GenV - Leerlauf problematisch oder nicht? Ruckelt ein wenig.

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich derzet ziemlich intensiv auf Benzin fahre (Autogas ist auch installiert), aber derzeit wird es seit geraumen km nicht mehr genutzt: und zwar kam es mir so vor, dass mein 2011er Explorer im Leerlauf etwas ruckelt und nach dem Stoppen sehr lange braucht um nachzuregeln. Da ich heute ein wenig Zeit fand, habe ich mal ausprobiert was das Steuergerät sagt:

    1) es sind keine Fehler drauf (also zumindest keine PXXX welche.

    2) Im Leerlauf - einmal eingeschwungen -läuft er meines Erachtens stabil - die Steuerung gibt 600 rpm vor, realisiert werden zwischen 589 und 619 rpm - oder ist das schon auffälliges Ruckeln?

    3) Im Leerlaufgang in der Garage habe ich dann mal das Gas gedrücht und ein paar Sekunden auf zwischen 2000 und 3000 rpm hochgefahren und anschließend den Fuß komplett abgehoben: hier fängt es merklich das ruckeln an. Das selbe Gefühl stellt sich aber auch ein beim normalen Fahrbetrieb in etsprechenden Situationen ein. Die Drehzahl sackt ziemlich ab, auf ca. 500 rpm, und es braucht sage und schreibe etwa 4s vom 600 rpm Durchgang (SOLL) bis sich das System wieder halbwegs in den Normbereich geschwungen hat. habt Ihr eine Idee, was dies bedeutet, oder ist womöglich auch das völlig normal?


    Ich wäre Euch sehr dankbar für eine erste Einschätzung: ist das verhalten noch im Rahmen, oder schon auffällig? Und was wären noch Themen, die man adressieren/ überprüfen könnte?


    Ich schäme mich ja fast ein bisschen, hier soviel Wissen abzugreifen ohne wirklich nennenswerten Gegenwert liefern zu können. :rolleyes:

    Trotzdem würde ich mich riesig über Eure Rückmeldungen freuen ^^


    Viele Grüße

    Janosch

    =======================


    Ford Explorer 2012 - 3.5L - LPG Gas

    130,000km

    Familienauto

    Derzeit mit dem Auto: ^^

  • ist das Verhalten noch im Rahmen, oder schon auffällig?

    Bezogen auf reinen Benzin Betrieb.

    Wenn Wartungsmaßnahmen durchgeführt wurden (Kerzen, Zündkabel, Luftfilter, Reinigung von MAF Sensor (mas air flow) und Drosselklappe usw. und Alles clean ist, dann würde ich sagen da stimmt was nicht.

    Wartungszustand, KM Stand ist momentan unbekannt, somit kann man da eigentlich nichts zu sagen.

    Lambdasonden spielen im warmen Zustand auch mit, genauso wie alle anderen Komponenten die das Luft/Benzin Gemisch beeinflussen.


    Unrunder Leerlauf/rough idle scheint bei den neueren Modellen ein Thema zu sein, noch mehr als beim 2er Explorer.

    Nehme an, dass auch neuere Modelle Ansaugbrückendichtungen besitzen, die "schlaff" werden und somit Falschluft/Nebenluft verursachen können.

    Das versucht dann die Elektronik ständig auszugleichen und die Drehzahlen gehen rauf/runter.


    Hier ein paar Links zu "rough idle", danke Ford (und auch allen Anderen) für die elektronischen Drosselklappen




    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • wollimann

    Hallo Wolle,


    Vielen Dank. Du hast natürlich völlig recht da fehlen einige Hintergründe (einzig der km-Stand ist aus der Signatur ersichtlich):

    - 130.000 km

    - Zündanlage: Kerzen sind schon zum Wechsel vorgemerkt, geplant ist dabei direkt die Zündspulen mitzumachen und die Drosselklappe zu reinigen. Kerzen wurden vor ca. 70.000 km gemacht. Anderes unbekannt - vermutlich nie.


    Dass würde ich erstmal machen, und dann schauen, ob man noch an MAF oder Lambdas ranmuss. Wäre das eine Eurer Meinung nach sinnvolle Vorgehensweise?


    Viele Grüße

    Janosch

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  • Feldweg Hallo Uli,


    ja, da habe ich lange rumüberlegt, ob ich dei Spulen gleich mitbestelle, oder nicht. Wie schon erwähnt bin ich selbst kein so großer Praktiker - aber ick seh schon: ditt wird sich ändern müssen.

    Naja wie dem auch sei: da es sich um DAS Familienauto handelt, wollten wir einfach Klarschiff machen und Kerzen sowie - rein präventiv die Spulen - machen. Es wäre vermutlich nicht das erste mal, dass jemand am quer eingebauten V6 der Bequemlichkeit - oder Unkenntnis halber nur die vorderen Kerzen getauscht hat.


