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Starke Vibrationen der Hinterachse

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    • Starke Vibrationen der Hinterachse

      Hallo ihr Spezialisten,

      ich hätt da gerne mal e Problem.
      So ab ca. 30-40Kmh fängt die Hinterachse an, stark zu vibrieren. Bis ca. 80Kmh, ab da wirds etwas/minimal weniger. Kardanwelle und KG sind ok, horizontales Spiel der beiden Achswellen jeweils 3-4mm.

      Habe ihn heute mal hinten aufgebockt und mal laufen lassen. Bei Standgas ist alles noch ok, aber dann. Etwas Gas geben und der Wagen springt fast von den Böcken. Das ganze macht er auch ohne Räder. Dann habe ich festgestellt, ich kann das Rad etwa ein 5tel drehen, bis die Kardanwelle anfängt, sich zu bewegen. Wieviel Spiel ist da normal?

      Können solche Vibrationen vom Differenzial kommen?

      Liebe Grüße bei 35°
      Werner
      ?( Geht nicht, gibt´s nicht. ?(

      Fahrzeuge:
      Ford Explorer XLT 1995 4.0 OHV
      Jeep Cherokee XJ 1990 4.0 Non-Ho
    • Exe95 schrieb:

      horizontales Spiel der beiden Achswellen jeweils 3-4mm.
      was genau verstehst du darunter? Axiales Spiel heißt du kannst das Rad 3-4mm rein und raus Richtung Diff bewegen, wenn's gemessen ist, zuviel. Wenn du das Rad hoch/runter und vor/zurück bewegen kannst, dürften die Radlager hinüber sein....
      Gruß Winne


      Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten

      99er XLT SOHC 2xx PS
      Prins VSI
    • Ausgelutschtes Diff würde ich sagen.
      Normal ist das Spiel nicht - viel zu groß.
      Die Kardan sollte sich schon beim kleinsten drehen am Rad mitdrehen, nicht erst wenn das schon ein paar Zentimeter verdreht ist.
      Horizontales Achsspiel erscheint mir auch zu groß.
      Gruß Schumi

      Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D

      XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
      1FMDU34E2XUA43038
      Motorwechsel bei 336.500 km
      Allet schick, Dank der Helfer hier im Forum. :thumbsup:
      Aktuell: 400.000 km

      Veränderung am Fahrzeug: Rückfahrkamera im Kennzeichenhalter, CB-Funk
    • Exe95 schrieb:

      horizontales Spiel der beiden Achswellen jeweils 3-4mm.
      Ist das Maß geschätzt? Das bei noch montierten Bremssätteln?
      Das maximale axiale Spiel (rein/raus) der Steckachsen sollte bei demontierten Bremssätteln gemessen nicht
      über 1 mm betragen.
      Dein Hinweis, dass sich die Räder nicht gleichzeitig mit der Kardanwelle drehen
      lässt auf hohen Verschleiss schließen.
      Verschleiss von Differentialbremse (Scheibensatz)
      und der Nuten der Steckachsen im Diff wo sich die C-Clipse befinden.
      Möglicherweise ist auch die S-Spring gebrochen.
      Achse_Diff_Werkstatthandbuch.pdf

      Reibscheiben
      FMS-M-4700-B.jpg

      C-Clipse (kupferfarben)


      S-Spring


      Spiel nach oben/unten dürfen die Wellen in den äußeren Wellenlagern in der Achse
      nicht haben.
      Scheint ja ein mächtige Unwucht im "Hinterteil" zu sein,
      da hilft nur Deckel auf.
      Kardan/Kreuzgelenke ok und auch fest?

      Wolle
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
      VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas
    • Danke euch für die schnellen Antworten.


      Winne2 schrieb:

      was genau verstehst du darunter? Axiales Spiel heißt du kannst das Rad 3-4m....
      Ja Winne, ich meinte axial, also rein und raus.

      wollimann schrieb:

      Ist das Maß geschätzt? Das bei noch montierten Bremssätteln?
      Das Maß ist geschätzt, aber 2mm mit Sicherheit. Die Bremssättel waren abmontiert.
      Die äußeren Radlager haben kein Spiel.

      Da werd ich wohl den Deckel mal abschrauben und die Einzelteile da drinn zusammen kehren müssen.

      Das Auto ist schon wieder weg, der Amigo braucht es. Werden wir nach Weihnachten machen.

      LG
      Werner
      ?( Geht nicht, gibt´s nicht. ?(

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    • Horizontales Spiel der Achswellen sollte nicht solche Probleme verursachen. Ob die nun 0,7mm (Werksvorgabe) oder meist gefühlte 3-4mm raus und rein geschoben werden können, sagt nur was über den Verschleiß der Diff.Bremse und C-Clip aus.

