Getriebe kommt nicht mehr aus 4x4 low raus

  • Hallo Zusammen,


    ich habe ein Problem, welches wahrscheinlich das Verteilergetriebe betrifft.

    Ich habe mal wieder die 4x4 (high und low) "durchgeschaltet", also eingeschaltet und bin dann jeweils ein paar Meter gefahren. Leider ist mein Exi danach nicht mehr in den normalen Modus zurückgegangen.

    Soll heißen, die 4x4 Anzeige im Cockpitinstrument ist zurück auf "normal Betrieb" gegangen > zeigt also weder 4x4 high noch 4x4 low an. ABER vom Gefühl her schaltet er deutlich härter und dreht dann bei ca. 50km/h auf rund 2500 Umdrehungen.


    Ich habe ihn jetzt zu einem Getriebespezi gebracht, der auch bereits das Automatik-Getriebe vor einiger Zeit überholt hat. Seitdem waren die Schaltvorgänge auch seeehr soft und kaum spürbar - entsprechend ist mir der Unterschied im aktuellen Schaltverhalten sofort aufgefallen.

    Der Getriebespezi sagte mir dann heute, dass immer noch der Modus 4x4 low drin ist und offensichtlich nicht rauskommt (obwohl die Cockpitanzeige etwas anderes sagt) und das könnte verschiedene Ursachen haben.

    Da er für den Rest dieses Jahres bereits voll ausgebucht ist, hat er leider keine Zeit sich intensiv drum zu kümmern ...

    Ich habe jetzt die Hoffnung, dass ihr mir insofern weiterhelfen könnt, dass ihr dieses Problem evtl. auch schonmal hattet oder zumindest mehr zu den möglichen Ursachen sagen könnt.

    Vielleicht gibt es ja erstmal "kleine" Ursachen, die er evtl. checken könnte und nicht viel Zeitaufwand hat - und dann - mit gaaaanz viel Glück ...#jubel#


    Ich bin für jeden Hinweis dankbar - wir wollen zwischen den Jahren wegfahren und so wirds schwierig.:moser:


    VG aus Berlin,


    der Marc

    Ford Explorer, 4.0 L V6 SOHC; EZ 03.02.1998; 152 KW, VIN 1FMZU34E9WUA97537

  • Ja, das Problem ist bekannt, die Fehlersuche aber nicht ganz so einfach.

    Das VTG wird ja elektronisch zugeschaltet, somit gibt es in diesem Fall mechanische Fehler und elektrische Fehler.

    In den meisten Fällen ist es ein mechanischer Fehler. Die Schaltklaue im VTG bricht gern mal weg.

    Hier hilft nur der Wechsel des VTG und das Öffnen und instandsetzen, was also länger dauert.

    Manchmal bekommt das VTG auch kein "Off"-Schaltimpuls - elektrisches Problem.

    Da kann man versuchen die Kontakte vom Stecker zu reinigen (WD40 rein). Oder man hat das Problem eines Kabelbruchs und die sind schwer zu lokalisieren.?(


    Mein Tipp: Schaltklaue gebrochen.

    Gruß Schumi


    Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D


    XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
    1FMDU34E2XUA43038
    Motorwechsel bei 336.500 km
    Allet schick, Dank der Helfer hier im Forum. :thumbsup:
    Aktuell: 430.000 km


    Veränderung am Fahrzeug: Rückfahrkamera im Kennzeichenhalter, CB-Funk

  • Hatte ich auch schon mal.


    In´s Handbuch schauen, und mal die entsprechenden Sicherungen und Relais raussuchen.

    Gibt mehrere davon die Einfluss auf das VG haben.

    Sicherungen / Relais mal nacheinander ziehen. Ggf. dabei immer einmal Zündung ein/ aus.

    Eventuell macht es irgendwann mal klick.


    Bei mir hat es geholfen. Weiß nur nicht mehr welche Variante konkret.


    Vielleicht hilft auch nur einmal die Batterie abklemmen.



    Wenn nicht - Stellmotor abbauen und die Welle (Spitze) mit der Hand/Zange auf high drehen.