    Hallo an Alle,


    eben habe ich dann auch mit meiner Gasgarage telefoniert, um den Termin abzusagen - siehe zu dem Thema: Gas macht Probleme-Thread - und das Telefonat hat mir den Kollegen nur umso sympathischer gemacht:

    - die Absage war kein Problem, hat er gut nachvollziehen können, und mich auch nicht in irgendeine Art von "Ach kommen Sie mal her, dann schauen wir mal..." hereingequatscht: 8) - klar ist für mich, sobald meiner auf Benzin läuft bin ich genau DORT und lass die Gasanlage prüfen/einstellen oder was sonst noch nötig ist.


    Allerdings war das Telefonat auch ein bisschen beängstigend. Er meinte, es könnte auch an Problemen im Spiel zwischen Nockenwelle und Ventil liegen, und schlimmstenfalls an Problemen der entsprechenden Ventildichtungen (durchgebrannt) oder gar an einem ausgefressenen Dichtring im Zylinderkopf.

    Das klingt alles echt aufwändig/teuer etc. - Daber hat doch meine PCM nicht mal nen DTC ausgespuckt und das gute Stück hat lediglich 130 Tkm runter. Ist das plausibel?

    Was mein Ihr?


    Viele Grüße

    ein leicht verunsicherter Janosch

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    Einmal editiert, zuletzt von JWKberlin ()

  • Na ja, wenn ein Motor länger nicht korrekt läuft können durchaus Schäden an den "Innereien" entstehen.
    Im Gas-Betrieb geht so etwas recht schnell.


    War das Problem von Anfang an da ?
    Warum hat der Vorbesitzer das Auto verkauft ?

  • Mal als Gedankenansatz. Das sogenannte PVC Ventil und dessen Schläuche prüfen. Setzt sich zu und klemmt. Denke das macht sich in erster Linie im unteren Drehzahlbereichen bemerkbar / Standgas. Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege.

    PVC Ventil ist für die Kurbelgehäuseentlüftung zuständig.

    Gruesse Uli

    Klar bist du schneller

    aber ich fahre vor dir :biggrins:

  • Das klingt alles echt aufwändig/teuer etc. - Daber hat doch meine PCM nicht mal nen DTC ausgespuckt

    Das ist auch aufwendig, wenn man dann auch betreffende DTC's und eine aussagekräftige Diagnose hat.

    Im Großen und Ganzen kommt der 3,5 Ecoboost doch ganz gut weg bei Beurteilungen.

    https://www.knowyourparts.com/…mon-issues-3-5l-ecoboost/
    Gibt ja bei jedem Fahrzeug TSB's, aber wer soll die beim Ecoboost "angehen"?


    Wolle



    Wenn ich mir das so anschaue möchte ich garkeinen Ecoboost haben. Ketten/Wasserpumpe wechseln, Alles zerlegen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von wollimann ()

  • wollimann Hallo Wolle,


    beim Ecoboost bist Du aber nicht ganz beim richtigen Motor. Wenn ich es aus

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ford_Cyclone_engine

    richtig verstanden habe, müsste ich noch den "klassischen" Duratec 35 ohne Turbo haben

    Im Großen und Ganzen kommt der 3,5 Ecoboost doch ganz gut weg bei Beurteilungen.

    https://www.knowyourparts.com/…mon-issues-3-5l-ecoboost/

    Die im Link referenzierten TSBs sind auch allesamt nicht für mein Baujahr anwendbar.


    Aber ich schau mal nach den TSBs für meinen, das war eine gute Idee.


    Viele Grüße


    Janosch

    P.S.: Teile sind nun da und nächsten Mittwoch wird die Zündanlage getauscht und mal die Drosselkappe gereinigt. Ich hoffe ja noch immer ...

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  • Hallo zusammen,


    falls der Zündungsaustausch bei der Fehlerbehebung nicht "zündet" - (okay, der war schlecht, aber unvermeidbar) - dann hätte ich noch folgendes in Petto:

    Ford TSB #ASI-44354

    "Some 2011-2013 [...] Explorer, [...] vehicles equipped with a 3.5L or 3.7L twin independent variable cam timing (Ti-VCT) engine built on or beofre 3/31/2012 may exhibit engine oil in the intake air system components. This may be caused by an accumulating of oil in the left hand valve cover baffle migrating through the fresh air intake of the positive crankcase ventilation (PCV) system. Oil on the air filter or oil at the Electronic Throttle body may also be observerd. A new lef hand valve cover (BR3Z-6582-M) has been released to resolve this concern. Residual oirl in the intake air system components will not result in damage and can be removed using clean rag. Use available service labor times for left hand valve cover replacement."


