Motor läuft sehr schlecht

  • Mit dem Lack wäre ich etwas vorsichtig. Wenn der TÜV Prüfer dich nicht kennt und kein Vertrauen hat denkt er du hast Roststellen versteckt und lässt dich durchfallen. Nur mal so am Rande...

    Gruesse Uli

    Klar bist du schneller

    aber ich fahre vor dir :biggrins:

  • @ Kermit, die Hebel der Feststellbremse habe ich mit Kupferpaste einbalsamiert. Ich habe irgends an der Bremse mit Fett gearbeitet.


    Heute Abend habe ich die beiden Bremssattel hinten gewechselt. Ging eigentlich ganz problemlos, dann die Hand-(Fuß)bremse eingestellt, solange der Wagen hinten noch auf Böcken stand. Eine richtige Wirkung ist anders. Für die Arbeiten morgen habe ich den Wagen rückwärts von der Bühne gefahren; mit meinem Notsitz. Es hat einen Augenblick gedauert, bevor das Getriebe in Stellung R anfing rückwärts zu fahren; doch der Steuerblock?


    Auf dem Hof bin ich dann einwenig hin- und hergefahren und würde sagen, daß die Verspannungen weg sind, war natürlich nur ein Anfahren und Bremsen. Auf jeden Fall würde ich meinen die Arbeiten hinten an der Bremse waren nicht unnütz.


    Morgen werde ich die vorderen Bremssattel wechseln, den Benzinfilter tauschen und die Lambdasonden ausbauen, sofern sie sich lösen lassen. Bei einem ersten Versuch hat sich auf der linken Seite nichts bewegt. Dann muß ich noch versuchen das Lenkrad gerade zu stellen. Es steht bei Geradeausfahrt immer nach links und iritiert fürchterlich. Zum Wochenende soll ich ja meinen Sitz wieder bekommen und sofern das Wetter trocken ist, möchte ich schon einmal eine Probefahrt machen.


    Vielleicht hat ja von Euch noch jemand eine Idee zum Getriebe. Es leuchten noch die Lampen von der MKL und vom Getriebe.

  • Hand-(Fuß)bremse eingestellt, solange der Wagen hinten noch auf Böcken stand. Eine richtige Wirkung ist anders.

    Sehr gut war die Wirkung nie wirklich, aber sie wird optimaler wenn die Backen eingeschliffen werden, damit sie auch überall anliegen beim Betätigen der Feststellbremse.

    Es hat einen Augenblick gedauert, bevor das Getriebe in Stellung R anfing rückwärts zu fahren; doch der Steuerblock?

    Steuerblock kann, muss aber nicht. Kann auch sein, dass der Reversekolben und seine O-Ringe schlapp sind oder die Spitze des Kolbens am Zerbröseln ist.

    es leuchten noch die Lampen von der MKL und vom Getriebe.

    Auslesen...


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • Mit dem Lack wäre ich etwas vorsichtig. Wenn der TÜV Prüfer dich nicht kennt und kein Vertrauen hat denkt er du hast Roststellen versteckt und lässt dich durchfallen. Nur mal so am Rande...

    Nun, ich denke der Prüfer freut sich eher über gepflegt konservierte Leitungen als über rostige ... und/oder dick mit Unterbodenschutz zugekleisterte.

    Gehe schon jahrelang zu dem selben und kenne seine Prüfungsschwerpunkte. Und Bremsen + Leitungen ist so einer.


    Es hat einen Augenblick gedauert, bevor das Getriebe in Stellung R anfing rückwärts zu fahren; doch der Steuerblock?

    So eine Gedenksekunde ist normal.

    Dauert es tatsächlich länger - Schaltvorgang geht meist einher mit erhöhter Drehzahl - liegt tatsächlcih ein Problem an. Einfachste wäre ja der Ölstand. Hatten wir glaub ich schon einmal. Passt der trifft wahrscheinlich eine von Wolles Vermutungen zu.

    ... und die Lambdasonden ausbauen, sofern sie sich lösen lassen. Bei einem ersten Versuch hat sich auf der linken Seite nichts bewegt.

    Wärme hilft da. Extern anwärmen. Lötlampe, Heißluftfön reicht ggf. auch schon.

    Zur Not den Motor mal laufen lassen.


    Vielleicht hat ja von Euch noch jemand eine Idee zum Getriebe. Es leuchten noch die Lampen von der MKL und vom Getriebe.

    Hast du das aufleuchten mal reproduziert ?

    Also mal die Batterie abgeklemmt.

    Wieder anklemmen und beobachtet ob und wann und unter welchen Bedingungen die Leuchte(n) wieder angehen.

  • Heute Abend habe ich mit der linken Lambdasonde gekämpft. Danke Falk, Lötlampe hat tatsächlich genügt um sie zu lösen, Das Gewinde hat es aber nun hinter sich. Ich muß mir morgen einen Gewindeschneider besorgen und das Gewinde im Abgasrohr nachschneiden. Dann Wagen anheben und Rad runter für den Bremssattel vorne rechts und gleichzeitig versuchen die rechte Lambdasonde herauszudrehen.

  • Gewindeschneider besorgen

    Das Innen Gewinde sieht ja noch braucbar aus, das wird schon.

