Beiträge von Falk4x4

    Jetzt ist alles wieder zusammen gebaut.

    Ich sehe da auf alle Fälle noch Optimierungspotential - z.B. mal ein Gas-Verteilerrohr pro Bank bauen.

    Die vielen Schellen stören mich schon einigermaßen. Aber wenigstens kann ich die Verbindungen bei Bedarf wieder zerstörungsfrei lösen.


    Im Moment ist alles dicht und die Fuhre läuft ganz vernünftig.


    Gasanlage 10.jpg



    Den Umbau auf die Serien Drosselklappe merkt man schon.

    Ist aber jetzt auch nicht so, das der Unterschiede so riesig ist. Ist halt gefühlt etwas spritziger und leistungsstärker.


    In meiner Ecke gibt es seit geraumer Zeit einen Leistungsprüfstand auch für Allradfahrzeuge.... :rolleyes::biggrins:

    Der Patient liegt schon wieder unter´m Messer. :biggrins:


    Heute habe ich sämtliche Gasinjektoren neu verschlaucht und abgedichtet wieder montiert.


    Ansaugbrücke 1.JPG



    Beim Zusammenbau will ich testweise mal eine serienmäßige Drosselklappe montieren. Bin gespannt, ob und wie sich da was ändert.

    Habe danach eine kurze Testfahrt von 1 Km gemacht. Problem immer noch vorhanden


    (Drehzahl geht bei ca. 50 Km/h nach oben wie beim Schalter wenn während dem Gas geben die Kupplung langsam getreten wird)

    Glaube gar nicht mal so an ein Wandlerproblem.


    Wenn Stufe 1 funktioniert (1. Gang fährt)

    und Stufe 2 funktioniert (3. Gang wird eingelegt und gefahren)

    R funktioniert


    ... und nur in D das Problem besteht, rutscht ggf. das vordere Bremsband durch, was für den 2. Gang angelegt wird.


    Die "Ölpanscherei" wird hier wahrscheinlich nicht das Problem lösen können.


    Bevor du das Getriebe ausbauen willst, zieh einmal das vordere ! Bremsband um 1/4 Umdrehung nach.

    Also die Position anzeichnen - Kontermutter lösen - Vierkant 1/4 Umdrehung eindrehen - Kontermutter fest drehen dabei den Vierkant festhalten.


    Das Foto vermittelt in etwa einen Eindruck von dem Prozedere.


    11 Bremsbänder Ford Explorer Einstellschraube kontern.jpg



    Eventuell schaltet er dann besser und der Gang rutscht nicht mehr durch.

    Wäre dann aber auch ein Zeichen, das Teile des Getriebes an der Verschleißgrenze arbeiten.

    darüber wird der Drehzahlunterschied zw. vorne und hinten erfasst und die Magnetkupplung geschaltet

    Entweder werden die ABS-Sensoren erst ab 99- mit für das Allradsystem (mit)verwendet, oder es wird auch da nur mit den beiden Sensoren am VG der Drehzahlunterschied gemessen. Wie bei allen Explorer davor.


    Ich meine mich auch daran zu erinnern, das die Overdrivelampe auch angeht, wenn von den Sensoren im VG falsche/keine Werte gesendet werden. Würde in´s Bild passen.

    Ich habe angehalten und 4x4 geschaltet und auch 4x4 low. Ich konnte deutlich den Ruck merken, daß etwas eingeschaltet worden ist. Das Verspannen war heute Abend mehr ein Rubbeln beim langsamen rechts bzw. links rangieren.

    In 4x4high und 4x4low ist rubbeln beim rangieren normal. (sollte man vermeiden)

    In 4x4Auto wäre das nicht normal und deutet auf einen Sensorfehler im VG hin. (P0500 ?)


    P0741 weist immer noch auf die Wandlerkupplung.

    Nach 3km - wenn das erste Mal die Wandlerkupplung arbeiten soll. Motor/Getriebe warm und ab 80km/h

    Wie alt ist der Wandler da drin ?


    Getriebepositionssensor hat damit nichts zu tun.


    Radlager auf Verdacht wechseln ? Das letzte was ich machen würde.

    Miss doch die ABS-Sensoren durch wenn du denkst, das dort das Problem liegt. Haben die überhaupt was mit dem Allrad-System zu tun ? Ich meine nein.

    Danke !