    Mal durch Deepl.com übersetzt:

    "Einige Fahrzeuge der Baujahre 2011-2013 [...] Explorer, [...], die mit einem 3,5L- oder 3,7L-Ti-VCT-Motor (Twin Independent Variable Cam Timing) ausgestattet sind, der am oder vor dem 31.3.2012 gebaut wurde, können Motoröl in den Komponenten des Ansaugluftsystems aufweisen. Dies kann durch eine Ölansammlung in der linken Ventildeckelklappe verursacht werden, die durch den Frischlufteinlass des Systems zur positiven Kurbelgehäuseentlüftung (PCV) wandert. Auch Öl auf dem Luftfilter oder Öl am elektronischen Drosselklappengehäuse kann beobachtet werden. Ein neuer linker Ventildeckel (BR3Z-6582-M) wurde freigegeben, um dieses Problem zu lösen. Rest-Öl in den Komponenten des Ansaugluftsystems führt nicht zu Schäden und kann mit einem sauberen Lappen entfernt werden. Nutzen Sie die verfügbaren Service-Arbeitszeiten für den Austausch des linken Ventildeckels."

    Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Könnte auf jeden Fall noch eine Option sein. Oder eher nicht Eurer Meinung nach?

    Zudem protokolliere ich mal den Zustand der Kerzen und notiere auf welchem Zylinder sie waren.


    Viele Grüße

    Janosch (ein Stück optimistischer)

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    Derzeit mit dem Auto: ^^

  • beim Ecoboost bist Du aber nicht ganz beim richtigen Motor.

    Tut mir Leid, dennoch hat jede Kiste irgendwelche TSB's die irgendetwas beeinflussen, ob nun Hardware oder Software.

    Wie man sieht hast du ja auch was gefunden, PCV hatte Uli ja schonmal erwähnt.

    Öl, was irgendwo ist wo es nicht hingehört, verursacht auf lange Sicht Verunreinigungen und Kohleablagerungen.


    Wolle

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  • wollimann Hallo Wolle,


    So meinte ich das wirklich nicht - da gibt es nichts, was Dir leid tun müsste. Im Gegenteil, der Tipp mit den TSBs ist wirklich gut! Vielen Dank. Welcher Motor bei mir verbaut ist: Das sollte schließlich ich selbst wissen - nicht Ihr.


    Viele Grüße

    Janosch

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    Derzeit mit dem Auto: ^^

  • Ich wäre Euch sehr dankbar für eine erste Einschätzung: ist das verhalten noch im Rahmen, oder schon auffällig? Und was wären noch Themen, die man adressieren/ überprüfen könnte?

    Hast du dir mal die Videos von Wolle seinen Posting da oben angeschaut ?


    Vor allem das erste könnte doch die Lösung deinen Problems sein.

    Da hier ja kein mechanischer Leerlaufregler verbaut ist, und der Leerlauf elektronisch in der Drosselklappe gesteuerte wird. ist es doch naheliegend, diese bzw. die Leerlaufregelung mal neu zu kalibrieren.


    Die Elektronik sollte eigentlich alle Lastzustände im Leerlauf - wie z.B. das zuschalten der Klima, oder Beleuchtung etc. wegregulieren können.


    Bei unseren alten Eisen sieht man noch schön das zuschalten der Klimakupplung. Da ist die Regelung doch noch recht träge.

    Bei dir sollte das wesentlich schneller gehen und somit fast nicht zu merken/sehen sein.

  • Hallo zusammen,


    sodenn: heute stand der große Zündanlagentausch bevor. Während ich spickte wurde folgendes gemacht:

    - Drosselklappe ausgebaut und gereinigt

    - Kerzen und Spulen gewechselt.

    Befund: Eigentlich keiner, soweit war alles im Rahmen - Wechsel schadet nicht im Rahmen der Wartung (wobei ich die Spulen aufgehoben habe, die müssten noch gut sein), aber beeinflusste aber auch das Leerlaufverhalten nicht wirklich. Selbst die Drosselklappe wurde wohl schon einmal gereinigt - sieht gut aus, siehe Bilder unten - oder wird sehr wenig verdreckt.

    Als der Krümmer sowieso unten war, haben wir auch die Ventile unter angeschaut. Die saher wirklich hervorragend aus. Sehr sauber und keinerlei Zeichen von Überhitzung - was schonmal sehr beruhigend ist. Ein Blick in den Luftfilter offenbarte allerdings die Notwenigkeit zum Handeln. Der wird zeitnah bestellt, genau wie das PCV für die linke Bank. Genau wie oben beschrieben war auffällig viel Öl in der Frischluftzufuhr vor der Drosselklappe. Ich fürchte aber, dass das nicht ursächlich war, da die Drosselklappe selbt davon nicht überdiemaßen verdreckt wurde. In wieweit der Luftfilter ggf. für die Leerlaufprobleme verantwortlich ist, stellt sich spätestens nach dem Wechsel heraus.


    Nun ist mir im Nachhinein aufgefallen: könnte gut sein, dass wir den Reset der PCM nicht richtig durchgeführt haben, da wir beide Pole der Batterie vor dem Kurzschließen von der Batterie genommen haben - also nicht auf +12V kurzgeschlossen haben. Allerdings war das harte auf "+" kurzschließen für keinen der beiden Meister im Betrieb, wo ich es habe machen lassen, eine Option - zu heikel. Ich gehe aber auch davon aus, dass die PCM nicht gelöscht wurde, da auch so Kleinigkeiten wie Mem-Position der Sitze noch gespeichert waren.


