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Getriebe 4R55e / 5R55e Bremsband erneuern / Getriebe zerlegen und zusammenbauen XP II

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    • Getriebe 4R55e / 5R55e Bremsband erneuern / Getriebe zerlegen und zusammenbauen XP II

      Ford Explorer Getriebe zerlegen, reparieren und zusammenbauen

      Teil 1

      Vorab bitte berücksichtigen, ichmache dies als Hobby, also ohne Gewährleistung auf Richtigkeit des Berichtes.Alles auf eigene Gefahr.


      Es ist eigentlich ziemlich egal welches Bremsband defektist. Wenn nicht gerade das erste gerissen ist muss eh das Getriebe auseinander.
      Das ist halb ist schlimm. Arbeit ist es genug.
      Getriebe Ölablassen, Wanne ab um möglichst viel Öl heraus zu bekommen und wieder drauf,ausbauen und auf der Werkbank zerlegen.

      Was wird benötigt:
      Dichtung Wandlerglocke zum Getriebeblock, Ölfilter undÖlwannendichtung, Steuerblockdichtungen und Der Simmer Ring zum Wandler.
      Würde aber erst bestellen wenn klar ist was alles benötigtwird.

      Ausbau des Getriebes beschreibe ich jetzt nicht extra.

      Fangen wir gleich an wenn das Getriebe auf den Tisch liegt.
      Hier hängts noch am Hacken ;)



      Als nächstes die Ölwanne abschrauben. Es kommt nochordentlich Öl heraus...
      Deshalb eine Wanne darunter...



      Dann den Ölfilter ab. Eine Schraube am Filter und dannkräftig ziehen.



      Nun kann der Kabelbaum abgeklemmt werden. Hier ist er falschverlegt. Gehört über das Blech.



      Die Stecker werden einfach abgezogen. Auf beiden Seiten vonValuebody und dann zur Seite geklappt.



      Sieht dann ungefähr so aus



      Als nächstes den Deckel vom Rückwärts - Servo entfernen undden Kolben entnehmen (fällt sonst von alleine raus). 4 Schrauben.




      Es gibt auch Ausführungen des Getriebes mit einer Federhinter dem R-Servo. Ich hatte aber so eine Version noch nicht…

      008_1.JPG

      Dann alle schwarze Schrauben entfernen. Am besten in einen Karton mit Löchern an den Position der Schraube stecken. Die Schrauben haben unterschiedliche Längen.



      Hier ein Bild A4 zum Ausdrucken damit dann die Schrauben reingesteckt werden können.

      Positionsbild.jpg

      Das Ganze zum ausdrucken : Druckvorlage.pdf

      Ohne Servo sieht dann das so aus. Bild stammt aus einer anderen Aktion…



      Arretierungsfeder von der Schaltwelle entfernen. 1 Schraube. Geht durch den VB durch. Muss also mit raus.



      Dann kann der VB abgenommen werden.

      VB und Dichtungen tauschen in einem andern Bericht: http://explorer-board.de/thread/14379-dichtungen-valvebody-steuerblock-tauschen-magnetventile-durchmessen-thermostat-i/?postID=158258#post158258

      Dichtungen sollten getauscht werden. Sind etwas anfällig und ob die Alten noch gut sind ???
      Nun kann das Getriebe wieder umgedreht werden. Beim Umdrehen darauf achten dass der Kabelbaum nicht beschädigt wird. Habe es auf Kanthölzern, auf der VB-Seite gelagert.
      Es geht vorne weiter.
      Die 8 Schrauben der Wandlerglocke herausdrehen. Nicht wundern, es sind auf den Schraubengewinden Gummireste zu finden. Diese stammen von dünnen O-Ringen.




      Schrauben mit O-Ringen (Danke für Bild von Wollimann)



      Dann kann schon die Wandlerglocke abgezogen werden.



      Man sollte darauf achten dass man sie nicht sonderlich verkantet beim Abziehen.
      Das auf dem Bild sichtbare Nadellager sitzt in der vorderen Trommel.
      Ich würde, wenn kein Defekt vorliegt die Ölpumpe nicht abbauen. Sie muss beim Einbau zentriert werden.
      Werde das aber in einem separaten Bericht angehen.
      Übrigens die Steckachse kann heraus gezogen werden. Passt aber nur in eine Richtung wieder richtig rein. Verzahnung ist unterschiedlich.