    Mit Kleinigkeiten meine ich z.B. noch neue Zündkabel und eine neue Zündspule. Bestellt von NGK, denke mal was gutes.

    Ist von RA für nächste Woche angekündigt.


    Der Wagen hat jetzt knapp 360000km runter. Und soviel wahrscheinlich auch zumindest die Zündspule.

    Denn wenn man ganz tief in ihn hinein horcht, merkt man auch im Benzinbetrieb selten ganz leichtes ruckeln in bestimmten Fahrsituationen. Andere würde´s wahrscheinlich als normal empfinden.

    Und da Fehler der Zündanlage im Benzinbetrieb sich recht spät bemerkbar machen, diese aber im Gasbetrieb dann doch stärker auftreten, hoffe ich durch den Wechsel auf (noch) besseren Rundlauf.



    Die Niveauregulierung habe ich noch angepasst.

    Die hat in Kurven/Serpentinen z.B. regelmäßig einen Fehler gemeldet.

    Durch die neuen Blattfedern, die dann wohl doch am oberen Limit des NR-Regelbereiches liegen, wurde da regelmäßig ein Fehler angezeigt. Nach "Zündung aus/ein" war sie immer weg.


    Ich habe also versucht den Original Regelbereich wieder herzustellen und den Stab, der für den Sensor den Abstand Achse/Rahmen festlegt, um ca. 1cm verlängert.


    Unten Original - Mitte verlängert - Oben Selbstbau der zu kurz ist.


    NR Sensor Abstandhalter.jpg



    Seit dem ist die Fehlermeldung nie wieder erschienen. :)

    Der Kompressor hat m.E. aber auch so für die nächste lange Zeit seine Ruhe.

    Die neuen Federn geben erst nach wirklich viel Last etwas nach.

    Am sichersten wird es sein, wenn man eine Seite nach der anderen macht. Dann hängt nicht das komplette hintere Auto in der Luft.

    So wie hier z.B. bei der Demontage. Da stehen ja auch noch drei Räder auf dem Boden.


    Blattfedern 16.JPG



    Wo mir übrigens auch noch eine Stoßdämpferschraube abgerissen ist. Muss man auch mit rechnen. ;(


    Blattfedern 18.JPG



    Ansonsten habe ich den Wagen am Rahmen abgestützt. Vor den Blattfederaufnahmen.

    Muss man so nicht machen, aber ich will da immer so viel wie möglich Raum zum gleichzeitigen konservieren haben.

    Wichtig ! Den Wagen spätestens dann an der VA gegen wegrollen sichern ! Wirkt ja keine Bremse und kein Getriebe mehr.


    Blattfedern 17.JPG

    Falk4x4

    wie lange hast du für den Wechsel der Blattfedern gebraucht?

    Sind noch die originalen Schäkel verbaut oder andere?

    Nun, das ging bei mir überraschend schnell. Habe das auf zwei Nachmittage aufgeteilt. Einmal Ausbau - dazwischen Konservierung aller dort erreichbaren Stellen und der Halteplatte Feder/Stoßdämpfer (vorher mal schauen, wie deren Zustand ist - manche sind auch schon kurz vor´m auseinander fallen) - und dann Montage.


    Wichtig ist als Bordsteinschrauber der sichere Stand. Zwei kräftige Böcke für das Heck und zwei für die Achse.


    Vor der Demontage tagelang die Verbindungen in Öl "eingeweicht", ab und zu schon mal an den Schrauben/Muttern gedreht und dann mit einem kräftigen Schlagschrauber gearbeitet.

    Wie schon geschrieben - Glück gehabt, das nur eine Schraube im Schäckel/Blattfederauge fest war. Der Schäckel blieb dann halt dran.

    Ich hatte noch ein paar gute originale Schäckel und Schrauben aufgearbeitet und diese dann verwendet.


    Es gibt die original Schäkel m.E. bei RA auch noch neu. Die Schrauben/Muttern dazu ebenfalls.

    Schäckel und Schrauben würde ich auf alle Fälle in neu oder in gut gebraucht oder als Nachbau griffbereit haben wollen.

    Nach 20 Jahren ist es nicht unrealistisch, das man bei den alten Kram nur noch mit der Flex weiter kommt und/oder einem eine Schraube schon den ganzen Tag inklusive Nerven raubt ... :crazy:

    Ja, die Gelenkbolzenschellen sind auch i.M. mein Favorit. Etwas teurer, aber für den Zweck wahrscheinlich optimal.