    Insofern überlege ich jetzt, wie ich die PCM sinnvoller zurücksetze:

    a) ein bisschen hart via "-"-Pol abklemmen, und länger warten

    b) via FORScan die PCM resetten

    c) Doch die ganz harte Tour und auf 12V kurzschließen, wie im Youtube Video oben gezeigt (wobei dort natürlich keine Gasanlage mit drin hängt - und wie gut das für den Rest der Elektronik ist oder die Batterie selbst, kann ich auch nicht wirklich einschätzen.


    Mein Vorgehen für heute Abend wäre demnach:

    1.) Prüfen ob mein freies FORScan die im Video angeführten Werte ausliest, die ein Einlernen der Drosselklappen-Steuerung anzeigen.

    2.) Ich bin noch am überlegen, ob dann a) oder b) als ersten probiert werden sollte. Gefühlt bin ich eher bei b)

    3.) Laufenlassen und - soweit die Ergebnisse aus 1.) es zulassen - überwachen.


    Was meint Ihr?


    Viele Grüße

    Janosch

  • Was meint Ihr?

    Man sollte die Batterie (beide Pole) einfach eine Weile abgeklemmt lassen,

    dass die Sitzmemory trotzdem noch Werte hat liegt wahrscheinlich an einem Akku der irgendwo versteckt ist.


    Bevor nicht die bestellten Teile da sind macht das Anlernen zwar keinen Sinn,

    aber man will ja auch fahren. Luftfilter sollte schon sauber sein, auch danach muss irgendwo der Massenluftsensor kommen, der dürfte dann genau wie der Luftfilter auch verdreckt sein.

    Die Ablagerungen an der Drosselklappe sehen tatsächlich nicht so tragisch aus, dennoch sollte sie auch blitzsauber sein.

    All diese Sachen, genau wie ein verkrustetes PCV Ventil, beeinflussen die Gemischaufbereitung, denke die neueren Systeme sind da etwas intollerenter.


    Zum verölten Ansaugtrakt ist zu sagen, dass das schon anderen aufgefallen ist.

    Da wird zum Beispiel geraten einen "Oil Catch Tank" zu installieren.

    Dabei werden die Öldämpfe, die ja sonst wieder verbrannt werden, in diesem kleinen Tank in Luft und Öl getrennt. Nur die Luft wird wieder dem Ansaugtrakt zugeführt, das Öl kann man unten aus dem Tank ablassen wenn er voll ist.

    Relativ viel Aufwand für wenig Nutzen (meine Meinung).


    Was mich wundert ist, dass die Drosselklappe im ausgebauten Zustand so weit offen steht. Ob das so sein muss, keine Ahnung. Beim 2er ist die Klappe so gut wie zu im Leerlauf.

    Sollte da jemand an der Endanschlagschraube (normal mit Lack gesichert) gedreht haben, dann würde man arge Probleme bekommen. Die Elektronik in dem Deckel des Drosselklappengehäuses erwartet eine bestimmte Stellung, stimmt diese nicht versucht das Steuergerät dies auszugleichen.

    Müsste man sich schlau machen wie das bei deinem System genau funktioniert.

    Der Mrechaniker in dem Video

    hat ja auch erzählt, dass Ford den Deckel einzelnd anbietet, da sie einige Probleme mit diesem Chip haben.


    Wolle

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  • - Drosselklappe ausgebaut und gereinigt

    - Kerzen und Spulen gewechselt.

    Befund: Eigentlich keiner,

    War zu befürchten



    haben wir auch die Ventile unter angeschaut. Die saher wirklich hervorragend aus. Sehr sauber und keinerlei Zeichen von Überhitzung

    War eigentlich auch ab zu sehen. Die Auslassventile sind thermisch wesentlich höher belastet und sind im Normalfall die die zuerst kaputt sind.



    Ein Blick in den Luftfilter offenbarte allerdings die Notwenigkeit zum Handeln. Der wird zeitnah bestellt, genau wie das PCV für die linke Bank

    Das ist nicht wahr? Du hast den Luftfilter noch nicht getauscht? Ist wohl ein grundlegender Wartungsvorgang. Dein Auto hat einen Verbrennungsmotor und der braucht Luft für die Verbrennung.

    Hat der Gen 5 pro Bank ein PCV? Ich vermute eher nur eins insgesamt.


    Es tut mir leid dies jetzt zu schreiben. Aber du solltest dir die Wartungsunterlagen besorgen, sind eventuell hier auch im Forum hab so was mal heruntergeladen und eingestellt und die vorgesehenen Wartungsschritte durchführen. Am besten die große Wartung zum KM-Stand in der in der Nähen vom aktuelle KM-Stand liegt. Lass bitte die Finger von Forscan und anderen Basteleien bevor die Kiste ganz steht und frag eine richtige Werkstatt die nicht vergisst den Luftfilter zu tauschen oder zumindest zu prüfen.


