Beiträge von werners

    Wie verhält sich das denn eigentlich wenn ich da ein Schaltgetriebe einbaue geht das so ohne weiteres ? Da gäbe es bei Rockauto neue wenn ich mich nicht irre für 750€ :?::denk:

    Da kommt noch das Pfand dazu, weil du kein Schaltgetriebe zurückgeben kannst. Falls die es akzeptieren das du ein Automaten zurückgibst, bist du mit der Rückfracht dabei.
    Dann brauchst du auch noch ein Kupplungspedal und das Steuergerät muß umgeschrieben werden. Alleine dafür fallen mir nur zwei FORD Betriebe in D ein. Die nächste Frage wäre, ob die Getriebeaufhängungen und die Kardanwellen noch passen.

    Ich hatte mal zwei handgeschaltete XP. Das ist allerdings schon sehr lange her, deshalb weiß ich nicht ob es Unterschiede in den Maßen gibt.


    Meiner Meinung nach ist das alles viel zu teuer und macht nur Sinn, wenn du mit dem XP Wettbewerbe im Gelände fahren willst.

    Es gibt Momente in meinem Leben, da möchte ich zumindestens einen großen Vorschlaghammer in meinem Auto haben.

    Es sind die Momente wenn mir jemand nachts mit diesen illegalen LED Dingern entgegen kommt ..........

    Helicoil ist die beste Lösung.
    Man könnte aber das Loch aufbohren, ein neues, größeres Gewinde schneiden und einen entsprechend größeren Bolzen benutzen. Dafür muß aber ausreichend Material vorhanden sein.

    Winni,
    das einzige was die Relais-Schaltung bewirkt, daß der Last-Strom vom Schalter genommen wird und die Kontakte dadurch beim schalten länger halten. Das ist unbestritten richtig. Braucht aber nicht sein, wenn man bei Problemen einen neuen Schalter einbaut. Ein alter Schalter wird dadurch aber nicht sicherer.


    Wenn man tatsächlich unbedingt die Relais verbauen will, sind 2,5 mm² zu den Relais und von dort 1,5 mm² zu dem Lampen die richtige Größe. Für die Masse würde ich auch 2,5er nehmen. Sicherungen sollten 7,5 A sein. Und ohne neue Stecker an den Lampen ist es eh sinnlos.

    So, ich hatte heute Morgen ein bisschen Zeit und habe gemessen und gerechnet.

    Die Ergebnisse der Messungen belegen exakt die Werte aus den Berechnungen mit Hilfe von allgemein bekannten Werten.
    Der hierbei gemessene Widerstand für eine normale Lichtanlage ist sehr nahe Null, nicht zu vernachlässigen und durchaus meßbar. Aber nicht beeinflussend für eine ordnungsgemäße Funktion.
    Ich habe allerdings nur neue Bauteile gemessen. Eine Messung mit Altteilen werde ich noch mal nachholen.

    Mein persönliches, vorübergehendes Fazit ist : Relais für das Licht sind nicht lichtverbessernd. Der einzige Vorteil ist die Schonung des Schaltes, weil der Stromfluß beim Schalten wesentlich geringer ist, was zu einem geringeren Abbrand der Kontakte und somit für eine längere Lebensdauer führt.

    Was zu einem geringeren Stromfluß führt sind hohe Widerstände. Die entstehen fast ausschließlich durch Korrosion von Verbindern und Kontakten. Also bevor man eine Relais-Schaltung einbaut sollte man die Steckverbinder und Schalter erneuern und auch auf die Masseverbindungen unbedingt achten !
    Dann wir auch alles wieder ordentlich funktionieren.
    Baut man eine Relais-Schaltung z.B. ohne neue Steckverbinder ein bleiben diese Widerstände erhalten und der Einbau ist nutzlos.

    Eine kleine Anmerkung habe ich noch. Die meisten Hersteller gehen von einer Lebensdauer eines Kfz von 5 - 7 Jahren (!) aus. Nun sind die Explorer da sehr weit drüber. Deshalb sehe ich diese ganzen "Defekte" als ganz normalen Verschleiß an. Und alles, was verschleißt sollte gegen Neuteile getauscht werden. Macht ihr doch bei Ölen und den Bremsen auch. Da wird ja aus Sicherheit auch nicht geflickt.

    Es kann wirklich alles in dem Stromkreis sein, um es herauszufinden sollte man sich schon ein bisschen mit den Strömlingen auskennen und wissen wo man was messen kann.
    Der erste Verdächtige ist immer der Schalter, es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten. Das wichtigste ist, den Fehler zu finden und diesen entsprechend zu beseitigen. Fehlerhafte Kontakte haben schon zu dem einen oder anderen Kabel-/Fahrzeugbrand geführt.
    Mit dem Einbau von irgendwelchen Basteleien beseitigst du den Fehler aber nicht unbedingt und das Risiko bleibt bestehen.