    Werde davon 6 Stück verbauen. So das ich bei Demontage der Ansaugbrücke die Gaszuleitung sauber von den Injektoren trennen und wieder verbinden kann.

    Die oben abgebildeten Federschellen sind für die Montage auf der Druckseite der Gasanlage auch ungeeignet.


    Schau dir die Trimmwerte beim Fahren an, vor allem wenn er ruckelt. Dann weißt du sofort was los ist….Verdampferdruck auf Verdacht einfach zu erhöhen ist nicht zielführend.

    Trimmwerte kommen gaaanz zum Schluss. Und dann wird sich ein Fachmann damit befassen (müssen). Ich will mich da nicht auch noch einfuxen.


    Wenn alles dicht ist, und es immer noch kleine Ruckelprobleme gibt, kommt erst mal die Zündanlage in die nähere Betrachtungsweise. Kerzen sind zwar neu, aber nachschauen (Elektrodenabstand ?) und dann ggf. doch mal einen neuen Satz Zündkabel ... wer weiß wie alt die sind. Gibt noch diverse Lösungsansätze.

    @Wilfried ... da hast du ja auch schon was durch mit dem Thema Gasanlage. ;(


    Unser Berliner Freund Christian hat auch bei mir beide Anlagen eingebaut. Aber auch mit zwei unterschiedlichen Herangehensweisen.

    Die KME im hellblauen läuft gut ... wenn die Außentemperaturen stimmen. Bei Kälte kommt der Verdampfer durch die ungünstige Kühlwasser-Leitungsführung nicht auf Umschalttemperatur.

    Und Vollgas darf ich auch nicht geben. Das Ergebnis von 6mm Zulaufleitung. Stört mich jetzt nicht so sehr, da das Umschalten auf Benzin immer sehr gut funktioniert.

    Wenn der Wagen wieder bei mir ist muss ich mich dem Thema sowieso widmen.


    Beim schwarzen hier funktioniert die Prinz erstaunlich gut. Keine 300m und ich fahre auf Gas. Vollgas auch kein Problem. Im großen und ganzen hat er hier alles richtig gemacht. Und im Neuzustand war da sicher auch mal alles dicht.


    Hier noch ein paar kleine Einblicke zum System.


    Der Injektor mit sehr kurzer Anbindung zur unteren Ansaugbrücke.


    Gasanlage 6.jpg



    So muss ich i.M. die ganze Anlage seitenweise demontieren.


    Gasanlage 7.jpg



    Also immer aus den eingeklebten Einblasdüsen heraus reißen.

    Hier auf dem Bild mit Stopfen versehen.

    Beim wieder aufstecken bleibt natürlich immer die Unsicherheit, ob das dort wirklich dicht ist.

    Und so tief im/auf dem Motor kann man das auch schlecht sehen und prüfen.


    Gasanlage 8.jpg



    Ich habe jetzt vor, die Montage-/Demontage etwas Servicefreundlicher zu gestalten..

    Indem ich mindestens zwei - an den angezeichneten Stellen - wieder verwendbare Schellen verwende.

    Eventuell sogar an mehr Stellen.


    Gasanlage 9.jpg


    federschelle-18-25-mm.jpg


    Die Oetinger Schellen sind zwar gut (muss man auch aufpassen welche man nimmt. Die einfachen Einohrschellen bleiben noch weniger dicht) müssen aber im Falle des Falles aufgebogen/durchtrennt werden.


    Hier eine Seite mit Ersatzteilen und Zubehör für LPG-Anlagen.

    --> LPG Parts - Autogas-Shop - Anlagen, Ersatzteile und Zubehör (lpgparts24.de)



    Ruckeln würde ich auf eine unzureichende Gasversorgung zurückführen.

    Kann von zu geringem Druck kommen oder der Verdampfer arbeitet nicht einwandfrei (oder kann es nicht

    weil zu wenig Temperatur anliegt).

    Temperatur passt m.E. Schaltet ja sehr schnell um.

    Wenn nachweislich alles dicht ist, und es immer noch Probleme gibt, werde ich mal an der Schraube drehen ...


    Ich habe aber festgestellt, um so mehr Stellen ich dicht bekomme, um so besser läuft er auf Gas.

    Vermute da doch einen sehr direkten Zusammenhang.

    Habe i.M. einige Probleme die verbaute Prins Gasanlage dicht zu bekommen.