      Den Simmering vorne kann man auch so heraus fummeln und neu einsetzen.



      Nun geht es an der ersten Trommel weiter.



      Um die Trommel ist ein Bremsband. Dies muss als erstes raus. Auf der unteren Seite sieht man die Aufnahme/Halterung des Bremsbandes.



      Zum lösen des Bremsbandes einfach auf der Seite die Einstellschraube / Halteschraube des Bandes heraus drehen. Vollständig.
      Die Servokolben müssen nicht ausgebaut werden.





      Hier sieht man wie das Bremsband sich auf der rechten und linken Seite von der Trommel abhebt.



      Einfach den Stift auf der linken Seite heraus ziehen.



      Dann sollte dieser Halter mit heraus fallen. Nach unten. Sonst nach der Trommelentnahme heraus holen.

      Gruesse Uli
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    • Teil 2


      Auf dem nächsten Bild ist zu sehen dass die zwei Aufnahmen des Bremsbandes lose sind.
      Das Bremsband kann nun nach vorne entnommen werden.



      So sieh dann das Band selbst aus.



      Oberteil der Trommel herausziehen.



      Darunter kommt dies zum Vorschein. Unten im Gehäuse liegen noch die zwei Halter des Bremsbandes.



      Das Trommelinnere kann auch einfach nach vorne heraus gezogen werden. Aber Achtung nun kommen die ersten Kleinteile…..

      Die ausgebaute Trommelrückseite….



      Von der Seite betrachtet.



      Ein Teil der Planeten fällt leicht heraus beim Ausbau. (Lagen natürlich bei mir glatt auf dem Boden :( )




      Auf der Rückseite befindet sich ein Nadellager. Bleibt gerne im Gehäuse hängen.
      In diesem Fall das Lager entnehmen und auf der Trommel fixieren zum zwischenlagern.
      Ich habe darauf geachtet dass das Lager nicht umgedreht wird. Vorder- und Rückseite. Ob es relevant ist keine Ahnung.
      Vom Zerlegen und dem Innenleben der Kupplungs- und Planetentrommeln und den Lager werde ich auch separat berichten.



      Nun sind wir am Zwischenlagerblock / Support Assy Center angelangt



      Links kann nun die Führung des Bremsbandhalters entnommen werden.
      Achtung im mittleren Bereich kommt das Selbe noch mal mit teilweise unterschiedlichen Teilen.




      Zum Center zurück
      Auf dem Bild ist unten in der Mitte eine Schraube zu sehen. Diese muss entfernt werden.
      Auch der rechts davon angeschraubte Sensor (schwarz) muss raus.



      Dazu das Getriebe drehen.



      Dann kann man den Stecker des Sensors abziehen. Dieser geht zur Stecker Innenseite des „Getriebekabelbaum nach außen“.
      Einfach herausziehen. Stecker geht nur in eine Richtung drauf.



      Den Sensor abschrauben und das Kabel aus der Durchführung ziehen und Sensor entnehmen.



      Als nächstes habe ich den Halter – Bremsband heraus gezogen. Wenn er nicht schon von alleine heraus gefallen ist.



      Dann die Schraube vom Center entfernen. Auch unten auf der Seite des Steuerblocks. Deshalb muss dieser abgebaut werden.




      Nun kann das Getriebe wieder zurück gedreht werden. Im Center sitzt nun noch die Mutter der Schrauben.
      Wird mit einem Federblech gehalten. Mutter entnehmen.



      Als nächstes wird der Sicherungsring vor dem Center ausgebaut… elendes Gefummle. Richtig übel wird’s beim Einbau….



      Stück für Stück den Ring heraushebeln….



      Wenn es dann geschafft ist…..




      Jetzt kann der Center / Lagerbock entnommen werden.
      Einfach nach vorne heraus ziehen. Etwas hin und her wackeln. Nicht zu stark verkanten. Das Teil sitzt in einer Passung…



      Das ist er dann ……



      Von hinten. Auf der maskierten Fläche kann ein Nadellager hängen. Aufpassen dass es nicht herunter fällt.
      Falls nicht sitzt es noch in der sich dahinter befindenden Trommel wie in diesem Fall.
      Wieder auf Vorder- und Rückseite des Lagers achten.



