98er Black Beauty

  • Danke für die Anregungen.

    Aber das runterrutschen der Schläuche ist jetzt sicher nicht so das große Problem - wenn die Verbindung halbwegs vernünftig ist. Die breiten Schraubschellen bauen da schon ausreichend Druck auf. Da muss ich maximal kontrollieren, ob sich da ggf. mal eine Verschraubung lockert.


    Der Druck nach dem Verdampfer bewegt sich wohl um die 2 bar rum. Ist also tatsächlich nicht ganz so viel.







    PS: @Uli - die Werbepartner sind dir verrutscht. Die befinden sich jetzt oberhalb von jedem Thread statt an der Seite. :?:

  • PS: @Uli - die Werbepartner sind dir verrutscht. Die befinden sich jetzt oberhalb von jedem Thread statt an der Seite.

    Danke für die detaillierte Info. Ist angepasst. Stehen voraussichtlich in Zukunft nicht mehr rechts in der Seitenleiste. Bin aber noch am basteln.... :)

    Gruesse Uli

    Klar bist du schneller

    aber ich fahre vor dir :biggrins:

  • Heute habe ich mal versucht aus dem alten Lack noch das bestmögliche Ergebnis zu herauszuholen.

    Lackreiniger, Politur, Versiegelung.


    Von der Ferne ganz gut geworden. :)


    black 14.JPG



    Aber aus der Nähe sieht man aber wieder das schwarze Dilemma. Tritt m.W. nur bei schwarz lackierten Explorer II Modellen auf.

    Hier im Detail das Problem. Vorrangig auf der Motorhaube und den vorderen Kotflügeln. In geringerem Umfang aber überall. ;(


    black 13.JPG



    Hat jemand mal in Erfahrung bringen können, was da die Ursache ist/war ?



    Ansonsten ist der Wagen durchrepariert und wird wohl morgen seinen neuen Besitzer übergeben. :)

  • meine blaue Haube sieht auch so aus,

    ab Werk sah das nicht so aus,

    ist erst im laufe der Zeit aufgetreten.

    Auf Kulanz einmal überduschen wurde damals

    in Berlin von Ford einfach abgelehnt.

    Bei meinem ist es auch nicht ganz so deutlich wie bei Black Beauty.

    Denke das hat mit dem Klarlack und Temperatur zu tun.

    Irgendwie hat Ford da Probleme mit der Haube, auch bei neueren Modellen


    https://cdn.carcomplaints.com/…es/img/ford/hood-rust.jpg


    https://www.cartalk.com/sites/…c%20o%20carcomplaints.jpg


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

    Einmal editiert, zuletzt von wollimann ()

  • Auch Ww-blaue Limiteds sehen speziell auf der Motorhaube so aus. Besonders wenn sie viiieeelll Wärme und Sonne bekommen. Generell fällt das bei dunklen Lacken eher auf als bei hellen.

    Denke, da wurde vielleicht eine falsche Klarlackzusammensetzung benutzt.

    Gruß Schumi


    Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D


    1. XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
    1FMDU34E2XUA43038, Motorwechsel bei 336.500 km
    Ins Koma gefallen bei: 460.000 km - wird nicht wiederbelebt.

    2. XP 4x4 "Limited", EZ 07/2001, 4,0 l SOHC, 150 KW

    1FMDU73E71UB48450

    Aktuell: 272.000 km


    Veränderung am Fahrzeug: Rückfahrkamera im Kennzeichenhalter, CB-Funk

  • Hallo Falk, ich habe das gleiche Problem mit meinem blauen Limited. Ich habe mit dem Lackierer gesprochen und gedacht, er könnte etwas mit Politur machen, aber es hilft nur neu lackieren. Übrigens bei meinem blauen Limited Schlachter sieht es genau so aus.


    Ich habe bei meinen anderen Limited Problemen noch nicht weitermachen können. Ich melde mich dann wieder.

  • Habe nochmal genau geschaut. Das Lackproblem hat tatsächlich kein weiterer Explorer von mir.

    Egal, bleibt so wie es ist. Hatte kurzzeitig drüber nachgedacht die Motorhaube neu zu lackieren, aber da das ganze Fahrzeug mehr oder weniger so ist, haben wir beschlossen, das das halt eine Sonderlackierung darstellt. :biggrins: Interessant sieht es ja jedenfalls aus.


    Ansonsten ist das Fahrzeug jetzt in neuen Händen.

    Trennungsschmerz gab es nicht. Ich habe ja ein gutes Auto hingebracht, und ein gutes wieder mitgenommen. :)



    Viel nördlicher geht´s auf Rügen kaum.


    black 15.JPG

  • Nun, nach ca. 4000km mal was neues von schwarzen.


    Diesmal wurde die VA teilweise komplett erneuert.

    Also alle Dreieckslenker oben und unten gewechselt.


    Die Straßen auf Rügen sind zum großen Teil doch in einem noch jämmerlichen Zustand wie ich mir vorgestellt hatte. :_/:

    Was bei mir und anderswo am Fahrwerk/Fahrverhalten noch als ganz o.k. durch ging, war dort schnell an seine Grenze gekommen.

    Ich hatte das schon gemerkt, als ich ihn hoch gefahren hatte.

    Die VA rumpelte und hoppelte da stellenweise unkontrolliert rum.