    Gasanlage 1.jpg



    Weiß jetzt auch nicht, ob die besonders intelligent verbaut worden ist oder besonders tricky ?

    Die Gaseinspritzdüsen sitzen so dicht wie möglich an der untere Ansaugbrücke und die Gaszuführung von oben durch die obere Ansaugbrücke geführt.

    Ist natürlich immer besonders umständlich die obere Ansaugbrücke abzunehmen.

    Jedes mal muss das Gassystem geöffnet und/oder die Gasdüsen unten von der Brücke abgezogen werden.


    Bei den Verbindungstücken bin ich mir noch uneins, ob das LPG-Gasanlagen Bauteile sind, oder aus dem Klempnerregal aus dem Baumarkt kommt.


    Gasanlage 2.jpg


    Gasanlage 4.jpg



    Das Ergebnis sieht man z.B. hier:


    Leck 1.JPG



    So schlimm ist es mittlerweile nicht mehr.

    Ich habe diverse Schlauchabschnitte gegen neue ausgetauscht und viele neue speziell Schlauchschellen gesetzt.

    100% dicht ist sie aber immer noch nicht.


    Gasanlage 5.jpg



    Merkt man beim fahren z.B. im Teillastbereich. Da ruckelt der Motor ab und zu noch leicht.

    Auch das Gaslecksuchspray zeigt speziell an dem gezeigtem vorderen Winkel noch eine leichte Undichtigkeit an. :crazy:


    Eure Meinung mal grundsätzlich zu dieser Variante vom LPG-Gaseinbau ?

    Gibt es andere bessere unkompliziertere Montagevarianten. Besser Gaseinspritzdüsen außerhalb platzieren und längere Schläuche in Kauf nehmen ?

    Gibt es anderes besseres Verbindungsmaterial ? Die Oberfläche der Messingteile ist mir doch zu rauh.


    Ich werde noch einen Versuch mittels einkleben machen bevor ich ggf. das ganze System umschmeiße.

    ... der große Unterschied zw. Zyl. 1 & 2 ist nicht normal und deutet eher auf ein Problem hin

    Ja, das sehe ich auch. Und dem würde ich versuchen auf den Grund zu gehen.

    Eine zweite Kompressionsprüfung um das Ergebnis zu bestätigen.


    Den Zylinder separat noch mal mit Öl prüfen. Ist das Ergebnis besser einen Druckverlusttest machen.

    Ventil ? Ein- / Auslass oder doch Kolbenringe.

    Bei letzteren kann der Motor raus.


    Bei einem Ventilproblem kann man mal mit´nem Endoskop schauen. Verkokt - eventuell helfen "Mittelchen".

    Defekt - dann den Kopf runter und nur das betroffene Ventil neu machen. Minimalvariante ... wenn die Ketten und alles andere noch gut sind.


    Ich denke, keiner hat Lust auf Motoren wechseln .... :biggrins:

    Am Freitag wollte ich die neue Lenkung kaufen, absolute Sch..., nichts mit neuer originaler . Es war eine gebrauchte, WIE NEU da bezeichnen die Experten das Teil hier als (fast) neu. Für die gute gebrauchte wollte der Verkäufer ~200$ mit einer Garantie von 1 Jahr, die neue aus Thailand sollte 300$ kosten mit 3 Monaten Garantie. Was nun, was meint Ihr? Es ist ein Elend hier mit den Ersatzteilen.

    Ich antworte mal hier im Lenkungsthread.


    Neu ist neu. Egal woher. Garantie aus dem Ausland ist im Falle des Falles sicher immer etwas problematisch. Aber zumindest geht schon mal der Verkäufer davon aus, das sein Produkt 3 Monate hält. ;)

    Und wenn die z.Zt. verbaute rechts/links klemmt dann ist ja alles andere eine Verbesserung.


    Möchtest du das Auto gerne noch etwas länger fahren lohnt doch die Investition.


    Müssen nur die Einbauer vernünftige Arbeit abliefern.

    Auf wieviel hast du denn den Abstand eingestellt ? 0,6mm ?

    Laut WHB natürlich 1,3 - 1,4 mm. :rolleyes:


    6,8 zu 8,4 ist ne Hausnummer, da braucht man wegen der Symptome nicht mehr weiter an der Zündung forschen....

    Der Abstand vom höchsten zum niedrigsten Ergebnis erscheint auf dem ersten Blick tatsächlich etwas groß.


