Beiträge von Falk4x4

    Sorry ja, meinte vorderes Diff


    Gruß


    Jürgen


    Muss da auch (noch) mal nachfragen.:rolleyes:


    Hat denn der Explorer IV tatsächlich ein LSD (Limited Slip Diff. / Reibsperre) an der VA verbaut ?

    Denn nur dafür ist dieser Zusatz gedacht.

    Alles andere dreht sich in normalem Öl für hypoidverzahnte Getriebe.

    Also Werkstattkollege hat sich mit der Thematik beschäftigt. Wir wollten bevor wir endgültig starten noch die Kompression testen und eventuell die Ventildeckel abbauen, ob man hier schon Beschädigungen sieht und in welche Richtung diese gehen.

    Richtiger Ansatz - finde ich. 8)


    Mit dem langen Schraubendreher vorher mal kurz bei laufendem Motor die Geräuschquelle versuchen zu lokalisieren.

    Auf der Seite wo die dann vermutlich ist - vorne FS oder hinten BS - könnte man dann anfangen mit dem Deckel abnehmen. Um so eher hat man das Elend dann zur Ansicht. :rolleyes:


    Wobei auch das abnehmen des Öleinfülldeckel bei laufendem Motor zu fast 100% Gewissheit gibt, ob es die vordere Führung/Kette betrifft, oder nicht.

    Ist das doch noch zu unsicher - den Ölwannendeckel abnehmen. Spätestens da hat man dann entweder Plastikteile im Öl ... oder nicht.

    Wenn ja, erübrigt sich das abnehmen der Deckel. Das kann man sich dann sparen. Dann besser gleich den ganzen Motor raus.

    Zeit spielt ja bei dir wohl schon eine gewisse Rolle.

    Aber wenn diese Leitung zu sehen sind, wird er einen haben?!

    Das ist dann gut und ausreichend?

    Ja, für den herkömmlichen Einsatz vollkommen ausreichend.



    Noch besser wäre die Montage einer Getriebeöltemperaturanzeige.


    Speziell das A4LDe im Explorer I hat eine Schwachstelle.

    Der Simmering in der Wandlerglocke wird undicht, wenn das Getriebeöl zu heiß wird.

    Hat man die Temperaturen im Blick, kann man da immer noch reagieren bevor das Öl auf der Strasse liegt und kein Vortrieb mehr vorhanden ist ... ;(

    .. die Mehrheit der Autoteile kommt im Moment aus China. Auch bei sogenannten Markenherstellern

    Deswegen habe ich auch keine Bauchschmerzen, meine Entscheidung noch einmal zu revidieren.

    Wollte ja eigentlich diesmal alles neu einbauen.


    Habe aber heute die Pumpe selber nochmal geprüft und für gut befunden.




    Eine Minute später:




    5 Liter Benzin haben den Eimer gewechselt. Also alles o.k.

    Das aufgelöste Kunststoffteil wurde gegen ein original Ford ersetzt. Da musste nur etwas am Innendurchmesser nachgearbeitet werden. Und eine intakte Pumpenhalterung/Schwimmer und einen neuen Filter habe ich auch noch gefunden.


    Es spricht m.E. also nichts dagegen, diese Pumpe wieder einzubauen.




    Ich werde das Pumpengehäuse aber vorher noch mit einer Tankinnenbeschichtung versehen und somit hoffentlich dem rosten vorbeugen.:)

    (gibt es hier überhaupt jemanden der solch eine teure Spülung hat erfolgreich durchführen lassen?)

    Der Ford Händler vor Ort hat sich so ein Gerät zugelegt.

    Bei Nachfrage nach einem Getriebeölwechsel für meinen 2007er Focus Automatik bezüglich der herkömmlichen Art - Ölwanne runter, Filter neu, neues Öl auffüllen - meinte der Meister, das sie nur noch den kompletten Wechsel / Spülung vornehmen würden.

    Vermutlich hier dann doch mit Mercon V.

    Preis - ab 400,- €

    Ford Explorer habe ich mich nicht getraut zu fragen .... :biggrins:

    Ich habe eine offizielles EU Modell.

    Dann wäre es die Ausnahme, wenn kein zusätzlicher Getriebeölkühler verbaut ist.

    Die Möglichkeit besteht aber durchaus - mein 95er Explorer II [ebenfalls ein "offizieller"] hatte keinen.


    Von außen aber auch schnell zu sehen, ob oder ob nicht:


    Hier mal mein 94er ohne Grill. Da ist deutlich der kleinere Kühler vor den Hauptkühler zu sehen.

    Kann man auch bei montiertem Grill erkennen.




    Nachgerüstet am 95er:


    ... aber des Öffteren den Tank ausbauen bzw. weit genug ablassen nervt auch (hab ich noch vor mir...greul).

    Wird eh Alles nerviger...

    Das ist ja auch nur eine "Spezialität" vom Ford Explorer I+II (geht das beim IIIer usw. genau so besch.. weiter ?)

    Alle "normalen" Autos haben ja wenigstens eine Serviceklappe.



