (ist tatsächlich ein 3/8" oder 10mm Vierkant :saint: ) und Öl aufgefüllt.
      Tja, ich musste feststellen, dass ich entweder was vergessen oder nicht richtig zusammengebaut habe. X/
      Jedenfalls tropft der an der Stelle immernoch ?( =O trotz neuem Simmerring.
      Habe ich was falsch gemacht?
      Die Scheibe hat ja zum Diff noch sowas wie ne Extradichtung. Muss die bis ans Gehäuse gebracht werden?
      Bei mir ist aktuell ca. 1mm Luft.
      Da ich ja nun nochmal ran mus werden Bilder gemacht. Die habe ich heute im Eifer des Gefechts vergessen. :saint:
      Gruß Schumi

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      Veränderung am Fahrzeug: Rückfahrkamera im Kennzeichenhalter, CB-Funk
    • Kermit schrieb:

      Habe ich was falsch gemacht?
      Was ist falsch nach Werkstatthandbuch, was ist richtig nach Schrauberkenntnis?
      - sowie man den Flansch vom Diff trennt, bräuchte man nach WHB eine neue Stauchhülse + neue Zentralmutter
      - sowie man den Flansch wieder festzieht, muss dabei die Vorspannung der Kegellager im Diff über die neue
      Stauchhülse wieder neu eingestellt werden (per Schleppzeiger Werkzeug).

      Kermit schrieb:

      Die Scheibe hat ja zum Diff noch sowas wie ne Extradichtung. Muss die bis ans Gehäuse gebracht werden?
      Bei mir ist aktuell ca. 1mm Luft.
      Das ist nur ein Schmutzschutz aus Plastik und liegt dicht am Diffgehäuse an, wenn der Antriebsflansch fest ist.
      Etwas Luft ist da immer.


      Kermit schrieb:

      Jedenfalls tropft der an der Stelle immernoch trotz neuem Simmerring.
      Da wird die Lauffläche des Antriebsflansches (wo der Simmeringes läuft) mittlerweile eine Kerbe haben.
      Die ist mittlerweile so tief, dass der Simmering nicht mehr 100%tig abdichten kann.
      Für solche Zwecke gibt es Kit's (Rep Hülse + Simmering).
      google.de/url?sa=i&rct=j&q=&es…4o-t&ust=1557304838148210



      i100.photobucket.com/albums/m23/curly_bone85/legend.gif

      Oder der falsche Simmering?
      Oder an der Stelle Rost/Schmutz?
      Oder der Simmering hat zum Gehäuse nicht richtig abgedichtet?


      LG Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von wollimann ()

    • wollimann schrieb:

      Kermit schrieb:

      Habe ich was falsch gemacht?
      Was ist falsch nach Werkstatthandbuch, was ist richtig nach Schrauberkenntnis?- sowie man den Flansch vom Diff trennt, bräuchte man nach WHB eine neue Stauchhülse + neue Zentralmutter
      - sowie man den Flansch wieder festzieht, muss dabei die Vorspannung der Kegellager im Diff über die neue
      Stauchhülse wieder neu eingestellt werden (per Schleppzeiger Werkzeug).
      Neue Stauchhülse ist nicht zwingend vorgeschrieben. Nur wenn die vorgegeben Vorspannung beim anziehen der Mutter unterschritten wurde. Dann muss der ganze Kram raus und einmal neu. :S
      Es gibt ja auch m.E. zwei verschiedene Schlepp-/Drehmomentangaben. Einmal für neue Hülsen und eine für gebrauchte.
      Müsste auch hier im Board irgendwo hinterlegt sein.