    Motor auch verdrehen und wieder montieren.


    Viel Erfolg und ...

  • Die Info von Falk4x4 befolgen.

    Meist hat der Stellmotor ne Macke.

    Der hat auch einen Positionsschalter montiert. Eventuell Wasser eingedrungen.

    Das Ding ist die Umlenkung ins Getriebe am Stellmotor. Bevor man den Deckel des Positionsschalters abschraubt sollte man den Deckel markieren wo dieser sich befindet. Er kann nämlich auch verdreht montiert werden es gibt keine Arretierung.

    Mit etwas Glück hilft schon leichtes Klopfen gegen den Stellmotor.

    Gruesse Uli
    traue keiner Reparatur die du nicht selbst vermurkst hast :biggrins:
    Wenn der liebe Gott gewollt hätte dass ich laufe, hätte er mir 4 Fuße gegeben und nicht 2 Hände zum lenken. :biggrins:

  • Vielleicht gibt es ja erstmal "kleine" Ursachen

    Wenn die 4x4 Anzeige im Cockpit aus ist und der Low Allrad dennoch aktiviert ist, dann ist es evtl. keine kleine Ursache.

    Dennoch zuerst die Big-Sicherung im Motorraum checken.


    Was soviel bedeutet, dass der Stellmotor in seine High Position zurück gefahren ist und der Elektronik das anzeigt, aber mechanisch etwas verklemmt ist.

    Die Schaltwelle (vom Stellmotor angetrieben) hat eine Spindel welche die Schaltforke betätigt um die Untersetzung einzulegen.

    Diese Schaltwelle hat am Ende (in der vorderen Gehäusehälfte) einen kleinen Pin der evtl. abgebrochen ist. Das würde verursachen, dass die Schaltforke nicht wieder zurückbewegt werden kann.


    Wenn man jetzt die 3 Bolzen

    vom Stellmotor entfernt (da ist es nicht notwendig sich die Position zu merken)

    sieht man die Schaltwelle und den 3kant Kopf der mit der Spitze auf H zeigen sollte.


    schaltwelle.jpg


    Mit einer Zange kann man jetzt prüfen, ob sich die Schaltwelle in Richtung L verdrehen lässt. Und prüfen ob ich die Schaltwelle in ihrer Ache fest oder locker anfühlt.

    Desweiteren kann man zu zweit schauen ob sich der abgebaute Stellmotor bewegt (N einlegen und Bremse getreten halten, auf Low schalten).


    Links Schaltwelle mit Spindel, bewegt die Schaltforke rauf/runter. Schaltforke hat eine kleine Rolle die in der Spindel läuft. Rolle kann aus der Spindel rutschen, da die Rolle relativ kurz ist.

    Die weißen Plastik Führungen der Schaltforke verabschieden sich mit der Zeit, können somit eine nicht exakte Position verursachen.


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

    2 Mal editiert, zuletzt von wollimann ()

  • kann aber auch sein dass die Kontakte von dem Positionsschalter oxidiert sind und die Steuerung meint sie wäre zurückgefahren aber in Wirklichkeit noch auf Low steht.

    Gibt auch diese Möglichkeit.

    Gruesse Uli
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  • Ja wäre schön, wenn es etwas von "aussen" ist.

    Könnte sonst etwas "Kleinholz" im VTG geben.

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
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    Einmal editiert, zuletzt von wollimann ()

  • Hallo Zusammen,


    vielen Dank für Eure Tipps. Mein Getriebespezi hat sich den Exi mal auf die Bühne genommen und kurz geschaut und geklopft - zu mehr hatte er keine Zeit, aber das hat wohl geholfen, denn er sagte es ist wohl zurückgesprungen und jetzt ist der Automatik-Modus wieder drin. :top:

    Das ist auch sofort spürbar am weichen Schaltverhalten. :thumbsup:


    Allerdings blinkten jetzt beim Fahren ab und zu beide 4x4-Anzeigen gleichzeitig - also 4x4high und 4x4low. Manchmal nur einmal, manchmal 2,3, oder auch 4mal - also echt unregelmäßig.