    Aber wer will schon normal ? ;)

    (Im selber schönreden/positiven Denken war ich schon immer gut. ) :biggrins::biggrins:

    Ist das eigentlich ein Sicherheitsding das die Pumpe im Tank sitzt?

    Ich denke nicht.

    Gibt/gab ja auch diverse Fahrzeuge mit außenliegender Pumpe.


    Die direkte Kühlung und Schmierung durch den Kraftstoff ist wohl einer der Vorteile von im Tank montierten Pumpen.

    Wobei es wohl zusätzlich noch sicherer ist. Im Tank kann sich kein Benzindampf entzünden.

    Außerhalb des Tanks - bei undichter Pumpe - im ungünstigen Fall recht schnell.

    ... habt Ihr vielleicht eine Idee was ich da machen kann ...

    So weit wie´s geht entrosten und dann ein mindestens 3mm ggf. 5mm Blech mit´nem passendem Loch in der Mitte drüber braten.

    Auf der anderen Seite eventuell gleich mit.


    Mehr wird da sicher nicht sinnvoll sein.

    Wenn das schon so aussieht, dann hat der Rest vom Rahmen wahrscheinlich auch nie irgendwelche Zuwendung erfahren. Die nächste Durchrostung wartet schon ... ;(

    Thema ist: Benzinpumpe aus China ?

    Mein Fazit nach ca. 1 1/2 Jahren - diese nicht noch einmal !:rolleyes:

    Und dabei hat die Pumpe bis jetzt kaum was zu fördern gehabt. Nur ein paar Tropfen - vom Einbau bis in die Garage.


    Als ich zuletzt den Anlasser von meinem 94er 1er gewechselt habe, fiel mir schon auf, das der Benzindruck nur unzuverlässig anlag.

    Dem bin ich heute mal nachgegangen, und habe (mal wieder) den Tank ausgebaut.

    Geht ja mittlerweile recht fix.:)



    Der Anblick überrascht dann doch etwas. :crazy:




    Die schwarze Farbe hatte sich komplett abgelöst. Von einer eventuell darunter liegenden Eloxierung des Metallgehäuses ist nichts zu sehen.


    Das war aber alles eher nebensächlich.

    Weit schlimmer war der Zustand des Gummi/Kunsstoffsitzes, in dem die Pumpe in der Halterung sitzt.

    Der Kunststoff ist normalerweise unzerstörbar. Jedenfalls löst der sich auch nach Jahren in Benzin nicht auf.

    Dieser schon ... ;(




    Das Bauteil war quasi schon fast nicht mehr da. Es war nur noch eine schmierige Teerartige Masse zu sehen und zu fühlen.




    Technisch läuft die Pumpe noch. Werde sie mal prüfen ob sie noch die Leistung vom Anfang des Threads besitzt.


    Unabhängig davon kommt da aber jetzt eine von RA komplett mit neuer Halterung rein.

    Irgendwann will man ja auch mal seine Ruhe haben ... :biggrins:

    Nur mal zum Verständnis:

    Eine grobe Überprüfung ob die Steuerzeiten überhaupt stimmen könnten ist die Kerze links und rechts vorne aus dem Zylinder herausdrehen und dort eine Druckprüfung vornehmen. Und beide Kerzen kommt man relativ problemlos ran.

    Zündfolge 1-4-2-5-3-6


    Bei Zylinder 1 in OT sind beide Ventile zu.

    30° die Kurbelwelle weiter drehen - Kolben ist in 4 in OT und die beiden Ventile sind zu.


    Richtig gedacht ?


    Luftdruck zur Zündkerzenbohrung rein und schauen, ob die Luft irgendwo entweicht. Ansaugbrücke oder Auspuff. Beides wäre schlecht.

    Apropos Dichtung: kann ich die korkdichtung die jetzt neu kam nochmal verwenden?

    Wenn du sie bei der ersten Montage nicht gequetscht/zerquetscht hast, dann kann man das schon noch mal probieren.

    Gequetscht bedeutet, wenn du die Schrauben deutlich mehr als die empfohlenen 11-13 Nm angezogen hast.


    Die Chancen sind vermutlich aber eher 50/50. Lieber eine neue verbauen und sich nicht über die Ölkleckerei in der Einfahrt ärgern. Um sie dann doch neu zu machen ... :crazy:

    Eine Frage zum Öl.

    Das abgebildete Liqui Molly hat in der Spezifikation Ford Mercon stehen. Nicht aber explizit Mercon V.

    Ist aber so ok ja?

    Viele Grüße

    Kai

    Ich sag mal so.

    Für den gezeigten Anwendungsfall (Ford Explorer I Automatikgetriebe) vollkommen o.k.

    Und wenn du für deinen 1er günstig an das Öl rankommst, warum nicht.


    Musst du allerdings sowieso auswählen und kaufen, dann ist Mercon V die bessere Wahl.

    Ab Explorer II SOHC von Ford sowieso vorgeschrieben und in dem Zusammenhang wurden dann gleich alle Mercon Öle durch Mercon V ersetzt.