    Nun ist mir im Nachhinein aufgefallen: könnte gut sein, dass wir den Reset der PCM nicht richtig durchgeführt haben, da wir beide Pole der Batterie vor dem Kurzschließen von der Batterie genommen haben - also nicht auf +12V kurzgeschlossen haben.

    Dies ist technisch gesehen vollkommen egal. Es kann kein Strom fließen wenn ein Pol der Batterie ab ist. Das Kurzschließen der abgeklemmten Pole soll nur die Bordelektrik entladen. Von daher fehlen euch die grundlegenden Kenntnisse der Elektrik / Elektronik.

    Um Schaden zu vermeiden wirklich bitte einen Fachmann aufsuchen. Nur ein Rat.

    Gruesse Uli

    Klar bist du schneller

    aber ich fahre vor dir :biggrins:

  • da wir beide Pole der Batterie vor dem Kurzschließen von der Batterie genommen haben - also nicht auf +12V kurzgeschlossen haben. Allerdings war das harte auf "+" kurzschließen für keinen der beiden Meister im Betrieb, wo ich es habe machen lassen, eine Option - zu heikel.

    Noch ein zum Kurzschließen

    Da bin ich ganz bei der Werkstatt. Wenn aus irgend einem unerfindlichem Grund, eventuell das falsche Kabel, man die Batterie kurzschließt kann es passieren dass diese explodiert. Im besten Fall hat man nur einen Kabelbrand. Ich für mich hätte da keine Sorge aber ich komme aus der technischen Umgebung und habe dauernd mir Strom zu tun. Lieber auf Nummer sicher!

    Gruesse Uli

    Klar bist du schneller

    aber ich fahre vor dir :biggrins:

  • wollimann Hallo Wolle,


    vielen herzlichen Dank für Deine Einschätzung:

    Bevor nicht die bestellten Teile da sind macht das Anlernen zwar keinen Sinn,

    aber man will ja auch fahren. Luftfilter sollte schon sauber sein, auch danach muss irgendwo der Massenluftsensor kommen, der dürfte dann genau wie der Luftfilter auch verdreckt sein.

    Ja, es sollte schon alles einwandfrei gewartet sein, bevor ich die "vorläufig-finale" Einlernprozedur durchführe. Aber ich wollte sie jetzt einfach schon mal testen; man kann - und muss - sie ja wiederholen ; nach gefühlt jedem Wartungsschritt.

    Zum verölten Ansaugtrakt ist zu sagen, dass das schon anderen aufgefallen ist.

    Da wird zum Beispiel geraten einen "Oil Catch Tank" zu installieren.

    Dabei werden die Öldämpfe, die ja sonst wieder verbrannt werden, in diesem kleinen Tank in Luft und Öl getrennt. Nur die Luft wird wieder dem Ansaugtrakt zugeführt, das Öl kann man unten aus dem Tank ablassen wenn er voll ist.

    Relativ viel Aufwand für wenig Nutzen (meine Meinung).

    Das sehe ich auch genauso, ich bin allerdings auf Grund des TSB #ASI-44354 optimistisch, dass es diesen Grad der Verschmutzung mit neuem linken PCV nicht mehr geben wird. Das scheint Designbedingt zu sein, und seit 2015 gibt es wohl eine Lösung in Form eines neu designten Ventils.


    Was mich wundert ist, dass die Drosselklappe im ausgebauten Zustand so weit offen steht. Ob das so sein muss, keine Ahnung. Beim 2er ist die Klappe so gut wie zu im Leerlauf.

    Dazu muss man sagen, dass die Drosselklappe zum Zeitpunkt des Fotos a) ausgebaut war, und b) in nicht planem Zustand lag, respektive gehalten wurde.

    Ich glaube da liegt der Hund nicht begraben.


    Die Elektronik in dem Deckel des Drosselklappengehäuses erwartet eine bestimmte Stellung, stimmt diese nicht versucht das Steuergerät dies auszugleichen.

    Müsste man sich schlau machen wie das bei deinem System genau funktioniert.

    Das stimmt: nach dem was ich bisher erfahren habe, gibt es zwei Lagesensoren für die Klappe. Einer misst den Öffnungswinkel (also aus der Schließebene heraus) und einer den Winkel zur Orthogonalen (90° zu besagter Ebene). Sind die beiden Werte nicht plausibel, wird ein Fehler über die PCM ausgegeben. Bei mir gemäß FORScan aber negativ, also kein Fehler. Die Elektronik bleibt aber im Hinterkopf.


    viele Grüße

    Janosch

    =======================


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    Derzeit mit dem Auto: ^^

  • Feldweg Hallo Uli,


    auch Dir einen lieben Dank für die Rückmeldung:

    Wenn aus irgend einem unerfindlichem Grund, eventuell das falsche Kabel, man die Batterie kurzschließt kann es passieren dass diese explodiert. Im besten Fall hat man nur einen Kabelbrand. Ich für mich hätte da keine Sorge aber ich komme aus der technischen Umgebung und habe dauernd mir Strom zu tun. Lieber auf Nummer sicher!