    Ulli,
    der größte Teil deiner Aussage ist ok. Das Ohmsche Gesetz steht ja auch schon lange fest.

    ABER : du machst auch das, was ich gesagt habe. Du schreibst von angenommenen Werten, eventuellen Kabellängen, usw.
    Und Relais sind auch nur Schlater. Sie werden nur elektrisch und nicht manuell betätigt. Auch die haben einen Widerstand und unterliegen dem Verschleiß.
    Verlässliche Werte habe ich, auch in Foren die sich mit ganz anderen Fahrzeugen beschäftigen, noch nirgendswo gefunden. So lange es diese Werte, inkl. der Lichtmessungen, nicht existieren, zweifle ich das aus technischer Sicht einfach an.
    Ich muß allerdings auch zugeben, das ich leider noch nicht selber nachgemessen habe um meine Meinung zu untermauern. Das wäre mal eine Aufgabe für demnächst.

    Das auf der rechten Seite sieht eher nach Fernlicht aus, sollte daß das Abblendlicht sein, stimmt da was nicht.

    Wenn das Licht als zu dunkel empfunden wird, liegt es fast immer an korrodierten oder abgebrannten Kontakten. Üblich Verdächtige sind alle Steckverbinder im Stromkreis und vor allen Dingen der Schalter.

    Korrosion verhindert den Stromfluß, so das an den Verbrauchern nicht genug ankommt.

    Also, nicht irgend eine Bastelei dazu bauen, sondern das Vorhandene fachgerecht instandsetzen.


    Die Relais-Geschichte ist rein fachlich gesehen Blödsinn.

    Bisher gibt es auch keine aussagefähige, gemessenen Ergebnisse, sondern nur Aussagen wie : ja, leuchtet jetzt heller.

    Der einzige "Vorteil" ist, das der Stromfluß über den Schalter wesentlich geringer ist, wenn es anstelle von zwei Leuchtmitteln nur ein Relais schalten muß. Das macht einem intakten Schalter aber auch nichts aus, dafür ist er ja da.

    Und wenn der Schalter mal nicht mehr mag, ist der Austausch auch schneller gemacht als die Relais-Bastelei.

    Das doofe bei der Elektrik ist immer die Ferndiagnose.
    Wenn das Ding vor dir steht, kannst du mal hier mal da messen und schon hast du den Fehler gefunden.

    So muß man immer vor dem nächsten Schritt so lange warten :denk:

    Ja es ist der dicke Stecker zwischen Tür und A-Säule.

    Es ist nicht unbedingt witzig eine größere Sicherung zu benutzen. Es könnte schon mal einen größeren Schaden verursachen.

    soulpatrol, trenn mal den Stecker in der A-Säule von dem Kabel welches zur Tür geht und probiere mal ob der Fehler dann noch auftritt.


    Meiner Meinung nach ist es entweder ein Kabelbruch oder ein Fehler in der Türverriegelung.


    Das Gebimmel resultiert höchstwahrscheinlich daraus, daß das GEM nach dem Kurzschluß kein Signal mehr von der Tür bekommt.

    Dafür, daß die Sicherung fliegt, muß ein Masseschluß (Kurzschluß) vorhanden sein. Der entsteht in der Regel, wenn eine spannungsführende Leitung Kontakt zur Masse (Karosserie) bekommt.
    Das muß nicht unbedingt direkt passieren, es kann auch sein, daß ein Kabel ein anderes berührt und dadurch ein Massekontakt entsteht. Eventuell ist es auch ein Fehler im Steuergerät oder in der Zentralelektrik.
    Ich schaue im Laufe des Tages mal den E-Plan an.

    Dann würde ich als Erstes die Kabel in der Türdurchführung checken. Da verbirgt sich öfters gruseliges.
    Schau mal von dem Stecker in der Tür bis zur A-Säule. Wenn da nichts auffälliges ist, befrage ich mal meine Strom-Pläne.

    Ich muss sagen das mich Dinge die wieder funktionieren und ich nicht weiss warum nicht wirklich zufrieden stellen aber ich bin doch froh ...

    Das alles funktioniert freut mich. Aber ...... es kann, so wie du es beschreibst, durchaus möglich sein, das da ein Kabelbruch oder ein defekter Verbinder im System ist. Einfach mal fahren und probieren.

    Und rutscht Alle gut ins neue Jahrzehnt :prost:


    Werner