    Neue Lambdas mit

    https://www.hytec-hydraulik.de/downloads/SHDB_WE_ANTI.pdf

    einsetzen und nicht zu fest anziehen.

    Bisher immer angewendet, Maulschlüssel angesetzt, Handballenschlag und die Lambda ist lose.


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas

  • Das Gewinde hat es aber nun hinter sich. Ich muß mir morgen einen Gewindeschneider besorgen und das Gewinde im Abgasrohr nachschneiden.


    Ich denke mal nicht, das du da was nachschneiden musst/kannst. Ist ja kaum noch Material da.

    Das was noch da ist, reicht aber vermutlich noch aus. Dreh die neue Handfest ein. Ggf. noch mit etwas Auspuffdichtmasse.

    Sollte m.E. reichen.

  • Kann man eigentlich an den Lambdasonden erkennen, in was für einen Zustand sie sich befinden? Das Gewinde im linken Rohr habe ich problemlos nachschneiden können. Auf der rechten Seite gab es beim Ausbauen keine Probleme, auch der Einbau war gut. Es war durch das Radhaus kein schlechtes Arbeiten.


    Die Bremssattel vorne rechts und links sind auch getauscht. Mal sehen, ob ich noch entlüften muß. Ich hatte die Kolben etwas nach vorne gedrückt, Bremsflüssingkeit eingefüllt, dann die Leitungen umgebaut und die Entlüftungsschraube geöffnet, damit die überschüssige Flüssigkeit entweichen konnte. Hinten hat diese Methode geklappt und der Bremsdruck war gut, Vorne werde ich sehen, wenn ich die Sitze wiederhabe.


    Jetzt muß ich noch den Benzinfilter tauschen. Ich habe heute versucht den Anschluß für ein Benzindruckmanometer zu finden; vergeblich. Ich weiß von den anderen Explorern, wo ich suchen muß, aber da ist nichts.


    Nächste Arbeit; heute habe ich gesehen, daß die unteren Türscharniere vorne enorm viel Spiel haben. Ich hatte dies schon einmal bei meinem Montana gemacht, kein großes Problem, aber es muß gemacht werden bevor sich die Tür beim Aufmachen am Kotflügel stößt.


    Ich habe heute beim Berger die Dichtung für den Steuerblock und Rückwärtsgangkolben bestellt. Also für nächste Woche noch genug Arbeit.


    Man darf es ja niemandem erzählen, aber beim Anschließen des Bremsschlauches am linken Bremssattel habe ich gesehen, daß die Kameraden die Verbindung zur Bremsleitung am Halter nicht durchgeschraubt haben, sondern einfach mit einem Kabelbinder befestigt haben. Ich glaube ich werde die Bremsschläuche vorne auch noch wechseln.

  • Kann man eigentlich an den Lambdasonden erkennen, in was für einen Zustand sie sich befinden?

    Jetzt muß ich noch den Benzinfilter tauschen. I


    Ich habe heute versucht den Anschluß für ein Benzindruckmanometer zu finden; vergeblich. Ich weiß von den anderen Explorern, wo ich suchen muß, aber da ist nichts.

    Viel Theorie zu Lambdasonden --> Lambdasonde prüfen - Defekt, Symptome, Wechseln | HELLA


    Funktionsprüfung mit Multimeter geht schon. Muss man halt durch die Isolierung stechen.

    Nur wofür ?

    Wenn die Werte außerhalb der Toleranz liegen, meldet das die MKL zuverlässig.



    Anschluss für ein Benzindruckmanometer ist doch normalerweise nicht zu übersehen.




    Oder wurde da noch mal was geändert ? Um welches Baujahr geht es denn konkret ?

  • Dann dürfte das Ventil auf der Beifahrerseite, am Benzinrail hinten (Richtung Spritzwand) sein.


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
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  • Dann dürfte das Ventil auf der Beifahrerseite, am Benzinrail hinten (Richtung Spritzwand) sein.


    Wolle

    Rail spiegelverkehrt eingebaut?

    Passt das dann überhaupt?

    Gruß Schumi


    Denk immer daran - nach Fest kommt Lose. :D


    XP 4x4, EZ: 12/99; 4,0 l SOHC, 150 KW
    1FMDU34E2XUA43038
    Motorwechsel bei 336.500 km
    Allet schick, Dank der Helfer hier im Forum. :thumbsup:
    Aktuell: 452.000 km


    Veränderung am Fahrzeug: Rückfahrkamera im Kennzeichenhalter, CB-Funk

  • Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen wie viel Lambdasonden, also Regel- & Diagnosesonden, der "Explorer 4.0 V6 4WD 204PS Benzin" besitzt?

    Ich finde bis jetzt nur 2 Stück? Diese sitzen doch entlang am Abgasrohr vom KAT hoch zum Krümmer?

  • In den Gewinden befinden sich Stopfen die langsam weggammeln.

    In den USA (hauptsächlich Californien) und evtl. noch anderen Ländern sind da

    Diagnosesonden eingebaut, bei uns gibt es nur die beiden Regelsonden (tauschen alle 160tkm).


    Wolle

    Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 265ooo,
    VIN: 1FMDU34E8VUA67356, Prins Autogas