      Bei den neuerlich tropfen würde ich auch auf Unsauberkeiten oder leichten Unebenheiten am Flansch tippen.
      Viele Grüsse ... Falk
    • Falk4x4 schrieb:

      Es gibt ja auch m.E. zwei verschiedene Schlepp-/Drehmomentangaben. Einmal für neue Hülsen und eine für gebrauchte.
      Glaube, dass die Angaben zur Vorspannung die Lager betreffen (gebrauchte oder eben neue Kegel Lager)
      und dabei immer von neuen Stauchhülsen + Mutter ausgegangen wird.
      Denke, eine gebrauchte Stauchhülse würde beim Wiederverwenden zuviel Vorspannung auf die Lager
      verursachen wenn die Mutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angeknallt wird.

      Bei einem damaligen Besuch im Auenland, wurden mir mal die Diff Reibscheiben ausgetauscht.
      Keine neue Stauchhülse, keine neue Mutter, zusammengehauen mit höchster Stufe Schlagschrauber,
      sollte passen wurde gesagt. Tatsächlich nachher festgestellt, dass keine Vorspannung vorhanden war,
      das Kegelrad noch Spiel hatte und das Diff unangenehm laut wurde.

      Daher würde ich zu neuer Stauchhülse und neuer Mutter raten.
      Jeder macht wie er denkt.
      Da Kermit da ja nochmals Hand anlegen will/muss, könnte man es dann richtiger machen.

      Wolle
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    • wollimann schrieb:

      Falk4x4 schrieb:

      Es gibt ja auch m.E. zwei verschiedene Schlepp-/Drehmomentangaben. Einmal für neue Hülsen und eine für gebrauchte.
      Glaube, dass die Angaben zur Vorspannung die Lager betreffen (gebrauchte oder eben neue Kegel Lager)
      Hast Recht. Habe mal genau geschaut. Den Unterschied macht das Lager vom Kegelrad. (neues Lager - 1,8-3,3 Nm / altes Lager 0,9-1,5 Nm)


      In dem Fall hier - nur beim wechseln der Dichtung muss man ja immer vom Wert eines alten Lagers mit gebrauchter Stauchhülse ausgehen.

      Muss man aber m.E. eh alles etwas im Gefühl haben. Laut WHB werden die Angaben gemacht, bei ausgebautem Diff. und Antriebswellen. Also Achse auf der Werkbank.
      Hat man ja beim Dichtungswechsel im Normalfall alles nicht. Da dreht man ja den ganzen Kram mit.

      Mutter anziehen: 220Nm … und hoffen, das das Kegelrad kein horizontales Spiel hat und "klappert". Das Problem ist hier: nach zu fest kommt nicht ab, aber zu lose. :huh:
      Darf halt alles nicht zu straff aber auch nicht zu locker gehen/drehen ... ^^
      Viele Grüsse ... Falk
    • Jungs, ihr redet hier immer von einer Stauchhülse. ?( Keine Ahnung, was ihr meint.
      Hier mal die versprochenen Fotos.

      Auf dem ersten Foto alles noch zusammen. Schöne Ölspur und große Tropfen. :huh:

      Zweites Foto: Kardan ab und Hochgebunden, sonst wäre sie im Weg. Die Zentralmutter ebenfalls schon gelöst. Mit dem Abzieher dann die Scheibe runter geholt.

      HA-Diff Ausgang offen. Der neue Pinoin kam mit der Scheibe beim Abziehen wieder raus. =O
      Dürfte eigentlich nicht passieren, denke ich. Lies sich dann auch ohne große Mühe von der Scheibe hebeln. Natürlich vorsichtig damit der nicht beschädigt wird.
      Kurz mal nachgemessen stellte sich heraus, ist etwas kleiner als die Gehäuseöffnung in der er sitzen soll. ?(
      Wie das? Ich habe doch den richtigen bei RA gekauft. SKF "CR 18472".