      Hier wird vertikales Spiel im hinteren Antriebstrang vorhanden sein. Und das muss überall praktisch 0mm sein.
      Irgendein Lager wird ggf. hin sein.
      Musst du mal prüfen. Ab Ausgang VG - Kardanwelle hoch/runter. Weiter Kardanwelle Eingang Differential und schon die angesprochenen Antriebswellen außen. Alles ist gelagert mit optimalerweise 0mm Spiel.

      Das Spiel beim drehen der Antriebswelle an der Kardanwelle ist bei ca. 1/5 wohl gerade noch akzeptabel. Deutet aber auch schon auf einen gewissen Verschleiß hin. (Schon mal das hintere Diff. offen gehabt ?)

      Kardanwelle ggf. selber krumm oder ausgeschlagen ? Am Schiebestück hoch/runter drücken. Muss da auch 0mm Spiel haben. Auswuchtgewicht(e) noch vorhanden ?
      Viele Grüsse ... Falk
    • Falk4x4 schrieb:

      Ab Ausgang VG - Kardanwelle hoch/runter. Weiter Kardanwelle Eingang Differential
      Hallo Falk,
      hab ich auch getestet, kaum fühlbares Spiel.


      Falk4x4 schrieb:

      Das Spiel beim drehen der Antriebswelle an der Kardanwelle ist bei ca. 1/5 wohl gerade noch akzeptabel.
      Bist du dir da sicher? Ne 1/5 Radumdrehung? Das haut ganz schön rein beim vorwärts/rückwärts rangieren.


      LG
      Werner
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    • Exe95 schrieb:

      Falk4x4 schrieb:

      Das Spiel beim drehen der Antriebswelle an der Kardanwelle ist bei ca. 1/5 wohl gerade noch akzeptabel.
      Bist du dir da sicher? Ne 1/5 Radumdrehung? Das haut ganz schön rein beim vorwärts/rückwärts rangieren.
      Das ist richtig, das "klack" hört man deutlich. Und ist auch nicht unbedingt optimal für alles was da dran/davor hängt.
      Hat aber trotzdem m.E. mit diesen Problem (Vibrationen/Unwucht) nichts zu tun.
      Wenn die Zähne einmal Kontakt haben, sollte sich Teller- und Kegelrad gleichmäßig drehen.

      Einseitiger Zahnausfall/Abnutzung - woran du eventuell denkst - hört man aber auch deutlich. Da mahlt/heult aber nichts aus der Richtung - oder ?
      Viele Grüsse ... Falk
    • Bei meinem 1er gab's auch seit dem Sommer Vibrationen, gefühlt von der HA. Im Verdacht waren die Radlager hinten ((Außenlager der Steckwellen). Da das selber machen aus gesundheitlichen Gründen letztes Jahr ausfallen musste und er Ex im März zum TÜV, musste eine Werkstatt ran, die sich auch an die Achse / Diff. traut (gar nicht so einfach, eine zu finden).

      Als sie das hintere Diff. geöffnet haben, fiel ihnen dieser Anblick in's Auge:

      der Anblick treibt einem noch nachträglich den Schweiss auf die Stirne. Wenn die abgeflogen wäre.... :S

      ist mir schleierhaft, wie das passieren konnte, immerhin wurde der Wagen bis dahin gut 3 Jahre gefahren, ohne dass etwas zu bemerken war, an der Kardanw. hat auch niemand zumindest in dieser Zeit geschraubt.

      Also ruhig mal in der Richtung schauen, es vibriert eigentlich eher vorne, überträgt sich über die Welle auf die HA und man denkt, die Vibs kommen von dort.

      In's Diff schauen schadet aber auch nicht:

      so sollte das Öl auch nicht aussehen......
      Gruß Winne


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      Prins VSI
    • jau, Gewinde waren zum Glück noch in Ordnung, sind 4 neue Schrauben drin, mit dem entspr. Drehmoment angezogen und gesichert.

      Die US-Werkstatt machte einen sehr guten Eindruck, die wussten, was sie tun..... werde ich auch gleich in die Liste der empfehlenswerten Werkstätten aufnehmen

      Der Werkstattleiter fragte mich, ob ich Feinde hätte.... war ihm auch unerklärlich, wie das passieren konnte
      Gruß Winne


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      Prins VSI
    • Bei mir hatten sich mal 1 von den Bolzen der Kardan vorne am VTG Flansch gelöst.
      Die hatte ich selbst angebrummt, aber kein Loktite verwendet.


      Wolle
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