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Angepinnt Getriebeölspülung mit Filterwechsel XPII „und reduzierten Ölbad“ ein Mann Methode, ohne Risiko des Trockenlaufens.

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    • Getriebeölspülung mit Filterwechsel XPII „und reduzierten Ölbad“ ein Mann Methode, ohne Risiko des Trockenlaufens.

      Beim Spülen des Getriebes durch abschrauben der Getriebeölleitungen besteht das Risiko dass das Getriebe leerläuft.
      Um das zu verhindern habe ich mir eine Öl – Absaugpumpe 12V beschafft.
      Günstig zu erwerben im Netz. Ca. 20 Euro (Stand 2017).



      Benötigt wird noch ein Öl Filter und die Dichtung der Ölwanne und ein Drehmomentschlüssel der ab 10Nm arbeitet sowie ca. 12L MerconV z.B. von Ravenol.
      Ich verwende eine Ölwannendichtung aus Kork und habe damit die besten Erfahrungen gemacht.

      Als erstes den Wagen warm fahren.
      Nun das Öl abpumpen. Dazu den dünnen Schlauch der Ölpumpe in das Rohr des Ölmessstabs (Getriebe) einstecken.
      Wenn die Pumpe anfängt Luft saugt den Schlauch etwas hoch und runter bewegen. Man bekommt ca. 2,5-4L heraus.




      Das Öl unbedingt in einen Kanister mit Maßstrichen pumpen. Wenn kein Öl mehr kommt am Kanister ablesen wie viel abgesaugt wurde.




      Die abgesaugte Menge wieder über das Ölmessstabrohr nachfüllen. Nun den Wagen ca. 2Min laufen lassen und dabei alle Gänge langsam durchschalten.
      Den Vorgang mehrfach wiederholen bis ca. 7L gewechselt wurden.
      Jetzt ein letztes Mal absaugen und mit einem normalen Ölwechsel beginnen. Getriebeölwechsel mit Filter XPII „und reduzierten Ölbab“ , bei Bedarf den Steuerblock nachziehen

      Nachtrag: Getriebeölspülung mit Filterwechsel XPII „und reduzierten Ölbad“ ein Mann Methode, ohne Risiko des Trockenlaufens.
      Gruesse Uli
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    • Wird das neue Öl dann nicht jeweils mit dem alten vermischt?

      So dass immer nur ein Drittel neu kommt und sich der "Frischegehalt" bei jedem Nachfüllen nach unten potenziert?

      Sprich: 3 Liter neu mit 7 Liter alt: nur ca. 30% Frischöl im Getriebe.

      Dann davon 3 liter abpumpen, 3 Liter neu auf restliche 7 Liter 70%-Alt-ATF: immer noch 4,9 Liter Altöl drin (ca. 50% der Gesamtmenge), fein vermischt mit frischem Öl.

      Noch mal das Prozedere: 3 Liter frisches ATF auf 7 Liter mit ca. 50% Altölgehalt: übern Daumen immer noch 30% alte Plörre. Und schon 9 Liter neues ATF verbraucht.

      Oder mache ich nen Denkfehler?

      Gruß
    • @Schopy

      Liegst du nicht falsch.
      Spülung mit laufenden Motor und Abfluss in den Eimer wird aber auch das Öl gemixt. Kippst du ja auch in die alte Plörre. Und im Wandler wird die dann ebenfalls gemixt. Wandler ist ja ähnlich einer Wanne, nicht wie eine Leitung. Auch die ganzen Servos werden nicht geschaltet. Würde die Exe ja nur im Fahren durchschalten.
      Das mit den Servos ist auch bestimmt ein Problem bei einer Profispülung.
      Richtig sauber bekommt man es nur mit Zerlegen und selbst dann wird der Wandler nicht sauber
      Gruesse Uli
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    • Noch was, wenn man wir in der 2 Mann Anleitung insgesamt 17 L durch pumpt, ist die Plörre richtig verdünnt. :)
      Gruesse Uli
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    • Ich hab vor kurzem den Ölwechsel nach Uli,s Methode gemacht und mein Öl
      sieht jetzt immer noch rot und klar aus.
      Ich weiß ja nicht wann der letzte Ölwechsel war, das Öl hatte mehr Motoröl charakter (und nicht neues) ;( .
      Es werden wohl noch reste vom altem Öl vorhanden sein, der größte Teil denke ich sollte aber schon erneuert sein.