      Die Scheibe selbst mit Zahnkranz und diesem Plastikteil und das grau/braune Etwas sind ein Gesamtteil. Zumindest so wie ich es sehe.
      Der graue Ring greift in den Pinion und zwar in die Vertiefung äußerer Metallring zum Gummidichtring.
      Stauchhülse? Was? Wo? Ich nix finden. :S
      Gruß Schumi

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    • Also erstmal den neuen Pinion trocken gelegt und dann versucht das Mindermaß auszumerzen.
      Dazu habe ich aus dem Installationsbereich "Wasser" ein paar Lagen Dichtband (ähnlich wie Isolierband) drumgewickelt.
      Ich weiß, ist nicht das gelbe vom Ei, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen, heißt es. :saint: :whistling:
      Ging dann auch etwas strammer ins Gehäuse mit leichten Hammerschlägen.
      Dann die Scheibe wieder draufgeklöppelt und festgezogen. Danach wieder Öl aufgefüllt und erstmal ne längere Pause gemacht.
      Die Pause war für den Dichtigkeitstest. Nach ca. 2 Stunden immer noch keine Öltropfen am Diff, also Kardan wieder dran und Probefahrt.
      Nur eine kleine und wieder zurück, auch alles dicht. Ok, scheint ja nun endlich geklappt zu haben.
      Also eine längere Probefahrt - meine Frau von Arbeit abgeholt.

      Auf Grundstück zurück und drunter gelegt, und.............
      Scheibenkleister, der kleckert schon wieder. <X Also morgen dann nochmal ran. X/ Vermutlich die Zentralmutter nicht richtig festgezogen. :eyes:
      Gruß Schumi

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    • Und der 3 Jahre alte Thread hilft nicht weiter ? explorer-board.de/thread/13562…-hinterachse-explorer-ii/
      Und wenn das Licht hinter Dir dunkel wird, ist es nicht Dein Schatten ...
      - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
      Der beste Schutz gegen Haarausfall ist eine Glatze. (Telly Savalas alias Kojak)
      ==============================================
      Fragen Sie mich ob ich ein Killer bin ?
      Ja, dass bin ich.
      War nicht meine Absicht, hat sich nur so entwickelt. (Filmzitat)
    • @Rene13051, nach den Anleitungen habe ich den Simmering (Pinion) gewechselt.
      Vermutlich aber die Zentralmutter nicht richtig festgezogen. Deshalb wird der wieder tropfen.
      Gruß Schumi

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    • hmm, ok.
      Und wenn das Licht hinter Dir dunkel wird, ist es nicht Dein Schatten ...
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      Fragen Sie mich ob ich ein Killer bin ?
      Ja, dass bin ich.
      War nicht meine Absicht, hat sich nur so entwickelt. (Filmzitat)
    • Nebenbei zur Klarstellung
      Pinion = Kegelrad (so würde ich es bezeichnen)
      Seal = Dichtring

      Leider hast du nicht den richtigen Dichtring bestellt,

      es müsste SKF 18136 sein.
      rockauto.com/de/moreinfo.php?p…2&jsn=497&jsn=497&jsn=497

      Zur Stauchhülse (Crush Sleeve), sie wird beim Anziehen der Zentralmutter soweit gestaucht,
      dass ein gewisser Druck auf den Kegelrollenlagern herscht.
      Dieser Druck ist die Vorspannung, die am Flansch einen Wiederstand beim Drehen erzeugt.
      Dieser Wiederstand muss zwischendurch beim Anzieen der Mutter mehrmals gemessen werden,
      damit der Druck nicht zu groß wird.
      Ist dieser Druck durch das Anziehen versehentlich zu groß geworden, dann ist die Stauchhülse zu weit gestaucht.
      Sowas geht ganz schnell bei dem Drehmoment, und dann auch noch mit eingebauter Achse.
      Hier ein Bild aus dem US Forum zur Veranschaulichung.


      Dann würde ich noch sicher stellen, dass die Lauffläche des Dichtungsrings
      sauber ist und keine Riefen aufweist.
      Dazu kann man den grauen Staubschutzring abhebeln, der ist nur aufgesteckt.
      Zu sehen ist ja schon eine Spur des Dichtringes, ist diese Riefe zu tief
      dichtet es nicht mehr 100%tig. Auch ein neuer Dichtring wird das nicht lange mitmachen.