    Ich möchte hier sogar - nach vielem darüber nachdenken - noch weiter gehen. Meiner Meinung nach, ist zwar der Endzustand egal ob +12 V oder Masse - statisch gesehen - der gleiche: alles auf demselben Potential. Der Weg dahin könnte allerdings ziemlich viel Elektronik dahinraffen. Schutzdioden, Tantal-Caps oder Elkos könnten arg leiden.


    Das ist nicht wahr? Du hast den Luftfilter noch nicht getauscht? Ist wohl ein grundlegender Wartungsvorgang. Dein Auto hat einen Verbrennungsmotor und der braucht Luft für die Verbrennung.

    Hat der Gen 5 pro Bank ein PCV? Ich vermute eher nur eins insgesamt.

    Also es ist tatsächlich noch ein PCV pro Bank, also in Summe zwei, das gilt für meinen Duratec 35 Ti-VCT. Wie es sich dann beim Eccoboost verhält :?:.

    Vermutlich ist es besser gleich beide zu tauschen, obwohl nur der linke vom TSB betroffen ist, oder was meinst Du?

    Optisch sahen sie nun nicht so schlecht aus, wäre es auch möglich, dass darüber Falschluft gezogen wird?

    Und zum Luftfilter: also ich habe meinen Explorer ja nun seit September, musste mich einlesen, bin am abarbeiten eines unbekannten Wartungsstaus und den Luftfilter hatte ich da bisher nicht auf dem Schirm. Wird aber entsprechen mit den Innenraum- und Ölfiltern allessamt bestellt für die nächsten Wartung(en).

    Es tut mir leid dies jetzt zu schreiben. Aber du solltest dir die Wartungsunterlagen besorgen, sind eventuell hier auch im Forum hab so was mal heruntergeladen und eingestellt und die vorgesehenen Wartungsschritte durchführen. Am besten die große Wartung zum KM-Stand in der in der Nähen vom aktuelle KM-Stand liegt.

    Ich fürchte die Wartungsunterlagen, die Du raufgeladen hast liegen in einem Bereich des Forums auf den ich keinen Zugang habe...

    Per Handbuch wäre der Luftfiler alsbald dran, aber per Handbuch ist auch der Getriebeölwechsel erst bei 240.000km vorgesehen. Den planen wir jetzt aber auch im nächsten Jahr. Und in der Werkstatt wurde ja der Luftfilter überprüft - so kam es ja zum Befund. Nur bekommst Du den Filter nicht für Geld in zwei Stunden in die Werkstatt.


    Viele Grüße

    Janosch

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  • Hallo zusammen,


    so nach den kurzen Antworten auf die ersten Erkenntnisse, respektive deren Einschätzung, und - während meine wunderbare Frau ein wenig Zeit am Rechner eingefordert hatte - denkt immer dran "Happy Wife, happy Life!", ich ein wenig über das ganze nachgrübeln konnte, eine Meinung meinerseits:

    Abgesehen vom Luftfiler, der sowieso getaucht werden wird, rückt für mich zunehemend das Thema Falschluft in der Fokus.

    Bei Falschluft sollte allerdings das PCV Ventil (aka Kurbelgehäuseentlüftungsventil [Ich liebe die deutsche Sprache ob dieser Worte]) m.E. keine Rolle spielen; die Rückführung findet ja recht weit von der Einspritzung statt, oder irre ich hier?

    Eine weitere Beobachtung: die Schläuche von den Gasinjektoren in den - ohje da fehlt der Fachmann, wie nennt man dies: also mal umschrieben: ist ja kein direkteinspritzer, demnach wird das Gas in den Bereich kurz vor dem Einlassventil injiziert. Versteht man das so? Eine Skizze wäre vermutlich nicht schecht!?

    So, also diese Schläuche (s.o.) stecken ziemlich locker auf den Stutzen im Zylinderkopf. Also locker im Sinne von: Mein Drei-jähriger Sohn könnte sie mit dem Pinzettegriff (Daumen & Zeigefinger) abziehen, jetzt gegeben, er käme da ran - das ist er halt zu kurz.


    Habt Ihr denn eine andere Meinung? Oder kann ich Eures Erachtens noch was tun, um weitere Ideen zu meinem Leerlaufproblem zu ergründen?


    Viele Grüße

    Janosch

    =======================


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    Familienauto

    Derzeit mit dem Auto: ^^

  • Zum Verständnis:

    Wenn bei unseren 2ern das PCV offen oder abgezogen ist, orgeln wir die Batt leer ohne das der Motor anspringt.;)

    Denn es findet keine Kurbelwellenentlüftung statt!

    Kurbelwellenentlüftung = Unterdruck.


    Die Injetorschläuche einer Gasanlage werden in die Ansaugbrücke eingesteckt.

    In der Regel sind in der Ansaugbrücke Messingbuchsen eingeklebt und die Injektoren der Gaszufuhr nur mit einer Gummischlauch-Dichtung an diesen Buchsen der Ansaugbrücke aufgesteckt.

    Sind die Buchsen nicht sauber eingeklebt, oder die Gummis der Injetoren porös und eingerissen, kann es dort zu Undichtigkeit und Falschluft führen.