    Hat mich mal interessiert und habe nachgeschaut.


    Die Angaben vom OHV-Motor WHB (SOHC habe ich noch nicht gefunden) lauten: Die Abweichung vom niedrigsten Wert darf sich max. 75% innerhalb des höchsten Wertes bewegen.

    75% von 8,4 = 6,3

    6,8 ist da noch in der Toleranz. Grenzwertig sicher.


    Wobei im OHV-WHB von Messergebnissen ausgegangen wird, die sich zwischen ca. 10bar bis ca. 17bar bewegen. kg/cm² ist da aber nicht so weit weg. Eventuell war der Motor kalt und bei (Hand)warmen Motor erzielt man höhere und ggf. sogar zwischen den Zylindern gleichwertiger Ergebnisse.

    :) ... Hauptsache es funktioniert dann.




    Meine AHK-Dose habe ich damals ganz aus dem Bauch heraus an die bestehende Elektrik angeschlossen.

    Also quasi einfach parallel eingebunden/mit Stromdieben die entsprechenden Leitungen der Rückleuchten angezapft. Ohne irgendwelche Module, Anzeigenblinken, NSL-Abschaltung o.ä.

    Funktioniert auch. :rolleyes::biggrins:

    Habe die vom Satz bezeichneten Kabel

    Rechts grau/rot und grau/grün beide an orange/blau der Heckleuchtenverkabelung R angeschlossen

    Links grau/weiß und grau/schwarz beide an grün/orange der Heckleuchtenverkabelung L angeschlossen

    orange/blau (rechts) und grün/orange (links) hast du aber vorher getrennt ? Und dann jeweils die Leitung vom Blinkerschalter und die Leitung zur Leuchte separat verbunden.


    Frage nur, weil du es nicht geschrieben hast. bzw. beide an ... etwas irreführend ist. :?:

    Kann ich nun 90kg aufs Dach packen oder nicht?

    Schau mal in deine Bedienungsanleitung.

    Irgendwann wurde mal die Dachlast auf 90kg angehoben.


    In der US-Bedienungsanleitung vom 2000er Explorer steht jedenfalls das die Dachlast 200lbs / 90 kg beträgt.


    Dachlast Explorer 2000.jpg



    Bei sinniger Fahrweise und guter Verzurrung der Ladung geht da schon einiges.


    Am Ende muss man aber dann auch das zulässige Gesamtgewicht beachten.

    Ab und zu hat die Polizei auch mal ´ne Waage mit ... ;(

    Mit der Kettenreparatur wird das nichts zu tun haben. Dann hättest du mehr/dauerhafte Probleme.


    Die Batterie ist neu ?

    Mal nach Kriechströmen suchen.

    Die WFS benötigt wahrscheinlich auch bei dem Modell eine Mindestspannung. Ob 11,3V oder 11,7V kann schon den Unterschied beim starten ausmachen.


    Sporadische Zündaussetzer sind natürlich blöd. Sollte aber einzugrenzen sein.

    Ist ja "nur" :rolleyes: im/am Zündsystem zu suchen.

    Loses Bauteil (CKP-Sensor ?) oder Feuchtigkeit, blankes Kabel etc.

    ...würde ich mich an eine solche Aktion schon ran trauen - ansonsten lernt man ja nicht dazu.

    Eine recht ungünstige Stelle zum lernen. ;)

    Auf der anderen Seite wächst der Mensch an seinen Herausforderungen.


    Trotzdem. Soviel wie nötig und sowenig wie möglich. Würde ich auch hier beherzigen.

    Es scheint sich ja i.M. noch um die typische Durchrostung oberhalb vom Tankdeckel zu handeln. Dort wo halt von innen jahrelang der feuchte Dreck nach außen durchrosten kann. :(


    Ich würde mir mal einen Überblick verschaffen, wie weit das tatsächlich schon ist.

    Also mal die Innenverkleidung und den Tankeinfüllstutzen. wegbauen. Alles vom Dreck befreien und mal von innen schauen.

    Und dann außen abschleifen und der Sache auf den Grund gehen.

    Mit Glück sind tatsächlich nur ein paar cm² Blech auszuschneiden und wieder einzuschweißen.


    Den verklebten Schacht würde ich gar nicht anfassen. Da irgendwas zu lösen und gegen etwas neues zu ersetzen ist schwierig. Besser alles so weit wie möglich entrosten, wenn notwendig ein Blech aufsetzen und alles von innen konservieren.