      Wolle
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    • Danke @wollimann,
      Somit alles auf Anfang. Ich bekomme langsam Übung darin. X( X/
      Ja, wenn ich schreibe "Pinion", dann schreibe ich das deshalb weil es so auf der Verpackung stand. :saint: Also nicht böse sein über die falsche Bezeichnung.
      Gruß Schumi

      Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D

      XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
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    • Kermit schrieb:

      Also nicht böse sein über die falsche Bezeichnung.
      Alles OK, -> blöde Verpackungsbezeichnung.
      Ja, alles auf Anfang, danach wird's klappen.

      Neuer Dichtring
      shop3.kts.de/default.asp?site=…akarte&pid=14212&artX=cat

      Neue Stauchhülse
      usparts-shop.de/achsen-antrieb…/13042/differenzialhuelse


      Mutter

      usparts-shop.de/achsen-antrieb…2yUwjcEAYYASABEgIO1PD_BwE



      Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
      VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wollimann ()

    • wollimann schrieb:

      Alles OK, -> blöde Verpackungsbezeichnung.
      Ja, alles auf Anfang, danach wird's klappen.

      Wolle
      Hab das jetzt alles mal in den richtigen Tröt verschoben. Hat ja nichts mit dem Leistungsverlust zu tun.
      Danke an @Rene13051, dass er den alten Thread wieder gefunden hat. :thumbsup:

      @wollimann, habe jetzt den neuen Dichtring und das Rep-Set bei RA bestellt.
      Da gibt es auch den Flansch samt neuer Zentralmutter, habe ich gesehen. ;) Aber diesen Staubschutz habe ich nicht gefunden.
      Gruß Schumi

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    • Kermit schrieb:

      Vermutlich aber die Zentralmutter nicht richtig festgezogen. Deshalb wird der wieder tropfen.
      Die Mutter hat nichts mit deiner Undichtigkeit zu tun. Da kannst du die so festziehen wie du willst. (Sollte man aus dem oben schon beschriebenen Gründen aber eben nicht machen.)

      Ich habe den Dichtring noch nie einzeln gewechselt. Halt immer im Zusammenhang mit Ring/Pinion Wechsel oder Sperreneinbau. Da kann man gut nach WHB-Vorgaben vorgehen.
      Aber mit noch allen eingebauten Komponenten lässt sich das Dreh-/Schleppmoment schwierig prüfen.

      Ich würde bei einem bloßem Wechsel des Dichtringes wohl vor dem abdrehen der Mutter deren Stellung zum Kegelrad kennzeichnen (körnen o.ä.) und die Gewindegänge zählen.
      Und beim wieder aufschrauben dann versuchen genau diese Position wieder zu erreichen. ggf. mit einem Tick +.

      Du kannst hier m.E. nur noch nach Gefühl vorgehen. Und hoffen, das mit der Mutter halbwegs wieder die korrekte Vorspannung vom Kegelrad eingestellt wird.


      Viel Erfolg und ...
      Viele Grüsse ... Falk
    • Na ja :whistling: :saint: , die neuerliche Undichtigkeit kommt ja davon, dass ich den falschen (zu kleinen) Dichtring drin habe.
      Solange wie dort keine Bewegung auf der Welle war, war der ja dicht. Nur durch die Kraft der drehenden Welle wird meine Umwicklung mit Dichtband nicht gehalten haben.
      War ein Versuch, kostet etwas Lehrgeld und im Ergebnis dieses Tests kann festgestellt werden - für eine Unterwegs-Notreparatur auch nicht geeignet. ^^ :saint:
      Anfang nächste Woche sind neuer Dichtring und Ritzel Rep-Kit vorhanden und dann geht's weiter. ;)
      Gruß Schumi

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