    So zumindest bei unseren 2ern. Wie das beim 5er gebaut ist weiß ich nicht.

    Da solltest Du uns mal ein Foto einstellen.

    Gruß Schumi


    Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D


    XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
    1FMDU34E2XUA43038
    Motorwechsel bei 336.500 km
    Allet schick, Dank der Helfer hier im Forum. :thumbsup:
    Aktuell: 440.000 km


    Veränderung am Fahrzeug: Rückfahrkamera im Kennzeichenhalter, CB-Funk

  • rückt für mich zunehemend das Thema Falschluft in der Fokus.

    Das wurde, wenn ich mich recht erinnere, schon anfänglich angesprochen.

    Sowas (Falschluft/Nebenluft) kommt beim 2er auch in regelmäßigen Abständen vor,

    da die Ansaugbrückendichtungen (Silikon Dicht Ringe zwischen Metall Zylinderköpfen und Plastik

    Ansaugbrücke) mit der Zeit erschlaffen/schrumpfen. Dadurch wird im kalten Zustand Nebenluft mit angesogen, die wiederum das Gemisch verändert (in diesem Falle abmagert) und das Steuergerät sich dazu veranlasst sieht dies auszugleichen. Dadurch kommt ein ständiger Drehzahlwechsel zustande.


    Falschluft/Nebenluft kann auch noch an anderen Stellen in die Ansaugung kommen, wenn zum Beispiel

    - Unterdruckschläuche undicht/eingerissen sind oder vergessen wieder aufzustecken.

    - Tankgase werden auch der Verbrennung zugeführt, wenn da ein Magnetventil (purge valve) offen hängt kommt auch "falsche Luft" zustande.

    - Lose angebrachte Gasleitungen am Ansaugtrakt bergen ebenfalls ein Risiko, generell werden alle Gasleitungsschläuche mit Einohrschellen (Klemmen) oder speziellen Schlauchschellen gesichert -> möglichst keine Nebenluft.

    - müde O-Ringe/defekte O-Ringe von irgendwelchen Steck/Click Verbindungen können auch Nebenluft ziehen.


    Dreckiger Luftfilter -> größerer Widerstand -> evtl. falsche Luftmenge

    Angesaugte Luft versetzt mit Öldämpfen aus dem PCV/Kurbelwellengehäuse -> reduziert den Luftanteil -> geringe Änderung meiner Meinung nach (Hat der 2er auch mehr/weniger).

    Massenluftsensor ist verdreckt -> sendet falsche Daten an das Steuergerät -> Steuergerät regelt wieder hin/her.

    Lambdas messen was aus der Verbrennung übrig bleibt -> Steuergerät verlässt sich soweit auf die Werte. Solange die im "Normalbereich" sind ist Alles ok. Wenn nicht gibt es Codes mit "lean" usw.


    Denke wenn diese Dinge nach und nach kontolliert/abgearbeitet sind wird sich das Blatt schon wenden (mal abgesehen von weiteren mechanischen Dingen wie der variablen Nockenwelle und den Steuerketten).

    Komplexer Mechanismus, so ein Vehicle.:thumbup:


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • Dazu muss man sagen, dass die Drosselklappe zum Zeitpunkt des Fotos a) ausgebaut war, und b) in nicht planem Zustand lag, respektive gehalten wurde.

    Ich glaube da liegt der Hund nicht begraben.

    Bedenken kannst du vergessen, hier eine nagelneue Klappe, die steht auch leicht offen,

    somit normal denke ich.


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich ziemlich erfolglos versucht habe das Ersatz PCV mit verbessertem Ventildeckel auf RA zu identifizieren (siehe Zitat zum Ford TSB #ASI-44354 unten, damit Ihr nicht so viel scrollen müsst), habe ich mal die referenzierte Materialnummer BR3Z-6582-M durch meine Suchmaschine gejagt...

    "Einige Fahrzeuge der Baujahre 2011-2013 [...] Explorer, [...], die mit einem 3,5L- oder 3,7L-Ti-VCT-Motor (Twin Independent Variable Cam Timing) ausgestattet sind, der am oder vor dem 31.3.2012 gebaut wurde, können Motoröl in den Komponenten des Ansaugluftsystems aufweisen. Dies kann durch eine Ölansammlung in der linken Ventildeckelklappe verursacht werden, die durch den Frischlufteinlass des Systems zur positiven Kurbelgehäuseentlüftung (PCV) wandert. Auch Öl auf dem Luftfilter oder Öl am elektronischen Drosselklappengehäuse kann beobachtet werden. Ein neuer linker Ventildeckel (BR3Z-6582-M) wurde freigegeben, um dieses Problem zu lösen. Rest-Öl in den Komponenten des Ansaugluftsystems führt nicht zu Schäden und kann mit einem sauberen Lappen entfernt werden. Nutzen Sie die verfügbaren Service-Arbeitszeiten für den Austausch des linken Ventildeckels."