    Letzteres ist eh mit der wichtigste Punkt, um ein erneutes Durchrosten so weit wie möglich zu verhindern.

    Sehe ich jetzt nicht als großes Problem an.


    Ich würde sie z.B. an die Pfützenbeleuchtung / Türgriffkontakte - also irgendwo Kabeldurchführung der Türen an der A-Säule einbinden.

    Dann geht sie bei Tür/ZV auf an und bei Motorstart automatisch aus.

    Die hintere Seitenwand links rund um den Tankdeckel herum ist durchgegammelt... :rolleyes:

    Kommt drauf an, wie weit der Gammel schon fortgeschritten ist.

    Und was du in Zukunft mit dem Fahrzeug vor hast. Zwischen "Verkaufsreparatur/-lackierung" und Vollrestauration mit Austausch der kompletten Seitenwand ist ja alles möglich.

    Dann spielen auch noch deine technischen und persönlichen Fähigkeiten eine Rolle.


    Reparaturbleche für den Tankdeckelbereich gibt es m.E. nicht. Kann sich aber auch geändert haben. Gibt ja normalerweise ein riesen Bedarf dafür. Eventuell weiß da jemand mehr.


    Meistens wird der Rost um den Tankdeckel so gut wie möglich ausgeschnitten und neue Bleche eingesetzt.

    Die Kunst liegt dann mehr beim spachteln und wiederherstellen der ursprünglichen Formen.

    Komplette Seitenwand dann lackieren und alles ist schick.


    Innen ähnlich. Da wird aber meist nur ein/mehrere Bleche aufgesetzt, gegen Korrosion geschützt und dann mit Karosseriedichtmasse gearbeitet.


    Hier mal ein leichter Fall. Rost ausgeschliffen, gespachtelt und Freiluft lackiert.


    Rost 1.JPG


    Rost 2.JPG


    Rost 3.JPG



    Hier ist offensichtlich mehr Aufwand nötig.

    Da habe ich aber schon eine komplette neue Seitenwand da.


    Rost 4.jpg



    Zeig mal ein paar Fotos von deinem Ist-Zustand. :)


    Wenn notwendig, gibt es u.U, auch Reparaturbleche aus jüngeren Schlachtfahrzeugen.

    Die letzten Jahrgänge sind wohl meist noch nicht so stark vom Rostbefall betroffen.

    Nun ja, ich sehe das Thema persönlich gelassen interessiert.

    Gelassen deswegen, da ich nicht mehr soo viel fahren muss, das die Unterhaltskosten den Fahrspaß mit meinen Verbrennern mir vermiesen würden. Wahrscheinlich auch in Zukunft. Auch wenn es dann ein paar Öre mehr kosten sollte.


    Der Hype um das E-Auto ist mir nur etwas unbegreiflich.

    Grob gesagt sind in Deutschland rund 50.000.000 / Fünfzig Millionen ! Motorbetriebene Fahrzeuge zugelassen.

    Darunter gerade mal 140.000 reine E-Fahrzeuge und 540.000 (Alibi) Hybrid Fahrzeuge.


    Kraftfahrt-Bundesamt - Bestand - Jahresbilanz - Bestand (kba.de)


    Der Verbrenner wird uns schon logistisch noch eine sehr lange Zeit begleiten müssen.

    Manches kann sicher ganz schnell gehen, aber ein mittelfristiges Verbot von Verbrennern wird wohl nicht zu befürchten sein.

    Eher gibt es ggf. wie in dem Video gezeigt einen "grün" und günstig hergestellten Kraftstoff, mit dem man herkömmliche Verbrenner ökologisch und ökonomisch weiter betreiben kann.


    Im Moment fehlt da ggf, nur der richtige Lobbyist an der richtigen Stelle.

    Die aktuellen Entscheider im Vorder- und Hintergrund lassen sich m.E. durch den Zeitgeist gerne (?) an der grünen Leine durch die Manege führen.


    Abwarten und Tee trinken. Und ab und zu mit dem V6 ´ne Runde um den Block ... :)

    Habe gestern ein Detail am schwarzen 98er ausbessern, reparieren müssen.


    Mir ist aufgefallen, das der Heckwischer zu 90% nur in der Luft wischt. Einfaches umbiegen des Wischerarmes brachte kein befriedigendes Ergebnis.