      Gruß
      Frank
    • man muss bedenken, der vom Hersteller vorgeschriebene Ölwechsel umfasst lediglich die ca. 4 Liter aus der Wanne und dem Filter zu wechseln... da ist die Methode von Uli um Lichtjahre besser. Rein rechnerisch bleibt ein Rest altes Zeug immer drin (und wenn man es tausend mal macht), in der Praxis jedoch völlig irrelevant. Dazu risikolos für die Pumpe und wenig Sauerei....
      Gruß Winne


      Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

      99er XLT SOHC 2xx PS
      Prins VSI
    • Leuchtet ein...ist also immer nur eine Auffrischung des Öls vorgesehen. Bin vielleicht auch etwas verwöhnt von meinem W124, wo der Wandler ne eigene Ablassschraube hat...

      Elektrische Ölpumpe ist bestellt. Und ich muss wohl noch nen 10er Kanister ATF nachordern...nur einer davon wäre wohl zu knapp.

      Gruß
    • Schopy schrieb:

      Bin vielleicht auch etwas verwöhnt von meinem W124, wo der Wandler ne eigene Ablassschraube hat...
      Ein Traum....
      Hab einen gebrauchten Wandler gekauft... im alten sind definitiv Späne. Und ich hatte keine Idee die raus zu bekommen.
      Inzwischen hat der Wandler dran glauben müssen. Welle abgeflext um eine Zentrierung für die Getriebeölpumpe zu erhalten...
      Gruesse Uli
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    • Nachtrag zum Tausch des Ölfilters.
      Die Ölwanne des Getriebes abnehmen zu können muss bei einigen älteren Modellen leider auch der Kat demontiert werden.
      Anbei ein Bild mit der teilweise abgedeckten Ölwanne.





      Nur noch ein Bild eines neueren Modell bei dem die Ölwanne nicht vom Kat verdeckt wird.




      Nachtrag zum Thema Ölwannendichtung.
      Wenn noch eine original Ölwannendichtung verbaut war, wundert euch bitte nicht über kleine Scheiben in der Ölwanne oder am Boden. Diese Metallscheiben sollen das Zusammendrücken der Dichtung verhindern und befinden sich in dieser. Anbei ein paar Bilder dazu.





      Gruesse Uli
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    • Neu

      Feldweg schrieb:

      Nachtrag zum Tausch des Ölfilters.
      Die Ölwanne des Getriebes abnehmen zu können muss bei einigen älteren Modellen leider auch der Kat demontiert werden.
      Anbei ein Bild mit der teilweise abgedeckten Ölwanne.


      Hallo Zusammen,


      Diese Variante habe ich auch und bin der Meinung das der Kat ( Die Betriebstemperatur eines Katalysator liegt bei einer Temperatur von 400 °C bis 900 °C) unter der Ölwanne nicht günstig liegt und somit das Getriebeöl in der Ölwanne erhitzt wird ( Max Ölbelastung 150°) und je nach Fahrzustand sogar das Öl zu Heis wird. Das Getriebeöl wird in seiner Struktur damit zerstört und das Öl ist nicht mehr für seine Funktion geeignet. (Einfach ausgedrückt)

      Gerade bei langsamer- oder Geländefahrten wird das Öl vom Getriebe dadurch so sehr erwärmt, das das Getriebeöl in der Ölwanne abgekocht bzw, verbrennt .......

      Ich habe dort ein Alublech unter die Ölwanne zwischen dem Kat verschraubt ( Bolzen auf die Ölwanne geheftet)und somit ein weiteren Hitzeschutz für das Getriebeöl hergestellt.

      Bis jetzt habe ich mit dieser Lösung keine Probleme mit der Öltemperatur oder dem Getriebe, und das bei Hitze und kaum fahrt, oder beim Zugbetrieb mit Anhänger.....

      Selbst Ford hat dieses erkannt und den Kat neben die Getriebeölwanne gelegt......

      Gruß
      Jürgen
      Explorer II Highclass EZ. 01/1998 SOHC 152/207kw-PS Rot Metallic
      Kauftag 10.2015 mit 178.000km und Getriebeschaden
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      KME-Gasanlage mit 105l Tank - Ford Trittbretter - Edelstahl-Sportauspuff 'by jojo10' - Tagfahrlichter - Getriebeöltemperatur Analog - Uhr Analog - Rammbügel - Räder mit 10 x15 Zoll Verchromten Stahlfelgen und einer 31x10,5x15 Bereifung - #jubel#