    Mein Vorderachse poltert auf der Beifahrerseite,

    ...

    nur wie bekomme ich raus ob das Getriebe der Übeltäter ist?

    Da hilft eigentlich nur alle in Frage kommenden Bauteile noch mal auf Spiel prüfen.

    Montiereisen angesetzt und überall mal gehebelt.

    Ggf. mit der VA in die Verschränkung gehen, prüfen und schauen hilft eventuell da auch schon weiter.


    Denn auch ein neues Traggelenk kann z.B. schon (wieder) Spiel haben.

    Habe die Möglichkeit den Explorers zu reparieren bzw einen Tausch vorzunehmen.

    Wenn ich die Preise für Motoren ohne neue Steuerketten sehe wird mir anders.

    So einen eingebaut und 300km weiter klappern die nächsten Ketten.:rolleyes: Garantie hin oder her ...


    Theoretisch könntest du dir sogar selber noch den Reparaturkoffer in den Einkaufskorb legen und bist noch weit unter den aufgerufenen Preisen.


    Besteht die Möglichkeit den eigenen zu reparieren, kommst du wesentlich günstiger hin und weist was gemacht worden ist.

    Dann würde ich den Wagen bis zur Reparatur aber auch nicht mehr fahren sondern mit dem Trailer holen.


    Ob Cloyes oder andere ist m.E. eher nebensächlich. Alles Sätze beinhalten das wesentliche.

    Dichtungen etc. kommen immer noch dazu.

    Im Leerlauf schwankt die Drehzahl derart dass der Motor fast aus geht und aus dem Auspuff kommt ein „fetter“ Benzingeruch.

    Liest sich wie unzureichende Verbrennung.

    Für mich wahrscheinlich erst mal ein Problem in der Zündanlage.


    Am CKP(Kurbelwellenpositionssensor) würde ich anfangen.

    Wenn der aussteigt geht normalerweise gar nix mehr. Aber es könnte ja eine Stufe davor sein.

    Eventuell nur schlechter Kontakt am Stecker.

    Kurbelwellenschwingungsdämpfer selber o.k. ? Der ist Gummigelagert.


    Weiter am Zündmodul mal nach dem Stecker schauen.

    Dann Zündspule. Alle Kontakte o.k. ?

    Zündkerzen/Kabel können nach einem Jahr auch wieder teilweise hinüber sein.



    Nebenluft möglich.

    Unterdruckanschluss am Benzindruckregler ist auch schnell gecheckt.

    1.800€ für den reinen Motor aus Hamburg, Kilometerleistung unter 200.000. Einbau müsste ich selbstständig vornehmen.

    Den Preis halte ich noch nicht mal für untertrieben. Eher korrekt.

    Für einen noch drehenden aber mit unbekannter Kettenhistorie würde ich max. 400,- € ansetzen.

    Und mit (günstig) gemachten Ketten kommt der Preis für mich schon hin.

    Er möchte ja auch verkaufen. Denn mehr zahlt sicher keiner mehr. Eher geht so ein Explorer II mit Motorschaden in den Schrott.;(

    1 Jahr Garantie zu geben ist da kaum ein Risiko.


    Ich müsste ca. 40 Kilometer weit kommen. Da hätte ich Zugang zu einer Hebebühne und der Möglichkeit auch länger daran arbeiten zu können. Primär über Bundesstraße und mehr oder weniger fließendem Verkehr.

    Trailer + Zugfahrzeug ist sicher das optimale.


    Aber theoretisch geht das auch per Achse.

    Gefahren bist du ja mit dem Schaden schon ca. 4km.

    Wenn du eh vorhast, den Motor zu wechseln, kannst du auch auf Risiko gehen.

    Kommt ein bisschen auf das Streckenprofil an. Nur plattes Land sollte u.U. zu schaffen sein.

    Den Motor sanft und mit möglichst wenig Last fahren. So das auf die Ketten nur der geringst mögliche Last anliegt. Die Gefahr des überspringens ist ja am größten, wenn die stark belastet werden. Also beim starken beschleunigen, Bergauf fahren o.ä.

    Öldruck im Auge behalten.

    Ein zweites Zugfahrzeug im Falle des Falles würde so eine Aktion natürlich etwas entspannen.


    Ich wünsche dir ein glückliches Händchen bei der Wahl der Mittel.:)

    Ja, hört sich stark an, nach einem Steuerkettenschaden. Bzw. weggebrochene Führung(en).;(


    Praktisch ist (fast) alles reparabel.

    Kommt drauf an, was du für Möglichkeiten selber hast/siehst.

    Und was dir das Fahrzeug noch wert ist. Allgemeiner Zustand/Laufleistung/noch geplante Dauer vom selber fahren usw.

    Aber die Überlegungen hast du sicher schon alle selber gemacht.


    Der günstigste Fall: 200,- € Steuerketten von RA und alles selber gemacht.

    Der teuerste - ab 2500,- € in der Fachwerkstatt reparieren lassen.

    Und natürlich alle Optionen dazwischen ...



    Gesundes ! Neues trotzdem. Alles andere ist eher nebensächlich. ;)