    Das macht mir doch etwas Sorge.

    Im Fahr- und Schaltverhalten merke ich aber nichts Außergewöhnliches.


    Werde jetzt mal die Tipps von Falk4x4 durchführen und wenn die nicht helfen mich an den Stellmotor machen - aber da warte ich lieber, bis mein Getriebespezi wieder Zeit hat.


    Könntet Ihr mir noch sagen, wo genau ich den Stellmotor finde?

    Den ersten Teil von wollimann sollte ich wohl hinkriegen (abschrauben und mit Zange prüfen).


    Und Feldweg - mit den Kontakten des Positionsschalters ist auch der Kontakt des Steckers gemeint? - Müsste ich dann den Schalter neben dem Lenkrad ausbauen - richtig?


    VG aus Berlin,


    der Marc

    Ford Explorer, 4.0 L V6 SOHC; EZ 03.02.1998; 152 KW, VIN 1FMZU34E9WUA97537

  • Könntet Ihr mir noch sagen, wo genau ich den Stellmotor finde?

    Auf der nach hinten zeigenden Verteilergetriebeseite, nicht zu übersehen. (VTG ist am Automatik Getriebe angeschraubt)

    mit den Kontakten des Positionsschalters ist auch der Kontakt des Steckers gemeint?

    Am Stellmotor des VTG's ist ein Positionsgeber unter dem blauen oder grauen Deckel versteckt.

    Bei bestimmten Stellungen gibt er der Elektronik den Hinweis wo er gerade steht.

    In dem Positionsgeber gibt es Kupfer Leiterbahnen mit kleinen Schleifern.

    Sind diese Leiterbahnen und Schleifer korrodiert kommt es zum unregelmäßigen Blinken der 4x4 Leuchten im Cockpit.

    Diese Positionsgeber gibt es nicht einzeln, nur in Verbindung mit einem neuen Stellmotor.

    Der Allrad Wahlschalter neben dem Lenkrad geht eher selten kaputt, wird ja fast nie benutzt.


    Glück gehabt, dass das VTG wieder in den Automatik Modus gehüpft ist,

    Pech, dass dein Getriebespezi keine Zeit hat (selber schrauben kommt nicht in Frage?)


    good luck


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
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  • Hallo wollimann,


    vielen Dank für Deine schnellen Infos.

    Bin leider kein Schrauber, eigne mir aber in der letzten Zeit einiges an, bzw. traue mich, einfach mal etwas auszuprobieren.

    Und Deine Hinweise und die von den Anderen klingen erstmal nicht so, als ob ich (weiter) viel kaputt machen könnte - wenn ich mir einfach Zeit nehme und vorsichtig vorgehe.


    Kann ich die Leiterbahnen und Schleifer denn auch irgendwie "verbessern", wenn sie z.B. noch nicht völlig korrodiert sind? Also z.B. mit WD40 einsprühen?

    Ansonsten habe ich dich richtig verstanden und ich benötige dann ggf. nen neuen Stellmotor, korrekt?


    Und kannst Du mir evtl. auch sagen, wo der Stecker sitzt, den Kermit meinte - wenn ich schonmal ans Auto gehe, kann ich auch gleich alles versuchen und im Zweifel ist einfach ein wenig Pflege ... :putz:


    Man lernt nur aus Erfahrung - wenn mans versucht - im Zweifel kostets ... :moser:


    VG,


    der Marc

    Ford Explorer, 4.0 L V6 SOHC; EZ 03.02.1998; 152 KW, VIN 1FMZU34E9WUA97537

  • Kann ich die Leiterbahnen und Schleifer denn auch irgendwie "verbessern", wenn sie z.B. noch nicht völlig korrodiert sind? Also z.B. mit WD40 einsprühen?

    Das kann man versuchen, nur dazu müsste man den blauen oder grauen Deckel vom Stellmotor abschrauben (Torx+PIN)

    um da überhaupt ranzukommen. Dabei ist es dann wichtig die Position den Deckels zu markieren.

    Verbessern kannst du an dieser "simplen" Technik nichts, WD40 wäre auch nur temporär.