      Nun der „neue“ Blick ins Getriebe. Das erwähnte Lager sitzt noch drin.

      Gruesse Uli
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    • Teil 3

      Hier ein Bild vom Lager. Man sieht es hat eine Vorder- und Rückseite.






      Es geht voran….
      Das nächste Bremsband ausbauen. Hier ist es gerissen….. Man sieht unten den Teilesalat….



      Zum Ausbau wieder die Einstellschraube ganz heraus drehen. Vordere und hintere Schauben sind gleich.



      Dann den Stift links herausziehen. Ist kürzer wie der vom ersten Bremsband. Es gibt hier auch kein Halteblech. Ist direkt im Gehäuse gelagert.







      Nun wieder das Bremsband nach vorne entnehmen. Meines sah so aus…..
      Jetzt hätte ich aufhören können. Aber der Rest hat mich interessiert da ja es schon öfter mal vorgekommen ist dass das Bremsband vom Rückwärtsgang gebrochen ist.
      Also weiter.






      Dann wird die mittlere Trommel entnommen. Ist ein größerer und schwererer Klotz…
      Die rechte Seite auf dem Bild ist der vordere Bereich beim Blick ins Getriebe.
      Eventuell bleibt auch der hintere Teil der Trommel beim herausziehen im Getriebe.
      Aufbau zeige ich am Ende des Beitrags noch.



      Die Trommelaufnahme bleibt beim herausnehmen im Getriebe. Hinten sieht man die Klauen.



      Nun haben wir diesen Anblick. Die Aufnahme der Bremstrommel.



      Es bleibt normalerweise ein "Planet" innen hängen. Ist im vorherigen Bild mittig in dem Gehäuse zu sehen.
      Hier das herausgenommene Teil.



      Es kann sein dass euch das Innenleben auseinander fällt…. Hier sieh man was euch entgegen kommt. Achtet wieder auf das Nadellager.









      Nun die ausgebaute Trommelaufnahme wie ich sie heraus ziehen konnte.



      Rückseite.. Wieder ein Nadellager… Man sieht es hat auch eine Vorder- und Rückseite.



      Jetzt die restlichen „Bremsbandhalter“ entnehmen. Liegen wieder unten im Getriebe.
      Die letzte Trommel mit dem Rückwertsbremsband.
      Zum Ausbau das Band ca. 10mm nach links drehen (roter Pfeil). Oben sieht man die Haltebolzen (blauer Pfeil).



      Wenn man auf der linken Seite das Band (hier ausgebaut) an dieser Stelle etwas auseinander drück, lässt es sich leichter herausziehen.
      Aber Vorsicht das Band ist aus Guss und bricht leicht.




      Nun haben wir alle Bremsbänder entnommen und können das Ganze wieder zusammen bauen.


      Der Zusammenbau…..
      Bremsband Rückertsgang wieder einsetzen. Das Bremsband über die Trommel schieben. Dazu muss es nach links ein Stück verdreht sein. Bild leider unscharf…





      Das Bremsband wird mit den Kerben in den Haltebolzen verhakt.
      Position von außen….



      Hier ein Bild aus einer anderen Aktion wo der Halter gut sichtbar ist (rot) und unten die Durchführung des Rückwerts-Servo-Kolben (blau).
      Trommel etwas zerlegt. Sieht deshalb so seltsam aus.



      Man kann auch noch anhand des R-Servokolbens den Sitz testet.
      Kolben einsetzen. Dazu den O-Ring einölen und wenn mit Feder diese zum Testen weg lassen.
      So sollte es dann aussehen. Der Kolben steht etwas heraus.

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    • Teil 4


      Die Aufnahme der mittleren Trommel wieder einsetzen.
      Ich habe die mittlere Trommel in mehreren Schritten /Teilen eingesetzt.
      Als erstes die die Trommel außerhalb zusammengesetzt.
      Der Grund… hab an den Kupplungsscheiben gespielt und verdreht.
      Dann lässt sich die Trommel nicht mehr richtig zusammen setzen ohne diese auszurichten.
      So sollte es aussehen.