    Dann wäre er nicht mehr in die Halterung gerutscht.


    Heckwischer 1.JPG



    Dachte, das ist dann halt mit etwas nachbiegen der Motorhalterung in der Heckklappe getan.


    Heckwischer 2.JPG



    Ausgebaut und nachgeschaut. Die Halterung war tatsächlich leicht angebrochen. Kurz gerichtet und verschweißt und wieder eingebaut.

    Das Ergebnis war etwas besser, aber jetzt wischte er zwar parallel zur Scheibe, aber 100% in der Luft. :crazy:


    o.k. noch einmal mal genauer nachgeschaut.

    Ein Anschlag verhindert ein weiteres einknicken des oberen Teilstücks.

    Also den Wasserschlauch mal rausgezogen und die Feder ausgehangen.


    Heckwischer 3.JPG



    Dort ist der Anschlag:


    Heckwischer 4.JPG



    Den habe ich kurzerhand mit der Flex um ca. 5mm gekürzt.


    Heckwischer 5.JPG



    Jetzt kann der Wischerarm sich wesentlich weiter knicken.

    Die Feder sitzt auch so noch straff genug.


    Heckwischer 6.JPG



    Das Ergebnis ist endlich so wie es sein soll.


    Heckwischer 7.JPG



    Suche immer noch die grundsätzliche Ursache.

    Vermutlich wird es eine Kombination aller nachgegeben/verbogenen/verformten Bauteile gewesen sein, die den Wischerarm so weit weg von der Scheibe gehalten hat.

    Hier wird aktuell mal eines der in Deutschland recht seltenen Mazda Navajo Modelle angeboten:

    --> Mazda Navajo 4x4 in Baden-Württemberg - Tauberbischofsheim | Mazda Gebrauchtwagen | eBay Kleinanzeigen (ebay-kleinanzeigen.de)


    Im wohl wesentlich besseren Zustand als der letzte. Leider dann doch schon wieder etwas zu verbastelt.


    Navajo EKA 1.jpg


    Navajo EKA 4.jpg


    Navajo EKA 6.jpg



    Interessant auch: nur 39000km

    Und Automatik war damals nur gegen Aufpreis erhältlich.

    Zum Thema Fahrwerk / neue Federn.


    Der Explorer steht jetzt wieder richtig straff da. Nicht mehr mit so einem mitleiderregendem Hängearsch. Wo die Pumpe der Niveauregulierung sich einen Wolf abgearbeitet hat.


    vorher / nachher Vergleich:


    Blattfedern 11.JPG


    Blattfedern 13.jpg



    Wirkt auf dem Foto wegen der Kameraperspektive sogar etwas übertrieben hoch, ist es aber im Original tatsächlich nicht.

    Tatsache ist, die Niveauregulierung musste noch nicht einmal eingreifen und das Heck hoch drücken.

    Habe sogar per Hand einmal den Sensor ausgelöst, nur um mich zu vergewissern, das die überhaupt noch funktioniert. Aber alles gut.


    Gemessen ist das Heck ca. 6cm höher gekommen.


    Blattfedern 12.JPG


    Blattfedern 14.jpg



    Ich finde, für jemanden, der geplant noch einige Jahre mit dem Fahrzeug fahren möchte, eine sinnvolle Investition.

    Kosten: 520,- € bei Selbstabholung.


    Es läppert sich ... :rolleyes:


    Habe heute noch von einem KFZ-Betrieb um die Ecke einen kompletter Bremsflüssigkeitswechsel machen lassen.

    An das ABS-System lasse ich dann doch lieber Leute mit dem richtigen Equipment ran.

    Kann das AGR-Ventil kaputt sein, bzw wie kann ich es prüfen?

    Das EGR/AGR System arbeitet ja nur bei betriebswarmen Motor.

    Läuft er kalt und warm unrund ?


    Der Unterdruckregler kann natürlich auch defekt/immer offen sein. Dann zieht der Motor von dort Falschluft.

    Prüfen ? Kann man sicherlich. Finde i.M. nur keine Angaben über eine "Soll-Unterdruck" wo der öffnen muss.

    Am besten gegen einen offensichtlich funktionierenden tauschen. Sollet ja bei dir möglich sein.


    Die Schläuche zum Druck-Sensor sind auch dran und dicht ?


    Zum Thema --> RE: AGR/EGR - wann und wie arbeitet das Gerät