    Ansonsten habe ich dich richtig verstanden und ich benötige dann ggf. nen neuen Stellmotor, korrekt?

    Korrektamente!

    z.B. hier

    https://shop3.kts.de/default.a…akarte&pid=94467&artX=cat


    Und kannst Du mir evtl. auch sagen, wo der Stecker sitzt, den Kermit meinte - wenn ich schonmal ans Auto gehe, kann ich auch gleich alles versuchen und im Zweifel ist einfach ein wenig Pflege ...

    Denke, dass Kermit den Hauptstecker zum VTG meint, der ist in unmittelbarer Nähe des Stellmotors.

    Dort kann es durch Kontaktkorrosion zu Problemen kommen,

    WD40 wäre da zu Pflegemaßnahmen auch nur temporär geeignet.


    Wolle

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  • WD40 ist bei Elektrik nur suboptimal. Das schmiert und löst Korrosionen leitet aber nicht wirklich.

    Ich empfehle da Elektronik- bzw. Kontakt-Spray. Das ist leitfähig uns somit die bessere Lösung.

  • Genau wollimann :thumbsup:

    Brauchst also nur den Kabelstrang vom Stellmotor verfolgen.

    Irgendwo ziemlich dicht bei findest Du einen recht großen schwarzen "Kasten"-Stecker.


    Würde Dir ja gern behilflich sein, aber mein Kermit steht seit einer Woche weil sich der LLR verabschiedet hat. Mit nem bisschen Glück fährt der morgen aber wieder.;):thumbsup:

    Gruß Schumi


    Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D


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  • Der Stecker ist ja nun nicht zu übersehen.

    (rote Pfeile zeigen auf die Gehäuseschrauben vom Positionsgeber, haben aber beim Austausch des kompletten Stellmotors keine Bewandnis)


    Sollte sich das Blinken der 4x4 Leuchten nicht geben

    und ein neuer Stellmotor fällig sein, dann ist für den Wechsel allerdings nötig, dass das dicke braune Kabel aus dem Stecker gefummelt wird (das passiert dann unterm Wagen).


    Zuerst den Stecker trennen und vom Halteblech abhebeln. Im Stecker selbst ist eine rote Plastiksicherung die mit einem sehr dünnen Schraubendreher entriegelt werden muss um dann das Plastikteil mit einer Spitzzange ziehen zu können.


    Ist das Teil raus , dann kann das braune dicke Kabel (geht zur Magnetspule im VTG)

    nach hinten herausgezogen werden.

    Pin sieht dann so aus.


    Noch vorhandene Kabelisolierungen/Schutzwellschlauch/Kabelbinder müssen evtl. entfernt werden.

    Dann die 3 Gehäusebolzen herausschrauben und eine Schraube mit der die Blechlasche am VTG befestigt ist.


    Kleine Übung für den engagierten Schrauber :).


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
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  • War doch so, das man am Stellmotor vom SOHC den Deckel zwar abschrauben kann, aber nicht an die darin befindlichen Leiterbahnen rankommt.


    Foto:




    Das blinken könnte auch auf einen Sensorfehler hindeuten.


    Mal den Stecker checken, und ggf. die Sensoren heraushebeln/drehen.

    Vorsicht dabei ! Die brechen leicht ab. Im Zweifel die Finger davon lassen.


    Sensoren müsste man aber auch ausmessen können.

    Eventuell kann da jemand was dazu sagen/schreiben.:)

  • Hey ihr lieben Leute,


    wahnsinn, wie genau Eure Tipps sind. Da bekomme ich den nötigen Mut, als Nicht-Schrauber mal ein paar Sachen zu versuchen.

    Vielen lieben Dank!


    Da ich das aber wahrsch. erst nach Weihnachten an den Feiertagen schaffe (Frauchen ist schon seeehr begeistert :moser:) noch eine Frage - da sich beim Fahren und Schalten an sich nichts irgendwie komisch anfühlt oder anhört und nur das Geblinke der Lampen mir ein schlechtes Gewissen macht - kann ich so noch ne Weile bis Weihnachten fahren?