      So nicht.



      Die dafür verantwortlichen Kupplungsscheiben innen in der Trommel. Wenn sie nicht richtig zusammen passt. Scheiben ausrichten.



      Nun die Aufnahme der mittleren Trommel in die Reverstrommel einsetzen.
      Reverstrommel Ansicht



      Dazu habe ich das Nadellager innen etwas geölt. Nur zur Sicherheit.
      Beim Einsetzen leicht links und rechts drehen.
      Dann geht das Ganze ohne Gewalt in die Zahnräder.
      Sieht dann so aus wenn der erste Schritt erledigt ist. Planet ist schon eingesetzt.



      Nadellager nicht vergessen. Nadellager mit Öl bestreichen dann bleibt es an der Trommel hängen und ist leichter zu montieren.



      In die leere Trommel den "Planten" einsetzen. Der Aufbau des "Planeten".



      Nadellager….



      Hier besser sichtbar das Nadellager.



      Das innere Nadellager auf der anderen Seite. Ist bei mir nicht heraus gekommen.
      Hab es auch nicht probiert zu entnehmen. Den "Planeten" einfach aufstecken unter leichtem drehen.




      Nun muss man das Getriebe wieder auf die Seite legen.
      Den Antrieb / Lager des Bremsbandes einsetzen. Kurzer Bolzen und ein „Hebel“
      Beim Einsetzen nur den linken Halter montieren.
      Hier Bilder des hinteren und des vorderen Halters links (Servokolben Seite). Die Teile sind gleich.



      Halter rechte Seite. Auch vorne und hinten gleich.



      Prinzipielle Montage des Halters links.



      Weiter mit der Trommel. Habe ich den ganzen „Klotz“ (im Bild rechts) eingesetzt.
      Das Teil hängt etwas wackelig drin. Wenn dann aber das Bremsband wieder montiert ist hält es.
      Man kann ihn aber auch auf 2 mal einsetzen.



      Im Vorfeld die Kontermutter der Einstellschraube möglichst weit herausdrehen.




      Wenn die Trommel nun drinnen hängt das Bremsband darum legen und links einhängen.


      Dann mit der Flachzange den rechten Halter einsetzen und festhalten während die Schraube eingedreht wird.
      Schraube so weit eindrehen bis das Band leicht spannt.



      Nun den Sitz der Trommel kontrollieren ob ganz hinten ist und dann das Band stärker spannen dass die Trommel fest sitzt.
      Reicht völlig von Hand ohne Werkzeug.

      Hier sieht man wie die Klaue in das Bremsband gehört.



      Linke Seite Bremsband



      Rechte Seite von unten Die Einstellschraube mit der Klaue.



      Das Bremsband. Die „Klauen“ müssen bündig mit der Vorderseite der Halter sein.



      Jetzt kommt der Center wieder in das Gehäuse. Beide Nadellager ölen und das rot markierte nicht vergessen.



      Beim Einsetzen , wenn das Nadellager begonnen hat in die dahinter liegende Trommel zu rutschen,
      die Einstellschraube des Bremsbandes wieder lockern.
      Auch sollte die Aussparung für die Mutter ungefähr an der richtigen Position stehen.
      Es kann aber noch nachjustiert werden. Nun den Center ganz nach hinten drücken und das Loch für die Schraube ausrichten.
      Wenn man im Inneren eine Taschenlampe hat kann man gut sehen wie das Licht durch das Loch scheint.



      Die Mutter und die Schraube einsetzen. Die Schraube nur eindrehen aber locker lassen.
      Erst muss noch der Sprengring eingebaut werden. Center eingesetzt ohne Sprengring.



      Sprengring einsetzen. Wieder Stück für Stück hineindrücken.
      Ich habe die Öffnung im Bereich der Centerschraube positioniert. War vorher auch ungefähr so.




      Hier ein paar Bilder über den Sitz des Sprengrings.
      Habe mit den Kunststoffhammer und sanften Schlägen nachhelfen müssen bis er richtig in die Nut gesprungen ist.

      Auf diesem Bild sitzt er noch nicht richtig!



      So sollte es nun aussehen. Der Ring sitzt tiefer wie der Rand des Centers.