    Ergebnis: der neue linke Ventildeckel ist ein Zylinderkopf - ein sehr schöner Euphemismus, wie ich finde. Oder ist es allgemein bekannt, dass Zylinderkopf = Ventildeckel gilt, oder zumindest im englische valve cover = cylinder head und ich offenbare gerade nur meine Unkenntnis? =O


    Jedenfalls schrubbe ich dann lieber einmal im Jahr die Frischluft Zufuhr und die Drosselklappe, als einen neuen Zylinderkopf einzubauen.


    Sieht von Euch dann noch jemand irgendeinen Mehrwert darin die PCVs zu tauschen? Die sind zwar deutlich günstiger, aber damit wird das Ölthema sicher nicht gelöst.


    Viele Grüße


    Janosch

    =======================


    Ford Explorer 2012 - 3.5L - LPG Gas

    130,000km

    Familienauto

    Derzeit mit dem Auto: ^^

  • Beim V-Motor oben die beiden Ventildeckel (valve cover),

    darunter die beiden Zylinderköpfe (cylinder head) mit den Nockenwellen+Ventilen,

    darunter der Motorblock mit den Zylinder Laufbuchsen, Kurbelwelle, Pleulstangen, Kolben

    darunter ganz unten die Ölwanne.


    Wenn ein geänderter, freigegebener Ford Ventildeckel zur Verfügung steht,

    dann haben die das nicht ohne Grund "konstruiert", also nicht aus langer Weile.

    Wird also einen gewissen Sinn machen.

    PCV Tausch warum nicht? Evtl. haben sie die Teile auch "upgedatet".


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • Dadurch wird im kalten Zustand Nebenluft mit angesogen, die wiederum das Gemisch verändert (in diesem Falle abmagert) und das Steuergerät sich dazu veranlasst sieht dies auszugleichen. Dadurch kommt ein ständiger Drehzahlwechsel zustande.

    Problem dabei ist, dass diese Falschluft nicht vom Luftmassenmesser erfasst wird, lediglich die Lambda-Sonde bekommt den falschen Wert mit und teilt diesen dem Steuergerät mit (dann ist es natürlich schon passiert), außerdem hat die Sonde eh eine gewisse Trägheit, die mit Alterung noch zunimmt....

    Gruß Winne


    Wenn die Sonne des Wissens tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten


    99er XLT SOHC 2xx PS
    Prins VSI

  • wollimann  Winne2 Hallo Wolle, hallo Winne,


    vielen Dank für Eure Erklärungen und Rückmeldungen - und vor allem Deinen Optimismus Wolle:

    Denke wenn diese Dinge nach und nach kontolliert/abgearbeitet sind wird sich das Blatt schon wenden

    Die Klammer dahinter klammere ich jetzt gedanklich mal aus. Damit möchte ich mich eigentlich bei 130 tkm noch nicht beschäftigen (müssen).


    Die PCVs sind jetzt mitbestellt, aber den Ventildeckel habe ich mir vorerst gespart. Die Öldampfrückführung ist ja per Design gewollt und die Ölwanderung in Richtung Frischluftzufuhr - das ist heute erstmal ein Nice to have, aber ich halte es eher für unwahrscheinlich als direkte Ursache für mein Leerlaufproblem.


    Der Luftfilter ist natürlich auch bestellt. Das wäre ja super, wenn das die Lösung wäre. Aber irgendwie sagt mir mein Bauchgefühl, dass es das noch nicht gewesen sein wird.


    Zur Gasanlage:

    Ich wollte eigentlich noch ein Video anhängen, wie ich den Schlauch an der Hülse abziehe - aber das ist zu groß. Ich schicke noch ein Foto des Injektorteils nach. Die Schläuche sind an der Hülse zwar mit Schellen installiert, allerdings kann ich diese - ohne die Schelle selbst zu lösen - recht einfach abziehen und auch wieder draufstecken. Ob das so sein soll und ob hier eine Quelle für Falschluft liegen könnte?


    Ansonsten sind uns bei der ganzen Aktion rund um den Zündkerzentausch keine Auffälligkeiten begegnet. Die obere Dichtung des Krümmers sah auch gut aus - wie generell die Dichtungen.


    Viele Grüße
    Janosch

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  • Schwabengarage in Stgt Vaihingen hat alle Verschleißteile für den V er auf Lager

  • Kermit Hallo Schumi, et Al.,


    nun noch die angefragten respektive versprochenen Fotos (1 + 2) der Gasanlage - und wo ich schonmal dabei war auch noch eines des leicht verölten PCVs der linken Bank.

    1.) Gasinjektoren

    2.) Gasinjektoren3.) Etwas eingeöltes PCV links


    Auf dem Bild 3.) sieht man übrigens auch schön die neuen Spulen, was Euch ganz sicher nicht entgangen ist. Btw, falls jemand mal kurzfristiger als via RA (und günstiger) eine Ersatzspule zum probieren braucht - einfach bei mir melden - ich habe 6 gebrauchte übrig.


    Viele Grüße

    Janosch

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