    Ich achte natürlich die Ganze Zeit auf irgendwelche Veränderungen - entspannt fahren ist schon anders ;) aber habe jetzt arbeitstechnisch im Jahresendspurt echt keine Zeit und müsste den Exi noch ab und zu fahren.


    Viele vorweihnachtliche Grüße von der Spree,


    der Marc

    Ford Explorer, 4.0 L V6 SOHC; EZ 03.02.1998; 152 KW, VIN 1FMZU34E9WUA97537

  • Hi Marc,


    solange die 4x4 Lampen ab und zu blinken, kann mechanisch erst einmal nichts passieren.

    Es wird möglicherweise ein Fehlercode abgelegt, der auf eine "Allradunstimmigkeit" hinweist.

    Um den auslesen/löschen zu können bräuchte man ein OBD2 Ausleser (evtl. dein eigenes Weihnachtsgeschenk).

    Um allen Eventualitäten aus dem Wege zu gehen, entweder den Stecker vom Stellmotor abziehen

    oder die große Sicherung für Allradantrieb (Nr. gerade nicht im Kopf, -> Handbuch) im Motorraum ziehen.

    Vorsicht: Einen Antrieb der Vorderachse gibt es dann nicht mehr, der Hintern geht dann schnell mal weg#jubel#.

    (Macht manchmal auch Spaß)


    Gute Fahrt

    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • ...noch eine Frage - da sich beim Fahren und Schalten an sich nichts irgendwie komisch anfühlt oder anhört und nur das Geblinke der Lampen mir ein schlechtes Gewissen macht - kann ich so noch ne Weile bis Weihnachten fahren?

    Das blinken deutet "auf einen Fehler im Allradsystem hin.

    Es gibt ja m.E. nur diese zwei Sensoren (in Verbindung/Abgleich mit den üblichen - Geschwindigkeit/Drehzahl/Gangwahl etc), die Signale aus dem 4x4-System "senden". Und liegen die außerhalb der hinterlegten Werte (Drehzahl vordere/hinter Kardanwelle), wird ein Fehler gemeldet.


    Wenn keine auffälligen Veränderungen beim fahren bemerkt werden (Verspannungen/ruckartiges zuschalten der VA o.ä.) ist das fahren jetzt an und für sich kein Problem. Allrad könnte ggf. nur in einer Situation die Allrad erfordert nicht funktionieren.


    Wenn kein Gerät zum auslesen zur Hand ist, greife ich oft zum einfachsten Mittel/Test.

    Einmal die Batterie ein paar Minuten abklemmen und dann wieder anklemmen.

    Tritt der Fehlercode dann oder später wieder auf, liegt tatsächlich ein Problem an.

    In der Situation ggf. mal die Fahrsituation sich merken. (Gangwechsel/beschleunigen/Kurve o.ä.)


    Oftmals hat(te) sich das(ein) Problem dann aber auch schon mal erledigt. :)


    Viel Erfolg und ...

  • Nochmal zwei Gedanken zum Problem.


    Die Sensoren, die die Drehzahl vordere/hintere Kardanwelle messen, arbeiten in einen bestimmten Bereich. Wird der über-/unterschritten gibt es eine Fehlermeldung.


    Der Bereich kann auch über-/unterschritten werden, wenn die Reifenabrollumfänge von vorderen und hinteren Reifen mehr als üblich abweichen. Abgefahrenes Profil oder verschiedene Reifenmarken montiert ?


    Auch möglich, das das VG selber schon so verschlissen ist, das die Sensoren einen unüblichen Drehzahlunterschied feststellen, weil halt das Kupplungspaket schon durchrutscht oder - wegen keimigem/alten Öl - schon festgebacken ist.

    Ist bekannt, ob und wann da schon mal das Öl gewechselt wurde ?