      Die Schraube des Centers anziehen mit 9-13Nm.
      Dann den Drehzahlsensor einsetzen, festschrauben und Kabel zum Stecker durchfädeln, einstecken.
      Schraube mit 8-11 Nm anziehen.



      Der Stecker




      Endlich kann die letzte Trommel eingesetzt werden. Der Overdrive.
      Das hintere Teil der Trommel, wieder ölen und das Nadellager nicht vergessen.

      Gruesse Uli
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    • Teil 5

      Einbaulage beachten



      Links unten den Halter des Bremsbandlagers mit Stift und „Aufnahme“ einsetzen.





      Montiert würde dann das Ganze so drinnen sitzen.



      Vorderteil drauf und das Bremsband.



      Bremsband wie zuvor einbauen. Leicht fixieren mit der Hand und der Einstellschraube.
      Auf den planen Abschluss der Krallen achten.




      Nun käme die Wandlerglocke mit Ölpumpe drauf. Hier die Dichtung erneuern. Durch die wird das Öl von der Pumpe mit recht hohem Druck durchgeführt. Auch den Kunststoffring auf der Ölpumpe nicht vergessen. Gibt es in unterschiedlichen Stäken und haben dann andere Farben (Dank an Wollimann).
      Wenn die Reibscheiben nicht getauscht wurden dürfte eine Änderung nicht nötig sein.
      Roter Pfeil die Dichtung und blau die Distanzscheibe. Die Distanzscheibe hat zwei Nasen die in Aussparungen Richtung Ölpumpe gehören.



      Dichtung mit Öl einreiben dann verrutsch sie nicht.



      Distanzring / Scheibe / Anlaufscheibe





      Nadellager wieder einölen und die Glocke ansetzen. Ob die mittlere Achse eingesteckt ist oder nicht ist egal.
      Kann später noch eingesetzt werden.

      Sobald das Nadellager beginnt in die Trommel zu rutschen das Bremsband wieder lockern.
      Dann ganz zusammen scheiben und bevor es zusammen ist 2 Schrauben ein wenig eindrehen. Zum Ausrichten (Gibt eigentlich auch Fixierbolzen).
      Hat bei mir auch so geklappt.

      Glocke möglichst mit neuen Schrauben und Dichtringen (am Anfang erwähnt) festschrauben. Reihenfolge (Stern) beachten und Drehmoment 36-53 Nm.





      Den blau markierten Simmering habe ich erst jetzt getauscht. Als alles so weit zusammen war.

      Die alten Schrauben habe ich ebenfalls verwendet und Anstelle der Gummiringe einfach die letzten fünf Gewindegänge vor dem Schraubenkopf mit Silikondichtmasse eingeschmiert….
      Funktioniert jetzt schon über 1000 Km (erschlagt mich nicht).

      Jetzt die Achse noch einstecken. Wenn noch nicht drin.

      Die Bremsbänder einstellen.

      Vor dem Einstellen habe ich die Bremsbänder beide gelockert und das Getriebe ein paar mal durchgedreht an der Steckachse.
      Dazu das Getriebe aus der Parkposition bringen über den Hebel auf der Seite.

      Das Einstellen

      Die Einstellschraube des vorderen Bremsbandes mit dem Drehmomentschlüssel auf 14 Nm eindrehen.
      Danach exakt 2 Umdrehungen wieder lösen.
      Kontermutter mit 47-61 Nm anziehen. Dabei unbedingt die Schraube festhalten damit sie sich nicht verdreht.

      Die Einstellschraube des mittleren Bremsbandes mit dem Drehmomentschlüssel auf 14 Nm eindrehen.
      Danach exakt 2,5 Umdrehungen wieder lösen.
      Kontermutter mit 47-61 Nm anziehen. Dabei unbedingt die Schraube festhalten damit sie sich nicht verdreht.

      Die Kontermutter sollte eigentlich auch neu…. Sollte…. Und wie man das Drehmoment ohne Spezialwerkzeug misst ????

      Für den Vierkant der Einstellschraube habe ich glaub eine 10 Nuss 12 Kant verwendet. Müsst ihr probieren welche Größe geht. Aber es geht….