    Die neuen Stoßdämpfer taugten nebenbei überhaupt nichts. :(


    Also - einmal alles neu.


    Dreieckslenker 1.jpg



    Dreieckslenker oben rechts wurde die einfache Variante ohne Nachlaufverstellung.

    Stoßdämpfer sind nun die bewährten RANCHO RS5000. Ausreichend straff um mit den dortigen Bedingungen zurecht zu kommen.

    Die KYB-Stoßdämpfer kann ich nicht weiter empfehlen. Sind tatsächlich nur für ausschließlich (gute) Straßen geeignet.



    Die Demontage und Montage war erfreulicherweise weniger schwierig als gedacht.

    Ich habe zuerst beide oberen Dreiecklenker gewechselt. Problem war hier wie immer die Fahrerseite mit den dort verlaufenden Bremsleitungen. Aber das kannte man ja schon und die Fummelei hat auch da irgendwann ihr Ende.


    Schmiernippel fehlt noch.


    Dreieckslenker 2.JPG



    Die unteren habe ich komplett mit den Drehstäben demontiert.

    Zuerst die Drehstäbe entlastet und das Nockengegenstück entfernt.

    Dann das Traggelenk unten gelöst.

    Etwas Spannung ist noch drauf, aber der Dreieckslenker kann mit dem Drehstab relativ einfach nach unten entnommen werden.


    Dreieckslenker 9.JPG



    Position des Dreieckslenkers zum Drehstab und Nocken mal angezeichnet und den ganzen Kram auseinandergekloppt.


    Dreieckslenker 12.JPG



    Dann alles mit viel Flutschi mit dem neuen Dreieckslenker zusammen bauen und montieren.

    Zuerst das Traggelenk einfädeln, dann die Schrauben am Rahmen und zum Schluss den Drehstabnocken montieren und einstellen.


    Fahrzeug absenken und die Verschraubung mit 200Nm ! anknallen. Fertig.


    Dreieckslenker 15.JPG



    Nach der Probefahrt noch eine kleine Spurkorrektur. Jetzt läuft der Wagen auch mit gerade stehendem Lenkrad perfekt.



    Danach noch einen kleinen (ohne Filterwechsel) Motorölwechsel gemacht.

    Nebenbei noch die hintere Kardanwelle ausgetauscht. Der alten hat man dann doch schon die km angemerkt. Das Schiebestück war schon etwas ausgeschlagen. Die jetzige ist diesbezüglich noch fit.



    Nun sollte der Wagen die nächsten paar tausend km problemlos abspulen können.

    Im Moment läuft er sehr gut. Auf Benzin und auch auf Gas sehr sauber. Gefällt mir .... :)


    Stand: 361.200 km

  • Über die Feiertage stand der schwarze wieder mal bei mir auf´n Hof.

    Einmal drüber-/drunter schauen bitte ... :)


    Was soll ich sagen ... es klappert(e). :--: Stärker zu hören im Radhaus Beifahrerseite. Bei Öldeckel ab hörte man es auch etwas deutlicher.

    Im Kopf spielten sich schon Szenen ab. Streichholz und Benzin .... :crazy:


    Egal. Der Sache musste auf den Grund gegangen werden.

    Ölwechsel mit samt der Demontage der unteren Ölwanne und Ansaugung. Mal schauen ...

    Bei dem erste Blick darauf wurde mir anders.

    Diese Stücke hatten sich vor dem Sieb befunden.


    black 16.jpg



    Aber als Teil von den neuen Kettenführungen sah es mir doch etwas alt aus.

    Die Reste vom damaligen Tausch hatte ich noch daliegen. Und siehe da, dies war noch ein Stück eine alten Führung.

    Phu ... alles wird gut. :) Dachte ich.


    Ölwanne wieder dran und neues Öl aufgefüllt.

    Motor an ... und es klapperte munter weiter. :denk:



    Der Verdacht lag nahe, das dann doch ein drehendes Bauteil vorne am Motor die Ursache ist.

    Also mal den Keilriemen runter genommen und den Motor so gestartet. Olá ... das klappern war weg.

    Aber, alle drehenden Teile waren offensichtlich o.k. Bis ich dann mal den Riemenspanner abgebaut habe.

    Dort entdeckte ich Schleifspuren vom Keilriemen, die unmöglich so o.k sind.


    Hier im eingebauten Zustand (mit neuem Riemen) mal fotografiert:


    black 17.JPG



    Ursache: ganz simpel.

    Ein zu kurzer Rippenriemen. :--:


    Den hatte ich damals zwar gut drübergewürgt bekommen, aber nach den paar tausend km hatte dann der Spanner etwas an Spannung verloren. Und der Riemen fing an an diesem zu schleifen. Aber halt auch nicht gleichmäßig sondern immer wenn der Spanner sich rhythmisch bewegte schlug der an das Gehäuse.

    Hörte sich echt an, als wenn eine Kette im Motor schlägt. Verrückt ...


    Ende gut alles gut.

    Montiert hatte ich damals einen 2175mm langen Rippenriemen.

    Besser passt aber ein 2190mm langer.


    black 18.JPG



    Hatte ich zum Glück noch zu liegen.

    Seitdem schnurrt der Motor wieder sanft vor sich hin. :)



    Stand: irgendwas mit 369.000km. Wird schon gut bewegt ...