    Wenn nicht - mal reinschauen und prüfen. Eventuell findet man da nur noch Sirup. X/





    @Mods: Das Thema bitte mal in die Explorer-Technik Ecke verschieben. :)

  • @Mods: Das Thema bitte mal in die Explorer-Technik Ecke verschieben. :)

    :saint: Ist es doch. :thumbup:

    Gruß Schumi


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  • Ich würde mal ganz klassisch probieren ob der Allrad überhaupt noch schaltet. Also Hinterräder auf losen Untergrund und mal ordentlich Gas geben.
    bei mir blinken die Allrad-Leuchten auch alle paar Jahre mal. Es funktioniert aber alles wie es soll. (Soll jetzt nicht heißen, dass am es ignorieren soll;))


    Sind nicht auch die ABS-Sensoren für die Allradautomatik zuständig?

  • es geht doch um die blinkenden 4 x 4 leuchten.

    Eine Fehlermöglichkeit Stecker am allradschalter nicht mehr richtig gesteckt. Passiert z.b. wenn ein Radio eingebaut wird und der Stecker nicht korrekt aufgedrückt war.

    Möglichkeit 2 der Stecker zum Stellmotor. Kontaktprobleme reinigen und neu zusammenstecken. Am VTG.

    Möglichkeit 3 der Stellmotor ist nicht mehr in die korrekte High Stellung gelaufen und steht noch in einem Zwischenbereich. Die Steuerelektronik erkennt den Fehler anhand der Kontakt Platte neben dem Stellmotor.

    In all diesen Fällen wird ein blinken der 4 x 4 Leuchten angzeigt.

    Letzter Punkt passt gut zu der Info nach dem klopfen ist er aus Low wieder raus.

    Gruesse Uli
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  • Es gibt soviele Gründe warum die "tolle" Elektronik rumzickt (z.B. defekter VTG Sensor)


    oder eine schlecht durchgeführte Konstruktion von irgendeinem kleinen mechanischen Bauteil (z.B Plastik Anschlagring im Stellmotor, ist der Ring defekt oder abgesprungen verändert sich die Stellung des Positionsgebers)


    die zu bestimmten Verhalten der Mechanik führt.

    Wir schreiben unsere Erfahrungen / Vermutungen auf, das ist wirklich super. In diesem Falle trifft es einen Noch-Nicht-Schrauber mit einer Werkstatt an der Hand die wenig/keine Zeit hat. Wenigstens scheint die Werkstatt hilfsbereit zu sein und den Kunden nicht gleich vom Hof zu jagen.


    Die ganzen Informationen erzeugen hoffentlich keinen Overkill beim Marc und schrecken ihn nicht ab trotzdem selbst mal Hand anzulegen (Garage vorhanden?).


    Nach meiner vorsichtigen Einschätzung, wenn die 4x4 Leuchten eben nur manchmal blinken, bekommt das Steuergerät nur "unvollständige" Informationen von dem Positionsgeber des Stellmotors. Wenn die Leuchten allerdings in einem bestimmten Ryhtmus blinken liegt ein richtiger Fehler vor, der höchst wahrscheinlich auch ausgelesen werden kann.


    Die Hinweise auf Reifenluftdruck/Reifendurchmesser/Reifenabnutzung, Stecker Kontaktprobleme, Ölwechsel (Vorsicht), Sensoren usw. sind auf jeden Fall eine Überprüfung wert und können vor anderen Eingriffen getätigt werden.


    Ich hoffe, dass es nur der Stellmotor bzw. Positionsgeber ist und schwerere VTG Eingriffe nicht nötig sein werden. So zimpelich ist das VTG auch nicht.

    Marc, weiterhin gute Fahrt, das wird schon werden!


    Wolle









    Nur für den Fall das man die Sensoren mal anschauen möchte.

    VTG Sensor (kurze Kabel, unterer Sensor)

    https://www.kimmerle-onlinesho…d-explorer-1994-2000.html


    Sensoren haben unterschiedliche Nummern da kurze/längere Kabel mit unterschiedlichen Farben.


    Nur für den Fall dass man das VTG Öl (Mercon V) wechseln möchte.

    Der untere Alu Stopfen mit dem Innenvierkant ist zum Entleeren, der obere Stopfen ist zum kontrollieren der Füllmenge und zum Befüllen gedacht.