      Nun wieder den Steuerblock montieren siehe: Dichtungen Valvebody / Steuerblock tauschen, Magnetventile durchmessen, Thermostat im Getriebe brücken.

      Getriebe wieder rein… Nun ist es fast geschafft……

      Zum Öl auffüllen, da ja das Getriebe nun komplett leer ist….
      5L Mercon rein und dann laufen lassen. Gleich beginnen noch 2L nachzufüllen.
      Messen und dann die im Board beschriebene Methode zum Öl Getriebe messen befolgen.

      Hoffe ich habe nichts vergessen oder falsch beschrieben. Wenn was gefunden wird bitte anhängen damit es korrigiert werden kann.

      Hier noch ein Überblick zum Innenleben des kompletten Getriebes. Nicht erschrecken, so schlimm ist es auch nicht wie es vielleicht aussieht.

      Gruesse Uli
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    • Eiermann schrieb:

      .Ich hätte noch eine Anleitung.Aber leider auf English.
      Wenn du die Anleitung selbst geschrieben hast kannst du die ja einstellen. Denke aber nicht dass das so ist?
      Es könnte eine Verletzung von Copyright Rechten sein wen sie von anderen Webseiten kommt. Dann lieber nicht.

      Hier noch ein Link zu deinem A4LD: all-trans.by/assets/site/files/ford/A4LD.pdf
      Falls du es noch nicht hast...
      Gruesse Uli
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    • Ja immer wieder schön zu lesen, vielen Dank für die Mühen.
      Ist immer mit einigem Aufwand verbunden das alles
      in richtiger Reihenfolge + Bilder zu erstellen.

      Als Ergänzung da nicht ganz unwichtig
      - der fette Sicherungsring für den Center Support ist keilförmig und darf nur in einer Richtung eingebaut werden,
      die offene Seite des Sicherungsringes soll den Bereich um den Speedsensor aussparen.
      - alle flachen Rollenlager sollen laut ATSG in einer bestimmten Richtung eingebaut werden, es gibt also ein vorne und hinten.
      - Steckachse hat verschieden lange Verzahnungen, lange Seite kommt in das Getriebe (war's so? :whistling: )
      Außer Ford keine Vorbesitzer, Ford Explorer 4X4, 4.0 SOHC, Build Date 01/10/96, EZ97, 152 KW, dark lapis metallic KN/M6681,KM: 250ooo,
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    • wollimann schrieb:

      Ja immer wieder schön zu lesen, vielen Dank für die Mühen.
      Ist immer mit einigem Aufwand verbunden das alles
      in richtiger Reihenfolge + Bilder zu erstellen.

      Als Ergänzung da nicht ganz unwichtig
      - der fette Sicherungsring für den Center Support ist keilförmig und darf nur in einer Richtung eingebaut werden,
      die offene Seite des Sicherungsringes soll den Bereich um den Speedsensor aussparen.
      - alle flachen Rollenlager sollen laut ATSG in einer bestimmten Richtung eingebaut werden, es gibt also ein vorne und hinten.
      - Steckachse hat verschieden lange Verzahnungen, lange Seite kommt in das Getriebe (war's so? )
      Ja hat aus Zeitmangel auch jetzt ein paar Monate gedauert..... aber am Stück steckt in so einem Bericht locker 4-5 Tage.

      Danke für die Infos :thumbup: . Werde die Tage sie oben im Bericht einarbeiten b. z. w. den Bericht korrigieren.
      Der Sicherungsring z. B. sitzt bei mir definitiv falsch... mal sehen ob ich das Getriebe noch mal auseinander mache....
      Hätte vielleicht in den Bericht von dir Wollimann etwas mehr nachlesen sollen ;(
      Gruesse Uli
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    • Ich hab die Infos auch nur aus dem ATSG Handbuch,
      wenn der Ring falsch sitzt (keine Ahnung ob man ihn auch mit der Keilseite nach hinten falsch einsetzen kann?)
      und das Getriebe wieder zum Einsatz kommen soll, sollte man das wieder ändern.

      Auch wenn die Berichte eine Weile dauern, hab schon oft in den eigenen, wie auch in den wichtigen Post's
      nachgelesen, ist wie ein Explorer-WIKI 8)

      Wolle
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