    Vorsicht beim Wiedereindrehen des unteren Stopfens!

    Das VTG Gehäuse kann aufreißen wenn der Stopfen zu weit eingedreht wird (beide Gewinde sauber, sehr wenig Dichtmittel verwenden).


    Das Öl beim Ablassen durch ein feines Sieb laufen lassen, evtl. kommen weisse Plastik Krümel mit raus, Hinweis auf Verschleiss von Plastikführungen. Evtl. auch ein Grund, das die Schaltforke nicht richtig/exakt arbeiten konnte.


    :whistling:

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  • Hey Leute,


    ich bin immer wieder begeistert, wie mir hier geholfen wird! :top:

    Abgeschreckt bin ich für ein paar Sachen nicht - werde halt mal schauen wie weit der Mut reicht ... ;)

    Also eine Garage habe ich, bzw. nen Carport und dort werde ich mal so einiges versuchen.

    Die Batterie habe ich gleich gestern mal abgemacht, bin dann aber nicht gefahren - um die Sicherungen kümmere ich mich morgen.

    Und ja, neue Reifen hat er hinten drauf (Bridgestone), allerdings sind die vorderen auch aus dem letzten Jahr (Yokohamas) und da ich max. 10.000km / Jahr fahre, sind die noch nicht abgefahren. Ich werde nachher aber gleich mal die Reifen checken - als ich den 2013 gekauft hatte, hatte der Exi auch vorne breitere (kein größerer Querschnitt) als hinten drauf :--: - fand der TÜV nicht lustig.:_/:

    Stecker Kontaktprobleme (am Stellmotor und auch den Allradschalter), den Stellmotor anschauen werde ich erst an den Feiertagen schaffen. Eigtl. sollte das Öl erst im Oktober gewechselt worden sein - aber ich werde nochmal genau nachfragen und ggf. wiederholen lassen - Kontrolle und so ... 8o

    Ansonsten ist es hoffentlich auch ok, wenn ich einige Tipps dem Getriebespezi mitteile - er kann zwar Getriebe - aber ist ja kein Exi-Profi - da bin ich hier richtig. :thumbsup:


    Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden - kann nur ein paar Tage dauern ...


    Ich kann erstmal nur ein dickes DANKESCHÖÖN Euch allen sagen und hoffe Ihr kommt gesund und knitterfrei durch die Festtage und habt einen tollen Rutsch in 2020. Ich werde mich zwischen den Jahren - mit hoffentlich guten Nachrichten - auf jeden Fall melden.


    VG vom Berliner,


    der Marc

    Ford Explorer, 4.0 L V6 SOHC; EZ 03.02.1998; 152 KW, VIN 1FMZU34E9WUA97537

  • Ich werde nachher aber gleich mal die Reifen checken

    Bei einem Fahrzeug mit automatischem Allrad ist es immer besser 4 identische Reifen zu fahren.

    Das hat mit dem genauen Abrollumfang zu tun, da die Elektronik permanent die Raddrehzahlen bzw. Wellenumdrehungen

    überwacht/vergleicht und damit berechnet ob sich eine Achse schneller dreht als die andere

    um ggf. den Allrad zu aktivieren.

    Das kann (muss nicht) der Fall sein wenn die Reifen unterschiedliche Abrollumfänge haben.

    Dann denkt die Elektronik, dass eine Achse am Durchdrehen ist und schaltet automatisch den Allrad

    zu.

    Im Automatik 4x4 Modus wird die Spannung auf die VTG Magnetspule gepulst, damit es keine Verspannungen im vorderen Antriebsstrang gibt.

    Das nur zur Theorie...


    Meiner Meinung nach müsste der Unterschied der Abrollumfänge oder ein Unterschied der Luftdrücke

    schon relativ groß sein um die Elektronik ins "Stolpern" zu bringen.

    Dann schon eher ein defekter/korrodierter Positionsgeber oder defekte Sensoren.

    Ansonsten ist es hoffentlich auch ok, wenn ich einige Tipps dem Getriebespezi mitteile

    Ich denke, dass das völlig ok ist. Mit solchen Infos verkürzt man ja theoretisch die Arbeitszeit

    der Werkstatt und für das nächste Mal wissen die dann Bescheid.


    LG Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
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  • Eigtl. sollte das Öl erst im Oktober gewechselt worden sein - aber ich werde nochmal genau nachfragen und ggf. wiederholen lassen

    Im VTG gewechselt? Da gehört das gleiche Öl (Mercon V) rein welches auch im Automatikgetriebe eingesetzt wird.

    Evtl. sogar das falsche Öl im VTG? Es muss rot sein, klar und dünnflüssig, ohne Metallspäne und Plastikkrümel.

    Nochmal der Hinweis mit dem Entleerungstopfen am VTG -> nicht zu fest anziehen, lieber zu wenig.

    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • Beim Ölwechsel am VTG hab ich immer darauf geachtet die Schraube zum befüllen zuerst zu öffnen bevor ich das Öl abgelassen hab.

    Wenn es einmal raus ist und die Schraube an der Füllöffnung zickt rum hat man ein großes Problem.

    Man weiß oft nicht wann die Schraube das letzte Mal bewegt wurde wenn das Auto gebraucht von privat gekauft wurde.

    Das selbe beim Hinterachsdiferenzial, zuerst Füllschraube dann den Deckel.

    Lieber altes als gar kein Öl.

    Gruß Frank



    Bei Autos gibt es kein Alt und Neu, es gibt nur Gut und Schlecht.
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    99er EX ll SOHC 4.0 V6 150KW, LPG Prins VSI
    01er EX ll SOHC 4.0 V6 150KW, LPG, Auburn Ected Max Locker Specified by Rommelino

  • Hallo Zusammen,


    also gerade nochmal nachgefragt, Öl IM VTG wurde gewechselt, war auch Mercon V und es war rot, dünnflüssig und er hatte nur sehr wenig "abrieb" in metallischer Form - er arbeitet mit nem Magneten.

    Also dann werde ich mal den Deckel vom Stellmotor abschrauben und nach dem Positionsgeber und evtl. nach den Sensoren schauen und die Steckverbindungen prüfen.


    Könnt gespannt aufs Ergebnis sein - ich bins auch. 8o

    Ford Explorer, 4.0 L V6 SOHC; EZ 03.02.1998; 152 KW, VIN 1FMZU34E9WUA97537

  • Hey Leute,


    nach allen Vorbereitungen und Feiern nun endlich mal kurz Zeit um Euch ein UpDate zu geben.


    Zu Allererst muss ich ein riesen Dankeschön an @Kermin loswerden. Er hat sich die Zeit genommen am letzten Freitag mit mir unter meine Exe zu schauen und für mich NOCH-NICHT-Schrauber (die Betonung liegt auf noch-nicht ... gemerkt? 8o) sogar noch einiges (an Werkzeug und Auffahrrampen) mitgebracht!

    Kermit: Ich hoffe Frauchen hat meine Entschuldigung wg. Deiner Verspätung angenommen? :S


    Und die super Nachricht für meinen Weihnachtsurlaub ist ... Es liegt wohl am Stellmotor und ich kann erstmal fahren! #jubel#

    Und das richtige Öl ist auch drin im VTG! :thumbsup:


    Ein paar Fehlermeldungen sind noch beim Fehler-Auslesen aufgetaucht - villeicht könnt ihr mir dazu ja nochmal etwas sagen - das wäre super:



    Im neuen Jahr werde ich mir dann also ein OBD-Lesegerät kaufen und, da Kermit mich zum Schrauben eingeladen hat (in meinem Fall Schraueben Lernen und wahrsch. erstmal "zureichen" 8o) auch noch Werkzeug u.ä.


    Also werde ich endlcih selbst mal ein wenig schrauben und Euch dann wohl noch öfter mit Fragen nerven - aber auf jeden Fall nochmal echt DANKE für Eure Hilfe.


    VG aus Berlin,


    der Marc

    Ford Explorer, 4.0 L V6 SOHC; EZ 03.02.1998; 152 KW, VIN 1FMZU34E9WUA97537